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Donnerstag, 26. November 2015

Der letzte Aufschrei des Sommers: Hochzeitstorte Nr. 6


Es ist mal wieder soweit, seit 2 Tagen läuft bei uns der Weihnachtsmarkt auf vollen Touren, es riecht nach Glühwein und jeder ist im Geschenkestress vor Weihnachten. Ich bin irgendwie noch nicht in Weihnachtstimmung, das mag wohl auch daran liegen, dass ich immer noch die Fotos meiner letzten Hochzeitstorte rumliegen habe, die ich vor einigen Wochen für meine Kollegin gebacken habe.



Ich habe dafür das erste, ach nee, das zweite Mal Blüten aus Wafer-Paper gemacht (und zwar nach dem Online-Kurs von Stevie Auble....grandios!) und für mich ist die Blumen-Deko wunderbar sommerlich geworden. Falls Ihr es nicht erkennen könnt, das Bouquet besteht aus weißem Mohn, einer Dahlie, Ranunkeln und Anemonen. Ich finde den Stil dieser zarten Blüten ganz toll und so ganz anders als Blüte aus Blütenpaste, sie wirken irgendwie viel leichter und luftiger. Meinen beiden größten und liebsten Kritikern (meinem Mann und meiner Mutter ;-) ) gefallen sie nicht ganz so gut, ich mag sie aber total!

Ranunkeln und weißer Mohn
Dahlie und Anemonen



Anemonen, Dahlie und Mohn




Anemone
Meine Kollegin Marina hat mir nicht sehr viele Vorgaben für das Design gemacht, nur pink sollte sie sein. Ich habe mich dann für verschiedene moderne/ungewöhnliche Techniken entschieden: die unterste Etage wollte ich etwas  rustikaler als den rosa-verspielten Rest haben, also habe ich sie in Beton-Optik gestaltet, darauf kam eine Doppel-Etage mit verdrehten Fondant-Bändern und obendrauf ein schwarz-weiß gestreiftes Törtchen mit einem opulenten Blumenschmuck.





Wenn man sich so auf Pinterest umschaut sind Chalkboards ja der ganz heiße Sch****, daher wollte ich das Hochzeitspaar samt ihrer kleinen Tochter auf einer Fondant-Tafel verewigen. Dafür habe ich übrigens das erste mal fertig gefärbten Fondant gekauft und mich dabei geärgert, dass ich das vorher noch nicht gemacht habe. Bemalt habe ich die Tafel mit einer Mischung aus weißer Puderfarbe mit Vodka und einem feinen Pinsel, das ging ganz wunderbar.






Ich mag das Ergebnis (die fertige Torte) wirklich sehr gerne, und wenn ich mir jemals selber eine Hochzeitstorte gebacken hätte, wäre sie wohl ähnlich geworden.

Ich kann aber übrigens immer wieder sagen, dass mein schönster Moment eigentlich der ist, an dem ich ein großes scharfes Messer in der Hand halte und das ganze Ding in kleine Scheibchen schneiden kann :-D Krank, oder???


Wie gehts Euch? Lieber Blüten aus Blütenpaste, oder aus Wafer-Paper. Mag nur ich diese filigranen Blüten, oder noch jemand???

Liebe Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit,


Sarah











Mittwoch, 29. Oktober 2014

Mir glaubt niemand mehr, wenn ich schon wieder behaupte, dass das diesmal wirklich meine letzte Hochzeitstorte ist, oder?

Ok, ok, ich geb`s auf. Schon zweimal (nämlich hier und hier) hab ich Euch erzählt, dass ich nie nie nie wieder eine Hochzeitstorte backen werden, weil mich der dazugehörige Stress in den Wahnsinn treibt. Aber wenn ich dann doch so nett gefragt werde, kann ich halt doch nicht nein sagen...ihr kennt das! Außerdem ist es immer wieder toll, die fertige Torte dann vor sich stehen zu haben und damit wieder ein rieseiges Projekt abzuschließen. Macht Spaß, besonders weil hinterher nix zuhause rumsteht und einstaubt, sondern alles aufgegessen wird!

Ich hab ja neulich schon geschrieben, dass mein Sommer recht ereignisreich und stressig war: direkt auf einen wunderschönen Sommerurlaub folgte ein furchtbar stressiger Umzug (in eine sehr schöne neue Wohnung). Als ich zur Torte zugesagt hatte, konnte ich damals noch nicht ahnen, dass sich der Aufbau meiner Küche dann leider doch etwas hinziehen sollte....

Montags morgens wurde mein Herd angeschlossen und Donnerstag Abend musste die Torte fertig sein! Naja, sind ja 4 Tage, könnte man meinen, allerdings musste ich alle vier Tage voll arbeiten um mir irgendwie die Brötchen zu verdienen, Urlaub war ja vorbei. Zum Glück hab ich hier vorausschauend gedacht und zumindest die Zuckerblumen für die Deko schon im voraus vorbereitet. Für die braucht man ja keine funktionstüchtige Küche, sondern nur viel viel Geduld.
Als Vorgabe hatte ich nur den Wunsch, dass sich die Farbe lila in der Deko wiederfindet und die Füllung, passend zum Spätsommer, fruchtig sein soll.

Die unterste Etage bestand aus Schokoladenböden mit Himbeerbuttercreme, die mittlere Etage aus Zitronenkuchen mit Lemoncurdfüllung und die oberste Etage war ein Mohnkuchen mit Aprikosenbuttercreme. Die Rezepte hab ich so ähnlich schon bei meinen übrigen Hochzeitstortenrezepten gepostet, daher schenk ich mir das jetzt.



Die Deko an sich wollte ich gerne schlicht und klassisch halten. Ich habe kurz über lila Fondant nachgedacht, aber möchte das wirklich jemand essen? Ich habe mich dann für die appetitlichere Variante mit lila Satinbändern und violetten und rosa Blüten entschieden. 

Apropos Blüten, ich hab vorher noch nie welche gemacht! Viele gute Tipps habe ich in dem Zusammenhang in meinem neuen Oldenburger-Lieblingsgeschäft "Glücksmoleküle" von der lieben Sunita bekommen. Wer hier oben im Norden wohnt und mal eben schnell seinen Motivtortenbedarf aufstocken will, der sollte sich den tollen Laden mal anschauen... viele praktische Tipps inklusive.




Eine weitere große Unterstützung in diesem Zusamenhang war natürlich wieder Jessi von "Coli`s kitchen". Wenn sich jemand mit wahnsinnig tollen Zuckerblüten auskennt, dann sie. Besonders mit dem Arrangement der fertigen Blüten hatte ich so meine Probleme, aber "Facebook-Messenger" sei dank, kann man hunderte von Kilometern ja schnell überbrücken. Ganz ganz lieben Dank nochmal dafür :-)


Ich hab zwar schon viel über die Herstellung und das Einfärben von Zuckerblüten gelesen, aber eigentlich probier ich auch selbst gerne iregendwie rum, bis mir das Ergebnis gefällt. In diesem Fall hab ich beim Einfärben der Anemonen, die vorher weiß waren, zur Airbrushpistole gegriffen und war mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Das Innere der Blüte hab ich dann später mit Pastenfarbe schwarz angemalt.

Die Filler-Flowers, bzw. die Hortensienblüten hab ich nach diesem tollen Tutorial von Petalsweet gemacht. Die ganze Seite ist klasse und alles wird wahnsinnig gut und ausführlich erklärt.

Ich hab so für mich beschlossen, dass das sicher nicht mein letzter Exkurs in die Blumenwelt gewesen ist. Besonders im Winter, wenns draußen grau und kalt ist, kann ich mich damit sicher gut stundenlang beschäftigen. Oder ich lerne Socken stricken, ich weiß noch nicht :-D


Bis dahin, schöne Grüße,

Sarah

Dienstag, 7. Mai 2013

Meine neue Lieblingsfarbe ... braun!

Nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten ja immer wieder betont und unter Beweis gestellt habe, dass ich rosa und pink sehr gerne mag, hab ich jetzt eine neue Farbe für mich entdeckt! Braun!

In jeder kleinen Blüte ist ein bisschen braun drin

Meine ersten Lebensmittefarben hab ich mir vor über einem Jahr bestellt. Zuerst nur schwarz und pink für diese Schleifencupcakes, nachdem ich Blut/Fondant geleckt hatte, auch noch diverse weitere Farben. Bloß braun wollte ich nie haben: "zu langweilig", "sieht aus wie falsche Schokolade", "brauch ich nicht", "nehm ich halt Kakaopulver". Vor kurzem hab ich dann so diverses Tortengedöns bestellt und einfach mal durch Zufall ein kleines Töpfchen Braun mit in den Einkaufswagen gelegt.

Mit in meinem Päckchen waren auch einige Styropor-Tortendummies, weil ich Lust hatte, einfach mal ein bisschen mit Fondant und Blütenpaste rumzuprobieren und ich im Moment kein richtiges Törtchen gebrauchen kann (ich weiß nicht mehr, wer das alles essen soll, was ich so fabriziere!)

Ich knete da also so drauf los und bin nicht zufrieden mit dem üblichen rosa-grau-irgendwas-Mix, also hab ich alle Rosa-Schattierungen mit ein bisschen braun abgetönt, und siehe da! Wunderschöne Altrosa-Töne, selbst das grau, sieht mit einem Ticken braun viel natürlicher aus. Jeder Farbton wirkt irgendwie runder und weniger grell!

Ich habe bei diesem Dummy eigentlich nur rumprobiert: Farben mischen, Blüten drehen und endlich einen Weg finden, sowas wie Spitze aus Fondant zu imitieren. 

Im Schreibwarenladen hab ich hübsche Silikonstempel gefunden, mit denen man tolle Abdrücke in Blütenpaste prägen kann. Die Blütepaste habe ich rundherum mit einem Skalpell ausgeschnitten und das Muster mit einer Mischung aus Vodka, silberner und brauner Lebensmittelfarbe und wenig rosanem Glanzpuder nachgemalt. Mir gefällt der Effekt sehr gut.


Das so entstandene Törtchen steht jetzt im Regal neben meinem Schreibtisch, und ich kann mich immer wieder drüber freuen, bis ich irgendwann den ganzen Fondant wieder abknibbele, weil ich was Neues ausprobieren will! 



Es gibt so viele tolle Farbpaletten, die Braun beinhalten. Richtig tolle Ideen findet man übrigens bei Design Seeds (falls es irgendjemanden geben sollte, der diese Spitzenseite noch nicht kennt)!
Hier nur ein paar Ideen, für fantastische Farzusammenstellungen:


Und überall ist braun dabei :-)











Falls übrigens jemand noch Tipps und Tricks für mich hat, wie ich noch tollere Spitzeneffekte hinbekomme, immer her damit. Ich hab es leider bisher nicht geschafft, ein Stück (bezahlbare) hübsche Spitze zu kaufen, um sie als Stempel zu benutzen! Wäre klasse!

Schöne Frühlingsgrüße,

Sarah

Montag, 8. April 2013

Chevron-Cake



Bisher sah`s in diesem Jahr ja noch etwas mau aus mit Motivtorten, zu Ostern hatte ich dann aber mal wieder eine passende Gelegenheit und Zeit sowieso. 

Im März hab ich eine tolle Entdeckung gemacht. Einer meiner absoluten amerikanischen Lieblingsblogs ist Jessicakes von Jessica Harris. Die Torten, die sie macht sind echt unglaublich und richtig, richtig toll. Irgendwann im März hat Jessica dann auf Ihrem Blog gepostet, dass sie jetzt Instructor bei Craftsy sei, das ist ungefähr so was wie ein online Volkshochschulkurs zu verschiedenen Themenberichen. Hauptsächlich geht es dort ums Nähen, Stricken, Quilten aber auch viele viele Cake-Decorating-Kurse werden angeboten. Man bucht einen Kurs zu einem bestimmten Thema, bezahlt ihn und kann sich die Video-Tutorials immer wieder angucken, dazu gibt`s noch Rezepte und Vorlagen zum runterladen, sowie die Möglichkeit mit anderen "Kursteilnehmern" zu kommunizieren und Fotos von eigenen Kuchen hochzuladen. Eigentlich bin ich bei solchen Sachen und Communitys ja erstmal skeptisch, aber nachdem Jessica auf Ihrem Blog den Kurs zum halben Preis (ca.15€) angeboten hat, hab ich zugeschlagen.

 
Für das Geld bekommt man dann ein über dreistündiges, wirklich toll gemachtes Tutorial in dem Jessica insgesamt vier Torten dekoriert. Besonders klasse fand ich, zu sehen wie sie die Buttercreme aufträgt und den Kuchen mit Fondant überzieht. Ich hab das zwar auch schon einige Male gemacht, aber im Nachhinein betrachtet wohl ziemlich dilettantisch! Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich alles mit zusammengeklaubten Infos aus Büchern und dem Internet selbst beibringen muss. Ich habe dort viele neue Techniken und Tricks gelernt, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Das ist schon was anderes, wenn man sich das mal in Echtzeit anschauen kann, wie sowas funktioniert!

Damit mich niemand falsch versteht! Das hier soll keine Werbeveranstaltung werden, und ich bekomme auch nichts dafür. Trotzdem haben sich die 15 € für mich wirklich gelohnt. Wenn ich mir überlege, wieviel Geld mehr ich für irgendwelche Cake-Decorating-Bücher oder -Zeitschriften ausgegeben habe, die nicht sonderlich toll gemacht waren....
Für meinen Osterkuchen wollte ich dann den Chevron-Cake ausprobieren. Chevron bedeutet eigentlich so was wie "Fischgrät" oder "Zickzack"-Muster und ist gerade wohl ziemlich angesagt in der großen Welt der Kuchendekoration wenn man sich so umschaut. Ich habe mich mit dem Muster nicht ganz an die Vorlage gehalten, sondern mir ein eigenes Muster gebastelt. 

 

Mit ein paar Tricks aus dem Tutorial und einem Metallspachtel aus dem Baumarkt ist der Ganache-Überzug des Kuchens übrigens so gerade und exakt wie noch nie geworden. Das erleichtert das Überziehen mit dem Fondant schonmal enorm und das Endresultat sieht gleich um Klassen besser aus.





Bei Jessicas Transfer-Method werden die Streifen erstmal mit Palmin auf ein Stück Backpapier "geklebt", damit man sie gerade und exakt auf dem Kuchen anbringen kann. Die Idee ist sehr simpel, funktioniert aber wunderbar, wie man sieht. Leider kommt das auf den Fotos nicht so ganz rüber, aber ich habe zwei unterschiedlich eingefärbte Fondantstreifen verwendet. Einmal Türkis und einmal Eis-Blau, man kann es vielleicht erahnen?




Einmal um den Kuchen rum geht reeelativ schnell (vielleicht 1 - 1 1/2 Stunden, wenn man so lahm ist wie ich). Etwas kniffelig ist nur das letzte Stück, wenn zwei Musterreihen nahtlos aneinanderstoßen sollen. Angeblich nahtlos! Ich habe davon kein Foto und denke, das war auch noch verbesserungsbedürftig, aber fürs erste Mal war ich ganz zufrieden.

Auf Jessicas Modellkuchen sitzt noch eine orangene Blüte aus Modelling-Chocolate. Ich hab aber einfach nur mit Blütenpaste ein bisschen rumprobiert und meine Rosenausstecher benutzt, ein paar Zuckerperlen als Blütenpollen rein, fertig! Ich mag den Kontrast der pinken Blume zu dem Türkis des Kuchens und generell zu dem etwas strengen, geradlinigen Streifenmuster. Bisher habe ich noch nicht wirklich viele Erfahrung mit Zuckerblüten, das wäre aber mal eine Idee für eine neues Projekt.



















Auch wenn dieser Kuchen diesmal nur "nachgemacht" ist, gefällt mir das Ergebnis sehr gut. Ich finde dieses einfache und schlichte Muster toll, oft sind mir viele Kuchen einfach zu überladen. Besonders als Übungsobjekt für einige neue Techniken war er toll und meiner Familie sind die ganzen kleinen Macken (die wohl nur ich sehen kann) gar nicht aufgefallen.

Unter den Streifen verbirgt sich übrigens ein sehr heftig schokoladiger Schokoladenkuchen von dem man maximal ein winziges 2 cm breites Stückchen essen kann.


Als nächstes werde ich mir wohl einen Zuckerblütenkurs bei Craftsy aussuchen, da mich das wirklich interessiert und ich das Nachmachen aus Büchern etwas schwierig finde. Was würdet ihr gerne noch lernen, oder was würdet ihr gerne noch verbessern wollen?

Liebe Grüße,
Sarah

Sonntag, 14. Oktober 2012

Die Tortenshow 2012



Gestern war es endlich soweit, die Motivtortenmesse "die Tortenshow" startete in der Hamburger Handwerkskammer. Ich hatte bisher schon viel darüber im  Netz gelesen, war bisher selbst aber noch nicht da. Also, ab in die schönste Stadt der Welt  (naja, fast) und rein da!

Rein da sagt sich so einfach, das war es dann allerdings nicht. Um 12.00 Uhr sollte es losgehen, ich stand mit vielen, vielen Menschen vor der Tür, passiert ist aber erstmal gar nichts. Der Einlass/das Kartenverkaufen war eine ziemlich schleppende Angelegenheit. Vielleicht könnte man das nochmal überdenken und noch einen zusätzlichen Ticketverkäufer dazusetzen, aber ich will nicht meckern.....

Im 3. Stock angekommen bin ich zum Glück sofort zur Tortenausstellung gegangen, statt mich auf die Verkaufsstände zu stürzen. Schon wenige Minuten später war es bereits brechend voll und man wurde nur noch von einer Menschenschlange weitergetrieben. In Ruhe gucken war eher schwierig. Trotzdem hab ich mal hier und da ein paar Fotos gemacht, von Torten, die mir besonderes ins Auge gestochen sind. 

Unglaublich, wie filigran die Verzierungen gearbeitet sind.

Das Muster ist aus vielen, vielen einzelnen Rauten zusammengesetzt.

Eine statische Meisterleistung.

Irgendwie mehr Modellbau, als Kuchen.

Sehr detailgetreu bemalt, und die Schneeflocke glitzert ganz toll.

Mein persönlicher Favorit fand sich aber unter den Cupcakes. Auch wenn die nicht wirklich jugendfrei sind, muss ich die hier zeigen. Man braucht schon eine ordentliche Menge makaberen Humor, um die gut zu finden. Wer auch immer die gemacht hat, hat in mir die richtige Zielgruppe gefunden.
"Attack of the Zombie Teddys"



 
Die Details sind wirklich sehr fein herausgearbeitet, inklusive Blutstropfen auf den Förmchen. Besonders toll fand ich aber die Idee, alles in einer extra bemalten Kiste anzurichten. Der Gesamteindruck machte ordentlich was her.



Nachdem ich die Ausstellung hinter mir gelassen hatte, hab ich mich den Verkaufsständen gewidmet. Allerding bestelle ich mein Zubehör dann doch lieber weiter online, das Gedränge nahm immer weiter zu, und an entspanntes Shoppen war eigentlich kaum zu denken. Außer zwei Wilton-Farben hab ich nichts ergattert.

Um Viertel nach eins fing dann Caro`s Vortrag von Caro`s Zuckerzauber an, zu dem ich mich schon vor ein paar Wochen angemeldet hatte. "Zuckerblüten für Anfänger". Ich muss sagen, dass sie das ganz toll gemacht hat und wirklich sehr verständlich erklärt hat. Vermutlich werde ich mich auch irgendwann mal an eine Blume ranwagen, ist aber eine ganz schöne Fummelarbeit.

Insgesamt fand ich die Tortenshow ganz nett, und der Vortrag hat mir wirklich gut gefallen. Für meinen Geschmack war es aber zu voll um sich wirklich in Ruhe umsehen zu können. Trotzdem spiele ich natürlich mit dem Gedanken, im nächsten Jahr selbst teilzunehmen, mal sehen :-)

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei Quirill von Tortenpoesie bedanken, dass sie mir und meinem Blog einen Award verliehen hat. Sie ist jetzt selbst noch bei Der Tortenshow und hat auch mit einem Beitrag am Wettbewerb teilgenommen. Ich bin gespannt wie`s ausgeht!


Ein paar kleine Regeln gibt es bei diesem Award noch zu beachten:
1. Der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben, ist also noch in den Kinderschuhen.
2. Man muss über den Award auf seinem Blog berichten.
3. Den Blog des Nominators muss man auf seinem Blog verlinken, damit auch dieser bekannter wird.
4. Gebe den Award an 5 Blogger weiter und berichte ihnen von der Nominierung.
5. Schreibe diese Regeln auch auf deinen Blog.

Vielen lieben Dank für den Award, die nächsten Preisträger werde ich hier bald bekannt geben.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Heute ist Sommeranfang!

Nein, das ist kein Blumenstrauß, sonder ein winziges Mini-Törtchen. Mal wieder inspiriert von Peggy Porschen, hier aber mit so was wie Gänseblümchen oder Margeriten. Ich finde es ist wirklich toll geworden und ich bin wirklich ganz begeistert davon.

Für dieses winzige Törtchen habe ich einfach ein Stück aus dem 22 cm Kuchen geschnitten, aus dem ich auch diesen Mini-Cake gemacht habe. Ich habe mir vorher eine Schablone mit 5 cm Durchmesser aus einem Stück Karton geschnitten. Wenn man Dessertringe in der passenden Größe hat ist das natürlich wunderbar! Hatte ich bis dato aber leider nicht, seit heute schon ;-)

Den winzigen Kuchen habe ich in der Mitte quer durchgeschnitten und mit Zitronenbuttercreme gefüllt, anschließend auch von außen mit der Creme eingestrichen und dann für 10 Minuten ins Tiefkühlfach gelegt. In der Zwischenzeit schon mal ungefähr 30 kleine Blüten aus Blütenpaste ausstechen und weißen Fondant dünn ausrollen.
Das mit den Blüten geht sehr schnell wie ich finde. ich habe sie zum Trocknen auf dieses weiße Schaumgummi-Ding gelegt auf dem man Blüten ausdünnen kann (der Name fällt mir gerade nicht ein). Ein bisschen Frischhaltefolie tut es aber auch, die war bloß gerade aus.

Anschließend den kleinen Kuchen aus dem TK-Fach holen und die Buttercreme mit einem Messer möglichst glatt streichen und dann mit Fondant überziehen. Ich finde das Ergebnis sieht aus wie ein kleine Camembert. Dann etwas Fondant mit grüner und gelber Lebensmittelfarben in 3 verschiedenen Schattierungen grün einfärben. Der Farbunterschied kann dabei ruhig minimal sein. Das Ergebnis ist trotzdem toll. Dann mithilfe eines Fondant-Glätters zu dünnen Schnüren ausrollen und in Stücke schneiden. Die Stückchen müssen so lang sein, dass sie ungefähr so lang sind wie das Törtchen hoch.
Auf dem unteren Foto sieht das dann aus wie Camembert mit Bohnen! Auch lecker.
Ich habe die fertigen grünen Schnüre dann mit selbstgemachtem Kleber an den Seiten des mit Fondant verkleideten Törtchens angeklebt, immer abwechselnd in allen drei Farben. Wenn man einmal rum ist, nochmal mit dem Fondat-Gätter rübergehen, damit eine glatte Fläche entsteht, aber nicht zu doll. Ich finde das muss nicht zu perfekt aussehen. Alles was oben übersteht einfach abschneiden.
Damit man die vorbereiteten Blüten schön kuppelförmig aufkleben kann, habe ich aus einer Kugel Fondant eine ca. 1 cm dicke Scheibe im Durchmesser des Küchleins geformt und von unten mit dem Daumen reingedrückt, damit eine Kuppel entsteht. Diese dann auf den Kuchen kleben und es kann mit der Blütendecke losgehen.
Ich habe weißes Roayl-Icing in einen Spritzbeutel gefüllt und erstmal am unteren Rand eine Reihe Blüten aufgeklebt, dann die nächste und übernächste Reihe. Die restlichen Blüten habe ich in die verbliebenen Zwischenräume geklebt. Das ist wirklich ganz einfach und macht einen tollen Effekt. Man muss nur genügend Blüten haben. Übrigens ist es einfacher, wenn die vorbereiteten Blüten schon möglichst trocken sind.

Das übrige Royal-Icing habe ich mit gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt und wieder in den Spritzbeutel gefüllt (Ich habe leider nur einen), dann damit kleine Punkte in die Blütenmittelpunkte spritzen. 
Ich finde das Ergebnis toll und bin irgendwie gleich in Sommerlaune. Vielleicht sollte ich noch kleine Bienen machen die um die Blüte herumfliegen? Nein, ich glaube da wäre übertrieben. 











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