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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Meine Weihnachtstorte 2014


Hallo zusammen,
am letzten Tag des Jahres möchte ich Euch unbedingt noch ein paar Fotos meiner Weihnachtstorte zeigen. Vielleicht habt Ihr sie schon bei Facebook gesehen, falls nicht, kann ich sie hier nochmal in voller Größe präsentieren. 


In diesem Jahr hab ich meine ganze Familie zu uns zum Weihnachtsessen eingeladen, natürlich gänzlich ohne den Hintergedanken, mal wieder einen Riesenkuchen zu machen ;-) Es wurde also mal wieder Zeit einen auf dicke Hose zu machen! Ich wollte mal was ganz Anderes, irgendwas Verrücktes, und mit Beleuchtung, und und und.... Bei Craftsy hab ich neulich den "Sweet-Treat-Tower"- Kurs von Marina Sousa gebucht und hatte somit schon einige Inspirationen. Das Thema an sich dann weihnachtlich umzusetzen, ist natürlich ein Leichtes. 


Hier ein paar Zimtsterne, da ein Weihnachtsstern und ein beleuchterer Tannenbaum, fertig ist der Lack! Ach übrigens, der Baum ist kein Kuchen, sondern besteht aus Rice (bzw. Schokocrispies) und geschmolzenen Marshmallow, daraus kann man eine furchtbar klebrige, aber gut formbare Masse herstellen, die sich auch wunderbar schnitzen lässt. Die Lichterkette ist eine batteriebetriebne LED-Kette mit 10 Lämpchen, die ich unter dem Fondant um das Bäumchen gelegt habe.



Die eigentlichen Kuchen sind somit nur der untere angeschnittene Kuchen (Orangenböden mit Orangen-Swiss-Meringue-Buttercreme und Orangen-Sternanis-Marmelade) sowie die Mararon-Schachtel ganz oben drauf (Sachertorte). Das Gerüst besteht aus einer Gewindestande, Muttern und Unterlegscheiben, die man in jedem Eisenwarenladen bekommt. Eine Heißklebepistole ist auch wichtig, um die Unterlegscheiben an ihrem Platz zu halten. Wer sich jetzt denkt, dass er bestimmt nix essen möchte, was mit Metall, Batterien oder Heißkleber in Kontakt war, dem kann ich versichern, dass der Kuchen nix davon abgekriegt hat. Bevor der Kuchen auf das Gestell gesteckt wird, kommt ein großer Strohhalm (z.B. für Bubble-Tea) drüber, so kommt nichts Essbares mit dem Gestänge in Kontakt.


  Der Kuchen hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil er aus so vielfältigen Komponenten besteht und ich mich richtig austoben konnte. Den Weihnachtsstern hab ich übrigens extra für meine Mutter gemacht, da sie sich von mir eine selbstgemachte Zuckerblume gewünscht hatte .....2 Fliegen mit einer Klappe usw.... ;-)


Ach ja, lecker waren die Kuchen übrigens auch, besonders der Orangenkuchen war toll.



Ich wünsche Euch schonmal einen guten Rutsch, wir sehen uns hier nächstes Jaht!

Liebe Grüße, Sarah






Sonntag, 5. Januar 2014

Frohes neues Jahr

Hallo zusammen, ich hoffe, ihr seid gut in das neue Jahr gerutscht, habt kräftig gut Vorsätze geschmiedet und, und, und...!
Endlich ist Weihnachten vorbei, ich kann diese ganzen Tannenbäume, Weihnachtsmänner, Lichterketten und den ganzen Kram nicht mehr sehen. Bevor ich das Kapitel aber ganz zuklappe, möchte ich Euch heute noch einen leicht weihnachtlich angehauchten Kuchen zeigen, den ich als kleines Mitbringsel für meinen Chef und seine Frau gebacken habe, da sie unsere Weihnachtsfeier ausgerichtet haben. 




Das weihnachtlichste daran war im Grunde nur die goldene Farbe, die ich benutzt habe. Hirsche gibt`s ja das ganze Jahr über ;-) Ich hab mir die Cutter in Hamburg auf der Tortenshow gekauft und eigentlich wollte ich damit hauchdünn ausgerollte Blütenpaste ausstehen. Das hat aber nicht so funktioniert, wie ich wollte, da sich die Paste nicht von den Ausstechern lösen ließ. Also hab ich sie quasi als Stempel benutzt und die Umrissen in den, mit Fondant überzogenen Kuchen gedrückt. Angemalt hab ich die Hirsche dann mit einer Mischung aus brauner und weißer Lebensmittelfarbe, die Geweihe mit Goldfarbe. 



Ich habe seit kurzem ein Airbrush-Gerät und musste das natürlich erstmal ausprobieren. Leider kann man das auf den Fotos etwas schwer erkennen, der ganze Kuchen ist aber noch mit einer Schicht aus Gold ganz leicht überzogen. Da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten, fürs erste bin ich aber einigermaßen zufrieden.



Jetzt nochmal was anderes:

Vor einigen Wochen habe ich von der lieben Mareike vom Zuckerschnee-Blog diesen Blogaward verliehen bekommen. Ich freue mich immer wieder darüber, dass vielen von Euch da draußen gefällt, was ich hier so mache, denn jedes Feedback, egal ob über einen netten Kommentar unter einem Post, eine Mail, einem Kommentar bei Facebook oder eben einem Blog-Award motiviert mich dazu, immer weiter zu machen! Vielen lieben Dank also dafür, dass ihr hier seit schon fast 1 1/2 Jahren die Stellung haltet!


Hier kommen die Antworten zu den 11 Fragen, die Mareike mir gestellt hat:

Seit wann gibt es deinen Blog? 
Meinen ersten Blogpost hab ich am 03.06.2012 geschrieben,das ist also schon ganz schön lange her.... seitdem hab ich aber doch noch einiges dazugelernt :-)
 
Was ist dein Lieblingsrezept? Und gibt es hierzu einen Blogeintrag? 
Aber natürlich! Mein Lieblingsschokoladenkuchen, der unglaublich schokoladig und saftig ist, findet sich hier. Den habe ich schon etliche Male gebacken!
 
Wie bist du zum Bloggen gekommen? 
Ich habe vor gut zwei Jahren damit begonnen, mich für Motivtorten zu interessieren, nachdem ich im Buchladen das Buch "Planet Cake" von Paris Cutler entdeckt habe, seither bin ich quasi nicht mehr zu stoppen. Natürlich habe ich viel im Internet zu dem Thema nachgelesen und bin so auch dazu gekommen regelmäßig diverse Blogs zu verfolgen. Nach meinen ersten Back- und Dekorierversuchen hab ich mir dann gedacht: "Ok, das kannst Du auch!" Das Bloggen ist eine tolle Möglichkeit, das was man zu Hause in aller Stille fabriziert einem großen Publikum zeigen zu können, auf der anderen Seite ist es natürlich eine nie versiegende Inspirationsquelle!
 
Bist du schon mal auf offener Straße erkannt worden? 
Außer von meiner Familie und Freunden? Nö!
 
Was war bisher die schönste Erfahrung in deiner Zeit als Blogger? 
Durchs Bloggen kann man ja viele, viele Leute kennenlernen, die die gleiche Passion haben, wie man selbst... das ist wirklich toll, selbst, wenn man sich noch nie persönlich getroffen hat! Im letzten Jahr hatte ich aber das Glück, zwei tolle Bloggerinnen persönlich auf der Tortenshow in Hamburg kennenlernen zu dürfen, nämlich Jessi von "Coli`s Kitchen" und An von "Tortenpoesie". Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut!
 
Auf welchem Blog würdest du gerne mal einen Gastartikel schreiben und warum? 
Einen Wunsch-Blog gibt es bei mir nicht... aber ich bin gerade dabei einen Gastbeitrag für eine liebe Bloggerfreundin vorzubereiten.
 
Welche Ziele setzt du dir für das nächste Jahr?
Da gibt es zwei! Einmal hoffe ich, dass ich wieder häufiger zum Bloggen komme, und außerdem hab ich mir wieder einiges für die nächste Tortenshow in HH vorgenommen ;-)
 
Welcher war deiner Meinung nach der schönste Blogpost 2013? - Dieser kann von dir selber oder jemand anderem sein. 
Vielleicht nicht der schönste Post, aber einer, der mir in Erinnerung geblieben ist und viel Wahres enthält stammt von "Anna im Backwahn" und handelt von ihren Erlebnissen auf der Cake-Cologne im letzten Jahr. Ich weiß selbst, wie das ist, wenn man beobachten muss, wie Leute das eigene Ausstellungsstück fast zerstören, weil sie ein besonders nahes Foto machen wolllen oder einfach mal anfassen um zu testen, ob das auch wirklich alles "echt" ist.... Da sackt einem das Herz in die Hose, wirklich! Ich kann Dich gut verstehen, Anna!
 
Einen Tag ohne Internet, was würdest du tun? 
Das, was ich sonst auch die meiste Zeit tue! Backen, lesen oder Musik hören. Ich bin nicht wirklich ein Internet-Junkie.
 
Wie geht dein Umfeld (Familie, Freunde, Freund) damit um, dass du bloggst? 
Die finden das gut und machen immer kräftig Werbung für meine Seite.
 
Du kannst nicht ohne...?
 ... meinen Mann, natürlich :-)

Ich dürfte den Blog-Award jetzt an 10 andere tolle Blogs weitergeben, die wiederum meine 11 Fragen beantworten können, sofern sie mitmachen möchten. Ich nominiere jetzt aber an diese Stelle mal nur 3 Blogs, denn viele, viele andere hab ich in vergangenen Posts schon ausgesucht. Meine 3 Nominierten sind also:

Fräulein Wirbelwind

Kleine Bäckerin

Yummy Design/ Muffin Mafia

Wenn ihr Lust habt, beantwortet doch bitte folgende Fragen:

- Wie lange gibt es Deinen Blog schon?
- Hast Du schonmal einen gesponserten Blogpost gechrieben, und wenn ja, warum?
- Was magst Du am Bloggen am wenigsten? (Schreiben, Bilder bearbeiten, etc.?)
- Hast Du auch immer das Gefühl, Du müsstest häufiger was posten?
- Zeigst Du uns ein Bild eines fiesen Backunfalls?
- Wann hast Du Deine letzte Fertigbackmischung gekauft?
- Welche Musik hörst Du am liebsten beim Backen?
- Wieviel Zeit verbringst Du im Monat mit Bloggen?
- Weiße oder dunkle Schokolade?
- Dein absoluter Lieblingskuchen?
- Worin möchtest Du noch besser werden?

Sonntag, 23. Dezember 2012

Aus meiner Weihnachtsbäckerei



In diesem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, zu Weihnachten nur Selbstgemachtes/Selbstgebackenes zu verschenken. Dieser ganze Rummel und Konsumrausch geht mir gehörig auf die Nerven, und ich sehe es nicht ein, schlecht gelaunt durch überfüllte Fußgängerzonen zu hetzen, um irgendwas zu kaufen, was niemand braucht. Nicht mit mir!

Seit Wochen steh ich also mal mehr, mal weniger in der Küche und werkel so vor mich hin. Dabei bin ich irgendwie kaum noch zum posten gekommen.....  Heute möchte ich euch dafür mal zeigen, was da so entstanden ist.

Ich hab ja seit kurzem mein neues Wilton-Tülleenset und bin immer noch ganz begeistert. Mit Royal-Icinng zu arbeiten macht echt Spaß, und diese Weihnachtskekse sind total einfach zu machen und zu dekorieren. Den Keksteig hab ich schon vor einer Weile vorbereitet und einfach eingefroren, insofern gehen die Dinger auch wirklich fix.

Hat irgendjemand einen runden Keksausstecher? Ich nicht, ich wollte einen kaufen, hab aber nirgendwo einen gefunden. Also hab ich improvisiert. Ausgestochen hab ich die Kreise mit so einem Metallring, de man zum Anrichten nimmt (also für Risotto oder sowas), ich weiß nicht genau wie die Dinger heißen, aber ich hab zwei davon!  Das geht exzellent! Nur zu empfehlen.


Die Keksränder sind übrigens so exakt, weil ich sie direkt nach dem Backen nochmal mit dem gleichen Ausstecher nachgestochen habe. Dafür müssen die Kekse aber wirklich direkt aus dem Ofen kommen und noch etwas weich sein, sonst funktioniert das nicht! Ist echt einfach, aber der Effekt ist toll.

Nach dem Abkühlen hab ich dann mit festem grünen Royal-Icing zunächst die Umrisse gemacht.


Das Stechpalmenmotiv ist schön einfach und gelingt auch Grobmotorikern wie mir sehr gut!






Sind alle Outlines bei allen Keksen fertig kann man den Rest des grünen Icings einfach mit ein bisschen Wasser oder Zitronensaft verflüssigen, aber vorsichtig! Nicht zu viel auf einmal nehmen! Ab in den Spritzbeutel damit, und am besten mit einer kleinen Tülle an der Innenseite der Ränder entlangfahren, so kann man auch alle Ecken leicht ausfüllen. Jetzt sollten die Kekse so 1-2 Stunden trocknen, damit man hinterher die Beeren aufspritzen kann und nicht alles ineinanderläuft.





Ich hab erste in bisschen Übung gebraucht, damit keine "Spitzen" abstehen und die Beeren schön rund werden, aber wenn man den Dreh raushat ist es nicht schwierig. Das wars auch schon, wirklich simpel und ich finde, die sind echt süß geworden. 






Zum Verschenken hab ich die Kekse einzeln in Folie verpackt, Namensschild dran und Schleifchen drum.



Und hier das Rezept für die Kekse:

200g Butter
200g Puderzucker
1 Ei
400g Mehl
wer mag, noch ein bisschen gemahlenen Kardamom für ein bisschen Extra-Weihnachtsfeeling

Einfach alles zu einem Teig verkneten und entweder für eine Stunde in den Kühlschrank legen, oder aber, so wie ich einfrieren und bei Bedarf wieder rausholen. Ich hab den Teig morgens aus dem Gefrierfach genommen, ihn in den Kühlschrank gelegt und nachmittags verarbeitet. Hat Super funktioniert. 

Der Teig wird ca. 1 cm dick ausgerollt und kann dann ausgestochen werden. Ich habe dafür übrigens jetzt einen richtigen Silikon-Ausrollstab und nicht mehr mein altes Nudelholz. Und was soll ich sagen? Dazwischen liegen Welten. Ernsthaft, diese Ding funktioniert so gut, damit roll ich alles aus, von Fondant, über Nudelteig bis Hefeteig. Funktioniert echt klasse.

Die Kekse werden dann bei 180° ca. 6-7 Minuten gebacken, kommt auf die Dicke an. Sie sollten möglichst nicht unbedingt anfangen braun zu werden. Ist einfach hübscher, also lieber ein Auge draufhaben beim Backen.

Ich muss dabei noch anmerken, dass die Dinger nicht gerade eine kulinarische Offenbarung sind, aber zum dekorieren wunderbar!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Traumhaus zum Selberbacken



An diesem Wochenende hab ich zum ersten Mal ein Lebkuchenhaus gebacken, nur so zum Spaß, denn was macht man damit eigentlich. Essen? Nö, zu schade! Also einfach nur zum Hinstellen und Angucken. Warum auch nicht? selbstgebackene Deko, die dabei auch noch so gut riecht und nicht schlecht wird, ist gar nicht so übel. 
Vor kurzem hab ich auch noch ein riesiges Päckchen voll mit neuem Back- und Dekowerkzeug bekommen und so hatte  ich die Gelegenheit einige meiner neuesten Errungenschaften auszuprobieren. 

Das karierte Dach hab ich mit meiner neuen Sugarcraft-Gun gemacht, bzw. damit viele, viele dünne Fondantstränge gepresst und nach und nach vorsichtig festgedrückt. Das geht wirklich total einfach, ich war ziemlich positiv überrascht!

Die übrige Deko hab ich dann aus Royal-Icing gemacht, und zwar mit meinem niegelnagelneuen Wilton-Tüllen-Set. Ich hab mich immer gefragt, ob man sowas wirklich braucht, aber jetzt weiß ich es! Ja, auf jeden Fall! Es gibt sooo viele verschiedene Tüllen..... Wahnsinn. Hier mal ein paar Impressionen, was man damit alles so machen kann (und ich hab erst einen Bruchteil ausprobiert!)







Es hat echt Spaß gemacht, dieses kleine Häuschen zu backen/bauen, und da es ja nicht schlecht, sondern einfach nur trocken wird, werd ich wohl noch lange was davon haben.





Sonntag, 2. Dezember 2012

Hier ist mein Päckchen für "PAMK"

Heute zeige ich Euch mal die Sachen, die sich, quer durch ganz Deutschland, auf den Weg nach München zu meiner Tauschpartnerin Hanna gemacht haben.

Mit dabei:
  • zwei kleine Lebkuchenmänner (die Jungs da oben)
  • Vanille-Rentiere
  • Bratapfelfudge-Törtchen
  • Baumkuchenecken
  • Weihnachtsmandeln
  • Heiße-Schokolade-Mischung
Zu den beiden Lebkuchenkameraden ist eigentlich wenig zu sagen. Das Rezept für den Teig werde ich heute mal nicht posten, das reiche ich nach, wenn ich mein nächstes großes Projekt abgeschlossen habe. Dafür brauche ich nämlich noch einiges von dem Teig ;-) Nach dem Backen ein bisschen Royal-Icing drauf, ab in ein durchsichtiges Tütchen, Schleife drum, fertig. 

Die Vanille-Rentiere bestehen aus einem ziemlich einfach zu verarbeitenden Mürbeteig, den ich schon als Kind mit meiner Mutter oft gebacken habe. Die Kekse sind nicht so süß und lassen sich leicht ausstechen. Böse Zungen könnten behaupten, sie seien ein bisschen langweilig. Ja, das weiß ich auch, aber ich mag sie trotzdem! Kindheitserinnerungen halt!

Für ca. 40 Stück:
  • 300 g Mehl
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 5 EL Schmand
  • 175 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Hagelzucker zum bestreuen
Mehl, Vanille, Zucker, Schmand und Butter zu einem schönen glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie packen und eine Stunde lang kalt stellen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 3-4 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Eigelb mit Milch verrühren und die Plätzchen damit bestreichen, Hagelzucker draufstreuen und bei 200° in 10 Minuten goldgelb backen. Fertig.




Die Bratapfelfudge-Törtchen sind eigentlich nur ein Produkt meiner unglaublichen Improvisationsfähigkeit (ich glaube, jetzt werde ich größenwahnsinnig!). Spaß beiseite, eigentlich sollten das keine Törtchen werden, sondern leckere, kleine, weihnachtliche Fudgewürfelchen, ähnlich wie meine Bananen-Fudges.




Im Grunde hab ich auch alles genauso gemacht wie in dem anderen Rezept, nur dass ich statt Bananen geriebenen Boskop und statt Walnüssen Mandeln genommen habe. Zusätzlich hab ich noch ein bisschen Zimt und Vanille in die Fudge-Masse  gegeben. Leider, leider, ist das Zeug aber nicht fest genug geworden um es schön in Stücke zu schneiden. Es war eher eine ziemlich zähe und klebrige Angelegenheit, geschmacklich aber sehr, sehr lecker.




Ich hab mir dann überlegt, die Masse einfach als Füllung für kleine Törtchen zu verwenden. Also fix einen Mürbeiteig kneten, Rezept hier, kleine Kreise ausstechen und alles zusammen in einer Muffin-Form backen.


Hanna hat mir geschrieben, dass sie nicht gleich alle Sachen probieren konnte, da sie alle vier mitgeschickten Törtchen auf einmal gegessen hat, weil sie die so lecker fand. Ich muss auch sagen, die sind echt klasse geworden, auch wenn Eigenlob stinkt! Die werde ich wieder machen.


 Ich wollte schon immer mal Baumkuchen machen, leider fand ich das Ergebnis dann aber etwas langweilig. Trotzdem sind die Fotos ganz hübsch geworden, und deshalb will ich die Euch auch nicht vorenthalten. Nochmal Backen würde ich die aber wohl nicht. Zu viel Aufwand für zu wenig Geschmack.




Am Rande aber mal ein kleiner Tipp: Ich habe leider nicht so ein Pralinengitter, auf dem man Schokolade abtropfen lassen kann. Aber ich habe einen Wok mit so einem aufsetzbaren Gitter. Das habe ich dann einfach auf meinen Topf (steht auf einem anderen Topf, Stichwort "Wasserbad") gelegt und konnte so immer schön flüssige Schokolade drüberlaufen lassen. Hat super geklappt, und die überschüssige Schokolade wurde gleich wieder aufgefangen.








 Von den Weihnachtsmandeln hab ich leider irgendwie kein Detailfoto gemacht. Im Grunde sind es selbstgemachte gebrannte Mandeln, die ich dann noch mit weißer Schokolade, gewürzt mit Lebkuchengwürz, überzogen habe.






Das mit der heißen Schokolade war auch irgendwie ärgerlich. Nicht die Mischung an sich, die finde ich klasse! 

so sollte es aussehen

das ist draus geworden
Man reibt einfach eine Tafel Zartbitterschokolade auf einer Reibe in feine Späne und vermischt die dann mit ca. 5 EL Kakao, 3 EL Zucker, etwas Zimt, Chilipulver und Kardamon. Heraus kommt eine Mischung, die man einfach in heißer Milch auflöst, und so eine schön gewürzte heiße Schokolade hat. Alles wunderbar, nur an der Verpackung hat es gehapert. Ich wollte einzelne Portionsbeutelchen machen, nach dem Prototyp hat mich allerdings meine Nähmaschine im Stich gelassen. Außer Fadensalat ging gar nicht mehr. Gut, wenn man immer ein paar kleine Weck-Gläschen im Haus hat. Ein bisschen Weihnachtsgebamsel dranknoten und fertig.

So, das war mein kleines Päckchen und ich hoffe, Hanna hat sich darüber gefreut. Es ist zwar nicht alles so geworden, wie es sollte, aber insgesamt hab ich das Meiste retten können. So sehr das auch immer Spaß macht, sich etwas zu überlegen, zu backen/kochen und so weiter, am Ende bin ich doch froh, wenn ich das Päckchen bei der Post losgeworden bin..... trotzdem bin ich aber natürlich wieder bei der nächsten Runde "Post aus meiner Küche" dabei



Mittwoch, 28. November 2012

Post aus meiner Küche "Weihnachts-Edition"

Genau wie viele, viele, viele von Euch schrecke ich in diesen Tagen voller Vorfreude jedesmal hoch, wenn es zu hause an der Tür klingelt. Es könnte ja der Postbote sein, der mein Tauschpäckchen von "Post aus meiner Küche" bringt.
Heute war es dann soweit, mein Päckchen von Hanna aus München ist angekommen! Also schnell freuen und auspacken! 
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schonmal toll. Ich mag es persönlich sehr, wen man einfaches Packpapier mit einem schönen Schleifenband oder wie hier mit Paketband und anderem Dekozeug kombiniert. Auch wenn noch November ist, stellt sich langsam weihnachtliche Vorfreude ein.


Beim Lesen von Hannas mitgeschickten Brief lief mir dann endgültig das Wasser im Mund zusammen. In meinem Päckchen befinden sich:
  • Lemon-Meltaways
  • Weihnachts-Cantuccini
  • Quarkstollen-konfekt mit Cranberries und Pistazien
  • Cranberry-Konfekt
  • Walnuss-Schoko-Ecken
Das klingt ja wohl schonmal unglaublich lecker. Genau wie ich mag Hanna übrigens auch nicht gerne dieses komische Zitronat-/Orangeat-Zeugs. Ich hab auch nie verstanden, warum man diese gummiartigen Würfelchen überall einbackt wo Weihnachten draufsteht. Von mir aus könnte man das Zeug aus dem Backregal verbannen! Egal, darum gehts ja jetzt auch gar nicht...



Im Uhrzeigersinn von vorne: Weihnachts-Cantuccini, Stollenkonfekt und Lemon-Meltaways.
Mein persönlicher Favorit sind definitiv die Cantuccini, die sind schön knusprig (aber nicht zu krümelig) und haben durch die ganzen Haselnüsse ordentlich Biss. Sehr, sehr lecker! 
Beim Stollenkonfekt fand ich toll, dass Hanna Cranberries eingebacken hat und nicht dieses, oben bereits erwähnte, Gummizeug, das man sonst an dieser Stelle erwartet hätte. Auch sehr lecker und schön mürbe. Der Favorit meines männlichen Lieblingtesters waren übrigens die Lemon-Meltaways, er mag Zitrone total gerne, und die Plätzchen haben einen tollen frischen Zitrusgeschmack und schmelzen wirklich fast auf der Zunge. Dabe schmecken sie so leicht und frisch, dass  man sie auch locker im Sommer backen könnte.


Im Vordergrund sieht man das Cranberry-Konfekt, von der Konsistenz erinnert es an weiche Geleefrüchte und ist schön fruchtig, nicht zu süß und hat eine leicht herbe Note. Ich mag es sehr gerne und ich wette das würde auch super zu Ziegenkäse passen.
Dahinter liegen die Walnuss-Schoko-Ecken. Laut Hanna sollten die eigentlich keksartig werden, haben aber eine ähnliche Konsistenz wie Brownies bekommen. Sie meint das seine "Zwittergeschöpfe" ;-)
Den Geschmack kann man sich in etwa so vorstellen, als hätte man einen Walnuss-Brownie mit Schoko-Cookies gekreuzt. Was kommt raus? eine super-leckere Kombi!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Tauschpartnerin bedanken. Ihr Paket war allererste Sahne! Danke, liebe Hanna, ich bin vollauf begeistert. Hoffentlich hast Du an meinem Paket auch ein bisschen Spaß.

Und als ob diese Köstlichkeiten noch nicht genug wären, muss ich ja noch weiter voller Vorfreude die Tür aufmachen, schließlich wird der Postbote nur für mich nochmal klingeln und ein Päckchen vorbeibringen! Ich habe nämlich noch ein extra "PAMK"-Paket von Jessi (Coli`s Kitchen) gewonnen ;-) Weihnachten ist soooo toll!!!
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