Posts mit dem Label Törtchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Törtchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 3. Januar 2016

Frozen Cake mit Olaf und Elsa


Hallo Zusammen, 
als Allererstes wünsche ich Euch schon mal ein tolles Jahr 2016! Ich hoffe, Ihr seid alle schön rein gerutscht und habt Euch von einer rauschenden Silvester-Feier erholt.

Der bisherige Winter war ja eher ziemlich frühlingshaft, an Schnee war ja (bis heute!) noch gar nicht zu denken. Daher kam es mir auch ein bisschen komisch vor, bei 10° Außentemperatur einen Schneemann zu modellieren. 
Meine Nichte hatte sich als Geburtstagstorte in diesem Jahr allerdings eine "Frozen"-Torte gewünscht, daher musste das wohl sein. Wenn man sich so im Netz umschaut, gibt es für 8-jährige Mädchen scheinbar überhaupt kein anderes Thema mehr, oder?



Ich habe vorher noch nie eine Figur modelliert, und wenn ich mir so tolle Figuren anschaue, wie z.B. von Theresa von Crazy-Sweets, wird mir schon ganz anders, bevor ich es überhaupt ausprobiert habe. 
Dieser Olaf  war allerdings wirklich nicht schwierig, besonders nach diesem tollen Tutorial!


Mit der Else  ähhhh....... Elsa auf der Seite, hatte ich da schon etwas mehr zu tun. Ich finde ja, die Augen sind ein bisschen groß geworden und erinnern eher an eine Manga-Figur und die Frisur sieht ein wenig aus, wie die von Ursula von der Leyen, insgesamt kann man aber wohl erkennen, wer das sein soll!




Leider leider hab ich kein Foto nach dem Anschnitt, unter dem Fondant versteckt sich nämlich ein Ombre-Kuchen in 6 verschiedenen Pink-Schattierungen, ähnlich wie hier.

Der Kuchen ist beim Geburtstagskind übrigens super angekommen und immerhin den Schneemann kann sie sogar nach dem Winter noch aufbewahren!

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr,

liebe Grüße, 
Sarah



Dienstag, 21. Oktober 2014

Schokoladenkuchen mit Espresso-Frosting und gesalzenem Karamell

Neulich hatte meine Mutter mal wieder Geburtstag, und da ist meine erste Wahl für einen Geburtstagskuchen eigentlich immer ein dunkler Schokoladenkuchen. Dieses Jahr hab ich ein bisschen rumgegoogelt und bin bei "Call me Cupcake", dem Blog von Linda Lomelino hängengeblieben.... vermutlich kennt Ihr sie alle, wenn nicht den Blog, dann bestimmt ihr grandioses Buch......
Und auch in diesem Buch findet sich das Rezept für den "Chocolate-Cake with Dulche de Leche and Sea Salt", zumindest hab ich das im Buchladen gesehen, leider hab ich´s mir bis dato noch nicht gekauft....das werde ich aber auf jeden Fall nachholen....Verdammt leckere Sachen sind da drin!




Im Originalrezept backt sie einen Kuchen mit 15 cm Durchmesser, ich wollte den Kuchen aber etwas größer haben und habe eine 18er Form und einen ebensogroßen Tortenring benutzt. Dafür habe ich die 1 1/2fache Teigmenge benutzt, und ein bisschen weniger Zucker..... wenn ihr das Original nachbacken wollt, findet ihr das Rezept hier.

Für den Kuchen:
  • 115 g zerlassene Butter
  • 400 g Mehl
  • 90 g Backkakao
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Natron
  • 500 g Zucker
  • 2 große Eier
  • 340 ml Milch
  • 225 ml starker Kaffee
Für das Frosting:

  • 200g gehackte dunkle Schokolade (70%)
  • 300g weiche Butter
  • 60 g Backkakao
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 4 TL Espresso
  • 250 g Puderzucker
Für die Füllung:

  • 1 Dose Dulche de Leche (wie man das selber macht, könnt ihr hier lesen)
  • Fleur de Sel
Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Formen mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, ich habe eine Springform und einen Tortenring benutzt.
Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben, mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Den fertigen Teig habe ich gleichmäßig auf beide Formen verteilt und ca. 45 Minuten gebacken, bitte Stäbchenprobe machen, ob die beiden Kuchen durch sind. 
Ich habe die Böden schon einige Tage vorher gebacken und nach dem Abkühlen, so wie sie waren, eingefroren. In 4 gleiche Böden habe ich sie dann erst nach dem Auftauen geteilt. Ihr könnt das aber natürlich auch gleich nach dem Backen und Auskühlen tun.

Für die Creme muss die Schokolade über dem Wasserbad geschmolzen werden, anschließend bitte auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Währenddessen die Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine aufschlagen, bis sie fast weiß ist, nach und nach den gesiebten Puderzucker und das Kakaopulver zugeben. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade, das Salz, den Espresso und die Vanille zugeben und schlagen bis die Creme schön glänzt. Fertig.

Zum Zusammensetzen macht ihr die Dose Dulche de Leche auf und streicht einen Boden damit ein, darauf eine dünne Schicht Buttercreme und ein bissel Fleur de Sel drüberstreuen, dann kommt der nächste Boden drauf, dann Dulche de Leche, Frosting, Fleur de Sel usw.. Habt ihr alle 4 Böden zusammengebastelt streicht ihr eine dünne Schicht Frosting als Crumb-Coat über den ganzen Kuchen und stellt ihn anschließend erstmal für ca. 20 Minuten kalt. Die restliche Creme bitte nicht in den Kühlschrank, sonst könnt ihr sie gleich nicht mehr verstreichen....
Ich finde, bei Linda sieht das Muster im Frosting ganz toll aus, bei mir wollte das aber nicht so klappen, daher hab ich den Kuchen einfach glatt mit dem übrigen Frosting eingestrichen und habe dann vorsichtig meinen Rest Dulche de Leche erhitzt, bis ich es schön oben drüber gießen und verstreichen konnte. Zum Schluss noch etwas Fleur de Sel drüberstreuen und fertig!



Der Kuchen schmeckt am  besten, wenn er nicht direkt aus dem Kühlschrank serviert wird, sondern Zimmertemperatur hat, dann ist die Schokoladencreme richtig schön cremig und der Kuchen an sich ist wunderbar fluffig und saftig.

Besonders der Teig hat es mir wirklich angetan, da die Böden ganz fantastisch geworden sind. Gesalzenes Karamell geht sowieso immer und selbst die Kaffeenote hat mich nicht gestört, im Gegenteil...insgesamt passt das alles ganz hervorragend zusammen. Ein Gesamtkunstwerk sozusagen. Danke Linda, für das tolle Rezept!

Den wunderhübschen Tortenständer habe ich mir übrigens auf der Tortenshow bei "Home of Cake" gekauft und bin immer nocht total begeistert, hier könnt Ihr ihn auch bestellen.

Liebe Grüße,
Sarah


Freitag, 23. Mai 2014

Bekannt aus Funk und Fernsehen ... meine Zitronen-Basilikum-Törtchen

Hallo zusammen, 
Ich hab Euch ja beim letzten Mal versprochen, dass ich Euch das Rezept für die Zitronen-Basilikum-Törtchen, die ich in der "Tortenschlacht" gebacken habe, nachreichen will. Und heute hab ichs dann auch endlich geschafft. 
 


 Noch kurz vorneweg: die Törtchen habe ich zum Thema "Zitronenkuchen" gebacken. Obwohl die Kombination von Zitrone und Basilikum in einem süßen Törtchen erstmal komisch klingt, ist das wirklich richtig richtig lecker. Ich hab beim Probebacken zu hause "normalen" Basilikum verwendet, in der Sendung dann Thai-Baslilikum. Es schmeckt zwar beides sehr gut, ich würde aber den Thai-Basilikum empfehlen, da er noch so einen Extra-Geschmacks-Kick durch ein leicht lakritzig-minziges Aroma gibt.


Ihr werdet ca. 6-8 Törtchen rauskriegen, je nachdem wie groß eure Dessertringe sind, bzw. wie groß ihr den Biskuit schneidet.
Los geht`s mit dem Biskuit:

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht man:

  • 5 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 120 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • 50 ml Milch
  • 50 g Butter
In einer großen Rührschüssel (oder in der Küchenmaschine) mischt ihr die ganzen Eier, die Eigelbe, den Zucker, Salz und Zitronenschale zusammen. Jetzt müsst ihr alles mit dem Handrührer, oder eben mit der Küchenmaschine alles so lange aufschlagen, bis die Masse fast weiß und dick-cremig geworden ist. Mit dem Handrührer dauert das ca. 7-8 Minuten, mit einer Kitchen-Aid gehts etwas schneller. Die Milch auf dem Herd ganz leicht erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen, abkühlen lassen.
Dann vermischt ihr das Mehl mit der Stärke und siebt die Mischung über die Ei-Zucker-Mischung und hebt es mit einem großen Schneebesen vorsichtig unter. Zum Schluss noch vorsichtig die abgekühlte Milch unterrühren.
Den Teig füllt ihr in eine mit Backpapier ausgekleidete Form und backt den Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 180° auf der untersten Schiene für 35-40 Minuten. Rausholen und auskühlen lassen.
Mithilfe eines Dessertringes oder einer anderen runden Form schneidet ihr die kleinen Böden aus dem großen Biskuit. Diese kleinen Biskuits könnt ihr dann noch in 2-3 Lagen schneiden, je nachdem, wie euer Teig aufgegangen ist und wie dick ihr die Lagen haben möchtet.

Für den Knusperboden: 
  • 150 g Butterkekse, 
  • 30 g Butter
Die Butterkekse in einem Blitzhacker (oder einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz) sehr fein zerbröseln und in einer Schüssel mit der zerlassenen Butter vermengen. Die so entstandene Masse drückt ihr mit Hilfe eines Dessert-Ringes und eines Teelöffels auf ein Backblech mit Backpapier drauf. Die einzelnen runden Böden sollten ca. 4-5 mm hoch sein. Das Blech dann für ca. 4-5 Minuten in den Ofen schieben und backen, dabei müsst ihr furchtbar aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Das kenne ich aus eigener Erfahrung, geht verdammt schnell! Erst wenn sie abkühlen werden sie wirklich fest und stabil, also lieber auf dem Blech auskühlen lassen!


Für die Creme: 
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g gesiebten Puderzucker
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1/2 Bio-Zitrone
  •  1/2 Vanilleschote
  • etwas Kurkuma zum Einfärben
In einer großen Rührschüssel schlagt ihr die Butter mit einem Handrührer (oder in einer Küchenmaschine) mindestens 5 Minuten auf, sie wird dadurch fast weiß. Dann rührt ihr löffelweise den Puderzucker nach und nach ein, noch ein paar Minütchen weiterschlagen. Jetzt auch wieder nach den Frischkäse zugeben und gut unterrühren. Ich habe die Creme dann auf zwei Schüsseln aufgeteilt und eine Hälfte mit dem Vanillemark, die andere Hälfte mit Zitronenschale, Zitronensaft und etwas Kurkuma abgeschmeckt.

Für das Pesto: 
  • 1 Bund Basilikum (möglichst Thai-Basilikum, den mit den kleinen Blättchen, nicht den roten)
  • 1 Tüte gesalzene Macadamia-Nüsse
  • ca. 20 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
Alles im Blitzhacker oder mit einem Zauberstab zu Pesto verarbeiten, falls die Masse zu fest ist, könnt ihr einen kleinen Schuss Milch oder noch mehr Zitronensaft zugeben. 

Für die Zitronensauce: 
  • 2-3 Biozitronen, Schale abgerieben und Saft ausgepresst
  •  Zucker (nach Geschmack, bin mir nicht sicher mit der genauen Menge!)
  •  Guarkernmehl aus dem Bioladen (z.B. von Biovegan)
Den Saft mit dem Zucker und der ausgekratzten Vanilleschote von der Creme zusammen aufkochen und etwas einköcheln lassen, ggf. noch etwas Zucker zugeben. Dann lasst ihr den entstandenen Sirup etwas abkühlen, gebt die Zitronenschale dazu, fischt die Vanilleschote raus und rührt sehr wenig Guarkernmehl ein, das dickt den Sirup so an, dass er nicht gleich wieder vom Törtchen läuft. Wer möchte kann noch etwas mit Kurkuma nachfärben.


 

 Jetzt gehts ans Zusammenbasteln:
Ganz nach unten kommt ein Knusperboden, dann mit einem winzigen Klecks Creme einen Biskuitboden aufkleben und etwas von der gelben Zitronencreme drauf (entweder mit einem Messer draufschmieren oder mit einem Spritzbeutel aufspritzen). Jetzt nehmt ihr einen weiteren Biskuit und streicht auf die Unterseite etwas vom Pesto und setzt den Boden auf die Zitronencreme. Fehlt noch eine Lage Vanillecreme und ganz obenauf kommt der eingekochte Zitronensirup.
Wer möchte kann noch mit einem kleinen Basilikumblättchen dekorieren.

Das wars! Ich hoffe, Euch gefallen die Törtchen und ihr backt sie alle fleißig nach.

Einen schönen verregneten Restfreitag wünsche ich Euch noch!

Liebe Grüße,
Sarah

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...