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Mittwoch, 3. April 2013

Kindheitserinnerungen..... "Post aus meiner Küche"

So, nachdem vermutlich von den drei Mädels von "Post aus meiner Küche" schon die nächste Runde eingeläutet wurde, kommt nun auch mein Post zum Thema Kindheitserinnerungen.

Kindheitserinnerungen, und dann auch noch kulinarisch... da kommt man irgendwie in eine Zwickmühle! Viele Dinge, die ich damals fast verschlungen habe, würde ich heute nicht mehr unbedingt essen wollen oder man verbindet einfach andere Ereignisse damit:

z.B.: mein Lieblingseis damals war Himmi Jimmy von Warncke, das kennt wohl kaum noch jemand... wenn man es googelt findet man so charmante Sätze wie: "Du bist alt, wenn Deine Lieblingseissorte Perlie Pop oder Himmi Jimmy ist." Ooookay... naja, das gibt`s ja auch nicht mehr, war aber ein fieses Wassereis in pink mit Himbeergeschmack. Wäre heute nicht mehr so mein Fall!

Oder dann die Schleckmuscheln von damals, die ich mir immer am Kiosk zusammen mit der neuen "Mickey Maus" geholt hab, beim Versuch alles aus den Sche***-Dingern rauszukriegen hab ich mir mehr als einmal an den scharfen Muschelschalen die Mundwinkel eingerissen.

Früher hab ich frischen Erdbeerkuchen geliebt, mit frischer Sahne obendrauf..... bis zu dem Sommertag, als meine Familie auf der Terrasse zum Kaffeetrinken saß (ich war ungefähr neun) und ich mir im Durchzug in der Wohnzimmertür den kleinen Finger so eingequetscht habe, dass mir nach 1 Woche der Fingernagel abgefallen ist! Seither habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Erdbeerkuchen und muss immer an diesen Tag denken, wenn ich welchen sehe (mein Fingernagel ist ein kleines bisschen schief nachgewachsen)!


Natürlich verbindet man selbst viel mit irgendwelchen Lebensmitteln oder Gerichten aus der Kindheit, diese aber auch noch patent zu verpacken und jemand anderem zu schicken ist schon viel schwerer.

Ich habe mich daher bei meinem Päckchen für meine Tauschpartnerin Carmen daran orientiert, was ich schon früher gerne mochte, aber auch heute noch mit gutem Gewissen (und ohne schlechte Erinnerungen) essen kann.

Es gibt:  Apfelkuchen, Nussschnecken (früher nur mit 2s geschrieben), Marshmallows und Schokolis


1. Apfelkuchen: Auch heute noch der Lieblingskuchen meines Bruders, und auch ich finde ihn richtig, richtig lecker. Am liebsten ganz einfach aus Mürbeteig mit einer Füllung aus kleingeschnittenen gekochten Äpfeln (ich finde Boskop am Besten), ein paar Mandeln. Hier stören mich noch nicht einmal ein paar Rosinen! Besonders lecker ist er frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis!






2. Nussschnecken: Kleine Teilchen in Schneckenform fand ich schon immer lecker, ob Zimtschnecken, Nussschnecken oder Mohnschnecken. Alles süß, klebrig und lecker. Nur mit Rosinenschnecken bin ich nie so ganz warm geworden! Wenn man die Dinger selber machen will, ist das aber schon ein wenig aufwändig. Plunderteig, Vanillecreme, Nussbrösel.... ich hoffe, sie waren noch einigermaßen genießbar, als sie bei Carmen ankamen. Frisch sind sie aber wirklich eine Wucht!




3. Marshmallows: Damals war das noch was besonderes, die gab`s nämlich gar nicht überall! Heute wird man von Marshmallow-Fondat, Marshmallow-Fluff, Marshmallow-Labello etc. ja geradezu überrollt. Damals war es aber klasse diese weißen Dinger beim Grillen über dem Feuer zu rösten bis sie so komisch zäh wurden.



 4. Schokolis: Das sind kleine Runde Kekse, aus meinem damaligen Lieblingsbackbuch, das ich hier schonmal vorgestellt habe. Sie bestehen aus einem ziemlich mürben Mürbeteig und Kakao und haben als groooße Überraschung noch eine ganze Haselnuss in der Mitte. Als Kind fand ich das spannend, heute hat sich der Effekt etwas abgenutzt, aber lecker sind die allemal!
















So, dass war mein Paket für Carmen, ich hoffe, sie hat sich darüber gefreut und es ist noch einigermaßen frisch angekommen.Wir hatten nämlich nicht sonderlich viel Glück mit der Deutschen Post! Durch die Osterfeiertage (oder die ganzen "PAMK"-Pakete) war die nämlich scheinbar ziemlich übelastet und mein Päckchen brauchte 5 Tage bis nach Kassel und das von Carmen sogar 7 Tage bis zu mir.

Carmens Paket war übrigens ein absoluter Knaller! Sie hat sich so viel Mühe gegeben und mir so viele tolle Sachen geschickt, dass ich beim Auspacken erstmal sprachlos war. Echt klasse. Leider hab ich die Hackbällchen und die Vanillesauce nach einer Woche in der Post lieber links liegen lassen, aber der Rest war total lecker.



Mein Favorite sind die selbstgemachten Hanuta, aber auch der Rest ist toll und ich muss zusehen, dass ich von dem eingelegten Emmentaler überhaupt was abbekomme. Der hat hier zu hause reißenden Absatz gefunden!



Liebe Carmen, auch hier nochmal vielen lieben Dank! Wer Dich als Tauschpartnerin hat, kann sich glücklich schätzen!

Liebe Grüße,
Sarah (die auch bei der nächstenRunde wieder mit dabei sein will)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

"PAMK" reloaded


So, heute gibt es den dritten und damit auch letzten Post von mir zur Weihnachtsrunde von "Post aus meiner Küche".  Sowohl meine Sachen, als auch das Päckchen von Hanna, meiner Tauschpartnerin, hab ich ja schon vorgestellt.
Ich hatte ja aber das unverschämte Glück, noch ein zusätzliches Päckchen zu bekommen, und zwar von Jessi, die so ein "Extrapäckchen" auf ihrem Blog verlost hat. Das ist wirklich toll, gleich zwei phantastische Päckchen innerhalb kürzester Zeit zu bekommen. Nochmal vielen Dank an euch beide, Hanna und Jessi!


 Leider haben die tollen Lebkuchenfiguren beim Transport ein bisschen gelitten und sind zerbrochen. Mir ist allerdings auch fast das Herz stehengeblieben, als ich gesehen habe, wie der Paketbote das kleine Päckchen hin und her und von oben nach unten gedreht hat, um seinen blöden Strichcode zu finden!
Ein bisschen mehr Feingefühl könnte man da doch erwarten!






Ich finds ech witzig, dass sowohl Jessi, als auch ich verzierte Lebkuchen und Baumkuchenecken verschickt, und das ganze auch noch mit roter Filzdeko verziert haben.  Wir sind wohl sowas wie (Back-)Zwillinge..


Mit in dem Päckchen waren:
  • Baumkuchenspitzen
  • Lebkuchenkugeln
  • Klassische Lebkuchen
  • Lebkuchen vom Dorfe
  • Spekulatiuskullern mit Cranberrys
  • Macis-Stangen
  • Anisplätzchen



Wirklich alles sehr, sehr lecker! Mein absoluter Favorit sind übrigens die Macis-Stangen und die Lebkuchenkugeln (letztere sieht man auf dem Foto ganz oben, nachdem ich meine Zähne reingehackt habe!).
Jessi stellt die Rezepte alle nach und nach auf ihrem Blog vor, also unbedingt nachschauen und nachbacken!




Sonntag, 2. Dezember 2012

Hier ist mein Päckchen für "PAMK"

Heute zeige ich Euch mal die Sachen, die sich, quer durch ganz Deutschland, auf den Weg nach München zu meiner Tauschpartnerin Hanna gemacht haben.

Mit dabei:
  • zwei kleine Lebkuchenmänner (die Jungs da oben)
  • Vanille-Rentiere
  • Bratapfelfudge-Törtchen
  • Baumkuchenecken
  • Weihnachtsmandeln
  • Heiße-Schokolade-Mischung
Zu den beiden Lebkuchenkameraden ist eigentlich wenig zu sagen. Das Rezept für den Teig werde ich heute mal nicht posten, das reiche ich nach, wenn ich mein nächstes großes Projekt abgeschlossen habe. Dafür brauche ich nämlich noch einiges von dem Teig ;-) Nach dem Backen ein bisschen Royal-Icing drauf, ab in ein durchsichtiges Tütchen, Schleife drum, fertig. 

Die Vanille-Rentiere bestehen aus einem ziemlich einfach zu verarbeitenden Mürbeteig, den ich schon als Kind mit meiner Mutter oft gebacken habe. Die Kekse sind nicht so süß und lassen sich leicht ausstechen. Böse Zungen könnten behaupten, sie seien ein bisschen langweilig. Ja, das weiß ich auch, aber ich mag sie trotzdem! Kindheitserinnerungen halt!

Für ca. 40 Stück:
  • 300 g Mehl
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 5 EL Schmand
  • 175 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Hagelzucker zum bestreuen
Mehl, Vanille, Zucker, Schmand und Butter zu einem schönen glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie packen und eine Stunde lang kalt stellen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 3-4 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Eigelb mit Milch verrühren und die Plätzchen damit bestreichen, Hagelzucker draufstreuen und bei 200° in 10 Minuten goldgelb backen. Fertig.




Die Bratapfelfudge-Törtchen sind eigentlich nur ein Produkt meiner unglaublichen Improvisationsfähigkeit (ich glaube, jetzt werde ich größenwahnsinnig!). Spaß beiseite, eigentlich sollten das keine Törtchen werden, sondern leckere, kleine, weihnachtliche Fudgewürfelchen, ähnlich wie meine Bananen-Fudges.




Im Grunde hab ich auch alles genauso gemacht wie in dem anderen Rezept, nur dass ich statt Bananen geriebenen Boskop und statt Walnüssen Mandeln genommen habe. Zusätzlich hab ich noch ein bisschen Zimt und Vanille in die Fudge-Masse  gegeben. Leider, leider, ist das Zeug aber nicht fest genug geworden um es schön in Stücke zu schneiden. Es war eher eine ziemlich zähe und klebrige Angelegenheit, geschmacklich aber sehr, sehr lecker.




Ich hab mir dann überlegt, die Masse einfach als Füllung für kleine Törtchen zu verwenden. Also fix einen Mürbeiteig kneten, Rezept hier, kleine Kreise ausstechen und alles zusammen in einer Muffin-Form backen.


Hanna hat mir geschrieben, dass sie nicht gleich alle Sachen probieren konnte, da sie alle vier mitgeschickten Törtchen auf einmal gegessen hat, weil sie die so lecker fand. Ich muss auch sagen, die sind echt klasse geworden, auch wenn Eigenlob stinkt! Die werde ich wieder machen.


 Ich wollte schon immer mal Baumkuchen machen, leider fand ich das Ergebnis dann aber etwas langweilig. Trotzdem sind die Fotos ganz hübsch geworden, und deshalb will ich die Euch auch nicht vorenthalten. Nochmal Backen würde ich die aber wohl nicht. Zu viel Aufwand für zu wenig Geschmack.




Am Rande aber mal ein kleiner Tipp: Ich habe leider nicht so ein Pralinengitter, auf dem man Schokolade abtropfen lassen kann. Aber ich habe einen Wok mit so einem aufsetzbaren Gitter. Das habe ich dann einfach auf meinen Topf (steht auf einem anderen Topf, Stichwort "Wasserbad") gelegt und konnte so immer schön flüssige Schokolade drüberlaufen lassen. Hat super geklappt, und die überschüssige Schokolade wurde gleich wieder aufgefangen.








 Von den Weihnachtsmandeln hab ich leider irgendwie kein Detailfoto gemacht. Im Grunde sind es selbstgemachte gebrannte Mandeln, die ich dann noch mit weißer Schokolade, gewürzt mit Lebkuchengwürz, überzogen habe.






Das mit der heißen Schokolade war auch irgendwie ärgerlich. Nicht die Mischung an sich, die finde ich klasse! 

so sollte es aussehen

das ist draus geworden
Man reibt einfach eine Tafel Zartbitterschokolade auf einer Reibe in feine Späne und vermischt die dann mit ca. 5 EL Kakao, 3 EL Zucker, etwas Zimt, Chilipulver und Kardamon. Heraus kommt eine Mischung, die man einfach in heißer Milch auflöst, und so eine schön gewürzte heiße Schokolade hat. Alles wunderbar, nur an der Verpackung hat es gehapert. Ich wollte einzelne Portionsbeutelchen machen, nach dem Prototyp hat mich allerdings meine Nähmaschine im Stich gelassen. Außer Fadensalat ging gar nicht mehr. Gut, wenn man immer ein paar kleine Weck-Gläschen im Haus hat. Ein bisschen Weihnachtsgebamsel dranknoten und fertig.

So, das war mein kleines Päckchen und ich hoffe, Hanna hat sich darüber gefreut. Es ist zwar nicht alles so geworden, wie es sollte, aber insgesamt hab ich das Meiste retten können. So sehr das auch immer Spaß macht, sich etwas zu überlegen, zu backen/kochen und so weiter, am Ende bin ich doch froh, wenn ich das Päckchen bei der Post losgeworden bin..... trotzdem bin ich aber natürlich wieder bei der nächsten Runde "Post aus meiner Küche" dabei



Mittwoch, 28. November 2012

Post aus meiner Küche "Weihnachts-Edition"

Genau wie viele, viele, viele von Euch schrecke ich in diesen Tagen voller Vorfreude jedesmal hoch, wenn es zu hause an der Tür klingelt. Es könnte ja der Postbote sein, der mein Tauschpäckchen von "Post aus meiner Küche" bringt.
Heute war es dann soweit, mein Päckchen von Hanna aus München ist angekommen! Also schnell freuen und auspacken! 
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schonmal toll. Ich mag es persönlich sehr, wen man einfaches Packpapier mit einem schönen Schleifenband oder wie hier mit Paketband und anderem Dekozeug kombiniert. Auch wenn noch November ist, stellt sich langsam weihnachtliche Vorfreude ein.


Beim Lesen von Hannas mitgeschickten Brief lief mir dann endgültig das Wasser im Mund zusammen. In meinem Päckchen befinden sich:
  • Lemon-Meltaways
  • Weihnachts-Cantuccini
  • Quarkstollen-konfekt mit Cranberries und Pistazien
  • Cranberry-Konfekt
  • Walnuss-Schoko-Ecken
Das klingt ja wohl schonmal unglaublich lecker. Genau wie ich mag Hanna übrigens auch nicht gerne dieses komische Zitronat-/Orangeat-Zeugs. Ich hab auch nie verstanden, warum man diese gummiartigen Würfelchen überall einbackt wo Weihnachten draufsteht. Von mir aus könnte man das Zeug aus dem Backregal verbannen! Egal, darum gehts ja jetzt auch gar nicht...



Im Uhrzeigersinn von vorne: Weihnachts-Cantuccini, Stollenkonfekt und Lemon-Meltaways.
Mein persönlicher Favorit sind definitiv die Cantuccini, die sind schön knusprig (aber nicht zu krümelig) und haben durch die ganzen Haselnüsse ordentlich Biss. Sehr, sehr lecker! 
Beim Stollenkonfekt fand ich toll, dass Hanna Cranberries eingebacken hat und nicht dieses, oben bereits erwähnte, Gummizeug, das man sonst an dieser Stelle erwartet hätte. Auch sehr lecker und schön mürbe. Der Favorit meines männlichen Lieblingtesters waren übrigens die Lemon-Meltaways, er mag Zitrone total gerne, und die Plätzchen haben einen tollen frischen Zitrusgeschmack und schmelzen wirklich fast auf der Zunge. Dabe schmecken sie so leicht und frisch, dass  man sie auch locker im Sommer backen könnte.


Im Vordergrund sieht man das Cranberry-Konfekt, von der Konsistenz erinnert es an weiche Geleefrüchte und ist schön fruchtig, nicht zu süß und hat eine leicht herbe Note. Ich mag es sehr gerne und ich wette das würde auch super zu Ziegenkäse passen.
Dahinter liegen die Walnuss-Schoko-Ecken. Laut Hanna sollten die eigentlich keksartig werden, haben aber eine ähnliche Konsistenz wie Brownies bekommen. Sie meint das seine "Zwittergeschöpfe" ;-)
Den Geschmack kann man sich in etwa so vorstellen, als hätte man einen Walnuss-Brownie mit Schoko-Cookies gekreuzt. Was kommt raus? eine super-leckere Kombi!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Tauschpartnerin bedanken. Ihr Paket war allererste Sahne! Danke, liebe Hanna, ich bin vollauf begeistert. Hoffentlich hast Du an meinem Paket auch ein bisschen Spaß.

Und als ob diese Köstlichkeiten noch nicht genug wären, muss ich ja noch weiter voller Vorfreude die Tür aufmachen, schließlich wird der Postbote nur für mich nochmal klingeln und ein Päckchen vorbeibringen! Ich habe nämlich noch ein extra "PAMK"-Paket von Jessi (Coli`s Kitchen) gewonnen ;-) Weihnachten ist soooo toll!!!

Samstag, 1. September 2012

Hier ist die Post aus meiner Küche


Hier gibt´s jetzt die Fotos und Rezepte der Dinge, die ich an meine Tauschpartnerin Lena geschickt habe.

 
Homemade Marshmallows (ohne Eiweiß)
250 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
18 g gemahlene Gelatine (2 Tütchen)
150 ml Wasser
etwas pinke Lebensmittelfarbe
2 EL Puderzucker
2 EL Speisestärke

2 EL Puderzucker mit 2 El Speisestärke vermischen und beiseite stellen. Dann eine Form (meine war ca. 30x20 cm groß) dünn mit Butter oder geschmacksneutralem Öl einfetten und mit mit einem Teil der Stärke-Zucker-Mischung bestäuben. Das Wasser erhitzen (nicht kochen) und die Gelatine darin auflösen, den Vanillezucker auch dazu und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Den Puderzucker in eine Schüssel geben (zum Sieben war ich zu faul, geht auch ohne) und dann die Wasser-Zucker-Gelatine-Mischung dazugeben. Mit dem Handrührer geduldig so ca. 7-8 Minuten schlagen, bis die Masse schön schaumig und fluffig geworden ist. Die Lebensmittelfarbe habe ich nach ca. 1-2 Minuten dazugegeben, man kann sie aber natürlich auch weglassen und bekommt dann schneeweiße Marshmallows. dann gleich aus der Schüssel in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und für eine Stunde in Ruhe lassen. Nach  Ablauf der Zeit ist die Masse immer noch klebrig, das ändert sich aber schlagartig, wenn man sie mit einem Löffel der Puder-Zucker-Mischung bestreut. Schon ist alles schön weich und marshmallowig (super Wort!). Jetzt kann man die Masse in kleine Würfel schneiden und in dem Rest der Stärke-Mischung wenden. Luftdicht verschließen und immer wieder naschen.

Ich hab noch ein Paar Holzspieße zum Rösten über dem Lagerfeuer mitgeschickt ;-)



Zitronen-Sirup für Zitronenlimonade
4 Bio-Zitronen
500 ml Wasser
10 g Zitronensäure
750 g Zucker

Die Zitronen heiß waschen und ganz dünn abschälen, Saft auspressen. Die Zitronenschale mit dem Wasser kurz aufkochen und ca. 30 Minuten darin ziehen lassen. Dann den Zitronensaft, die Zitronensäure und den Zucker dazugeben und so lange rühren bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Durch ein feines Sieb direkt in Flaschen oder Gläser füllen.

Gemischt mit Mineralwasser und etwas Eis gibt der Sirup schön-fruchtige Zitronenlimonade!


Mirabellen-Chutney
500 g Mirabellen
1 TL Senfkörner
1/2 Tl Pimentkörner
1/2 TL   Korianderkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Anis
1 Knoblauchzehe
1 getr. kleine Chilischote
100 ml Wasser o. Weißwein
75 g brauner Zucker
20 ml Weißweinessig
1Prise Currypulver

Die gewaschenen Mirabellen schneiden und am besten Vierteln. Alle Gewürze in einer Pfanne vorsichtig ohne Fett anrösten. In einem Mörser, zusammen mit der Chili-Schote, ganz fein mahlen. Dann das Wasser oder den Weißwein mit dem Essig und dem Zucker aufkochen und die Mirabellen und Gewürze hinzugeben. Den Knoblauch fein schneiden und auch mit in den Topf. Alles ca. 15 Minuten ohne Deckel kochen lassen und zum Schluss mit etwas Curry-Pulver abschmecken. Noch heiß in die Gläser füllen und verschließen.

Das Chutney ist recht scharf aber auch sehr fruchtig und passt gut zu Fisch oder Geflügel.


 Vanille-Heidelbeer-Kuchen
(Für 3 Weck-Gläser a 250 ml)
120 g Butter
120 g Zucker
170 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
1/2 TL gemahlene Vanille o. Mark von 1/2 Schote
1 Handvoll Heidelbeeren 

Den Ofen auf 160° vorheizen und 3 Weck-Gläser mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nacheinander die 2 Eier und die Vanille dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach drunterrühren. Die Heidelbeeren mit ca. 1 EL Mehl vermischen (so sinken sie beim Backen nicht auf den Boden). Zuerst einen Löffel Teig in die Gläser geben und dann ein paar Beeren drüberstreuen, wieder Teig drüber, dann Beeren. Wiederholen, bis alles alle ist und ab in den Ofen damit. Bei mir war der Kuchen nach ca. 45 Minuten schön braun und bei der Stäbchenprobe ist nichts mehr kleben geblieben. Kann natürlich wie immer bei allen Herden variieren, also lieber zwischendurch mal testen. Ist der Kuchen fertig, aus dem Ofen holen und noch heiß mit Gummiring, Deckel und  Klammern verschließen. 


Käseplätzchen
180 g Mehl
180 g kalte Butter
60 g geriebener Parmesan
60g geriebener Gouda
60 g Camembert (ohne Rinde)
1 Ei
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Muskat

Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Zuerst nur ca. 1 Drittel des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen und beliebige Plätzchen ausstechen. Ich habe meinen neuen Brigitte-Keksausstecher ausprobiert und wollte, dass man auf den ersten Blick schon weiß, was drin ist :-)



Die Kekse dann in den vorgeheizten Ofen (180°) schieben und in ca. 8-10 Minuten, kommt ganz auf die Größe der Kekse an, schön goldgelb fertigbacken.




Inlägg från Lena kök (schwedisch für: Post aus Lena`s Küche)

Gestern war es endlich soweit. Mein Päckchen von "Frollein Leni", im Rahmen der aktuellen "Post aus meiner Küche"-Runde ist bei mir angekommen. Ich war noch mitten bei der Arbeit und hatte leider gerade gar keine Zeit es sofort aufzumachen, ständig bin ich aber dran vorbeigelaufen und habe mich gefragt, was wohl schönes drin ist. Zuhause hab ichs dann endlich aufgerissen und drin war eine richtig süße, kleine, rote Kühltasche.

Erstmal Gratulation an Lena, die Verpackung war wirklich toll. In der kleinen Kühltasche waren noch 2 Kühlakkus, die immernoch kalt waren, als ich sie geöffnet habe. Innendrin kamen dann die Leckereien zum Vorschein.....


Mit dabei waren:
  • echt schwedische, selbstgemachte Köttbullar (und zwar nicht diese kleinen, knorpeligen Gummibällchen aus dem schwedischen Möbelhaus), sondern richtig leckere, würzige Fleischbällchen
  • dazu gab es kaltgerührte Preisselbeeren, die Lena, wie ich erfahren habe, eigenhändig in ihrem Schweden-Urlaub neben ihrem Haus gepflückt hat
  • selbstgemachte Punschrullar (kleine Küchlein aus viel Marzipan und Schokolade)
  • schwedischer Apfelsaft und ein kleiner Lolli
Was soll ich sagen? Absolut lecker. Ich mag die Kombination aus deftig und fruchtig sehr gerne und die Preisselbeeren in Kombination mit den Köttbullar waren der Hammer.



Auch die Punschrollar sind total lecker, und ich muss gestehen, dass ich schon fast die ganze Tüte aufgegessen habe!

Ich habe mich wirklich sehr über mein Paket gefreut und bin auch sehr froh, meine Tauschpartnerin "erwischt" zu haben.

Lena, vielen Dank für Dein Päckchen. Echt sehr lecker, und diese Bambi-Dose ist sooo cool. Endlich hab ich eine neue Brotbox :-)

Bei der nächsten Runde von "Post aus meiner Küche" bin ich sicher wieder dabei!
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