Mittwoch, 16. Januar 2013

Viele, viele Dinge über mich, die vielleicht Jemanden interessieren?

Ich wurde getaggt! Und auch noch zweimal! Häh? Ok! Erstmal keine Ahnung was das heißt, dann aber doch von mir für gut befunden!
Lunado von der Kleinen Backstube und Nellichen von Nellichen und die Törtchen haben mich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte an dieser kleinen kettenbrief-umfragemäßigen Bloggervorstellung teilzunehmen, die hier gerade überall die Runde macht. Aber gerne doch! Das ist doch eine super Idee die Menschen, die hinter so vielen tollen Blogs stehen, ein bisschen besser kennenzulernen

Die Regeln:
- schreibe 11 Dinge über dich
- beantworte die 11 Fragen, die der Tagger dir gestellt hat
- denk dir selbst 11 Fragen aus, die du den Bloggern, die du vor hast zu taggen, stellen möchtest
- such dir 11 Blogger aus, die unter 200 Follower haben und tagge sie
- erzähle es den glücklichen Bloggern
- zurück-taggen ist nicht erlaubt



Und los geht`s! Hier sind 11 Dinge über mich:
  • den Geruch von frisch gepellten Mandarinen finde ich ekelhaft
  • ich besitze eine von David Hasselhoff signierte Baywatch-Boje
  • meine Hände sind winzig
  • ich sehe regelmäßig "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"
  • ich wurde an einem Freitag den 13. geboren
  • mein Lieblings-Singstar-Lied ist "The greatest love of all" von Whitney Houston
  • vor dem Fernseher esse lieber Chips als Süßkram
  • ich laufe immer sehr schnell und kann gar nicht langsam spazierengehen
  • ich lese ca. 20-30 Bücher/Jahr
  • mein Lieblings-Tatort ist Münster
  • ich hab früher alle Kettenbriefe unterbrochen

Und hier kommen meine Antworten auf die Fragen, die Lunado mir gestellt hat:

Butter oder Margarine?
Unbedingt Butter, und zwar reichlich
Was macht Dich glücklich?
Meine Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich mag! Und Backen! Oder Sachen Backen für Menschen die ich mag!
Welchen guten Vorsatz hast du dir für dieses Jahr vorgenommen?
Ein bisschen ordentlicher werden (aber wirklich nur ein bisschen!)
Was befindet sich links neben dir?
Ein Haufen Arbeit.
Was hast du in deiner Kindheit nicht gegessen, isst du jetzt aber gerne?
Rote Bete, früher verhasst und heute von mir sehr geschätzt. Ob als Kuchen, Salat oder nur so... Lecker!
Welches war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
"Ziemlich beste Freunde"
Wann klingelt morgens dein Wecker?
Um 5.35 Uhr
Welche ist deine liebste Süssigkeit?
selbstgemachtes Bananen-Walnuss-Fudge.
Was macht dich wahnsinnig?
Leute, die zu faul sind ihren Job vernünftig und gewissenhaft auszuüben.
Welche Eigenschaft magst du an dir selbst? 
Meine Geduld (also meistens)
Welche Frage hättest du dir an dieser Stelle gewünscht? 
Wenn ein Baum in einem Wald umfällt und keiner ist da um es zu hören, gibt es dann wirklich ein Geräusch?

 Und hier meineAntworten auf die Fragen von Nellichen:


Was ist das nächste Ziel, das du dir vorgenommen hast?
Ich würde gern mein Blog-Design aufpeppen.
Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel nehmen?
3 Bücher. Nee, 2 Bücher und meinen Mann
Was ist deine Lieblingsspeise?
Selbstgemachte Germknödel gefüllt mit Pflaumenmus und obendrüber zerlassene Butter und Mohn... Lecker! 
Rock oder Hose?
Hose!
Was ist dein absoluter Ohrwurm?
Looking for Freedom von David Hasselhoff
Hast du ein Hobby außerhalb der Küche?
Basketball gucken, ich bin bei jedem Heimspiel der EWE Baskets.
Was ist deine Stärke?
Ich kann gut organisieren.
Frauensauna oder Gemeinschaftssauna?
Am liebsten gar keine Sauna
Hast du ein Traumurlaubsziel?
Brasilien
Was kannst du nicht ausstehen?
Komische Reality-Shows, wie z.B. Bauer sucht Frau, der Bachelor, Frauentausch etc.....
Ist für dich ein Leben ohne Internet vorstellbar?
Leider kaum noch, irgendwie gewöhnt man sich zu schnell daran, sofort Alles und Jeden sofort googlen zu können!


Und zum Schluss noch meine 11 Fragen:

  • Kaffee oder Tee?
  • Wenn Du nochmal irgendeine andere Ausbildung/Studium machen könntest, was wäre das?
  • Welches Buch liest Du gerade?
  • Wer ist der Held Deiner Kindheit?
  • Welche Deiner Eigenschaften gefällt Dir am allerwenigsten?
  • Was ist Dein Lieblingskuchen?
  • In welcher Farbe würdest Du Dir niemals eine Hose kaufen?
  • Hast Du schonmal was gewonnen?
  • Was ist Dein Lieblingslied?
  • Was wäre Deine Henkersmahlzeit?
  • Beatles oder Stones?

Folgende Blogger möchte ich gerne taggen:

Jessi von Coli`s Kitchen - hier sind die Krümel los!
Svenja von Svenja`s Koch- und Backblog
Caroline von Caroline´s Kitchen
Christin von Kurze´s Köstlichkeiten
Shia von Cake Invasion
Quirill von Tortenpoesie
Gesine von SchokoCupcakes
Julia von Fight off your Demons 
Silvia von a TELLER of STORIES
July von Julys süße Versuchung
Steph von Minimatriarchin



Sonntag, 13. Januar 2013

selbstgemachte Orangen-Sternanis-Marmelade

Ok, ich geb´s zu, Weihnachten ist schon wieder ziemlich lange her! Trotzdem hab ich noch ein Rezept für eine extreeemst leckere Marmelade, die ich zu Weihnachten verschenkt habe. Durch den Sternanis hat sie eine angehaucht-weihnachtliche Note, aber wirklich nur sehr zurückhaltend, so dass sie vermutlich auch das ganze Jahr über schmeckt. 

Wer diese leichte Anisnote partout nicht mag, lässt den Sternanis einfach weg. Übrig bleibt eine fantastisch-fruchtige Orangenmarmelade mit einer leichten Bitternote.

Ich mag gekaufte Orangenmarmelade überhaupt nicht. Es ist zwar ewig her, dass ich zuletzt welche gegessen habe, aber in meiner Erinnerung ist das eine furchtbar süße, zähe Masse mit fiesen Orangenschalenstücken (ich hasse Orangeat!) die extrem bitter schmeckt. Vielleicht ist meine Erinnerung auch etwas verzerrt, aber kaufen würde ich das Zeug nie.

Diese selbstgemachte Marmelade ist jedenfalls das komplette Gegenteil und einfach wunderbar. Ich musste schon nachkochen, um den Familienbedarf wieder aufzufüllen!

Für 5 Gläser (ca. 300 ml Inhalt) braucht man:

  • ca. 12-14 Orangen (davon mindestens 1-2 Bio-Orangen, davon braucht man nämlich die Schale)
  • 750 g Gelierzucker (2:1)
  • 4 Sternanise (oder einfach weglassen)
Die Bio-Orangen heiß waschen und die Schale fein abreiben, 2 EL Orangenschale sollte dabei rumkommen. Wer nicht gerne Orangen filetiert, hat hier schon gleich verloren, jetzt geht`s nämlich los! Filetieren, was das Zeug hält und zwar so lange, bis man 500 g Orangenfilets hat. Dabei drauf achten, den Saft aufzufangen. Die Filets hab ich mit einem Messer noch ein bisschen zerkleinert. Die übrigen Orangen werden ausgepresst, insgesamt braucht man 500 ml Orangensaft. 

In einem Topf kocht man jetzt den Saft, die Filets, den Gelierzucker und den Sternanis auf. Sobald alles kocht auf die Uhr gucken, insgesamt muss nämlich alles 3 - 4 Minuten sprudelnd kochen, damit die Marmelade auch geliert. Nach ca. 1 - 2 Minuten hab ich die Orangenschale zugegeben. 

Ist alles soweit fertig, wird die Marmelade sofort in die vorbereiteten, heiß ausgespülten Schraubgläser gefüllt, Deckel drauf und für 5 Minuten umgedreht auf den Kopf stellen, wieder umdrehen, abkühlen lassen und am besten das erste Glas gleich wieder aufmachen um ein schönes frisch gebackenes Brötchen mit leeeckerer Orangenmarmelade zu verschlingen.

Zu Weihnachten hab ich die Gläser noch mit den spitzenmäßigen Aufklebern, die ich bei Casa di Falcone bestellt habe, beklebt. 


In letzter Zeit sammel ich ständig kleine Schraubgläser, die ich sonst immer weggeworfen habe um neue Marmelade zu kochen. Ich freu mich schon sehr auf die nächste Beeren-Saison!

Schöne Grüße,
Sarah

Donnerstag, 3. Januar 2013

Nähen für Fortgeschrittene

Endlich komm ich mal wieder dazu hier ein bisschen was zu schreiben. Vor lauter Feiertagsstress, Kochen, Backen und Essen kommt man ja zu nix anderem mehr. Auf diesem Wege wünsche ich also Euch allen erstmal ein Frohes neues Jahr 2013. Ich für meinen Teil bin mit einem exquisiten 7-Gänge-Menu hervorragend reingerutscht..... Lecker!


Zwischen Weihnachten und Neujahr durfte ich mal wieder eine kleine Torte backen. Es sollte eine Geburtstagstorte für einen runden Geburtstag an Silvester werden. Die einzigen Infos die ich sonst noch hatte: fruchtig und rosa sollte sie werden und sich thematisch mit dem Nähen auseinandersetzen (Die Überraschte ist Schneidermeisterin). Vor ein paar Monaten hab ich ja schonmal eine ähnliche Torte für eine Freundin gebacken, inzwischen sind allerdings einige weitere nützliche Backgadgets dazugekommen, die bisher noch nicht zum Einsatz kamen. 
Zu Allererst mal meine neue Knopf-Silikon-Mould. Die ist absolut klasse, und es ist so einfach, damit tolle Knöpfe hinzukriegen. Einfach mit etwas Bäckerstärke ausstreuen, Fondant rein und vorsichtig wieder rauslösen. Trocknen lassen in der Form ist nicht nötig, die Dinger behalten auch so ihre Form, und da das Silikon biegsam ist, lassen sei sich leicht aus der Form wieder rauskriegen. Falls der Fondant etwas zu weich und klebrig sein sollte, einfach etwas CMC einkneten und kurz warten. Funktioniert super. 




Ich hab Knöpfe in weiß und rosa schon vorbereitet, als der Kuchen im Ofen war, so hatten sie Zeit zum trocknen und ich hatte die Hälfte der Deko quasi schon fertig. Einige Knöpfe hab ich dann hinterher noch ein wenig mit essbarer Goldfarbe dekoriert.


Ich hab die eine Hälfte der Torte mit Fondant in Sky-blue eingedeckt, den ich zuvor mit einer meiner neuen Strukturmatten geprägt hatte. Sieht ein bisschen aus wie quietschbuntes Fake-Schlangenleder, genauso hatte ich mir das allerdings auch vorgestellt!


Die andere Hälfte hab ich mit pinkem Fondant überzogen, den ich mit vielen, vielen Knöpfen und kleinen Sternchen überzogen habe. Leider ist mir hier mal wieder selbst aufgefallen, dass ich irgendwann an einen Punkt komme, an dem ich nicht mehr aufhören kann. Man muss mir förmlich die Sternchenausstecher aus der Hand reißen, ich kann nicht mehr aufhören! Dafür hab ich ja aber meinen größten Lieblingskritiker ;-) Hier noch was, da noch was. Manchmal ist weniger vielleicht doch mehr. Ich versuche 2013 mal dran zu arbeiten ;-)




Um dem ganzen noch einen etwas "lebendigeren" Touch zu verpassen hab ich an den Seiten noch zwei "Stoffstücke in Falten appliziert. Einmal mit Sternchen, einmal mit Hahnentritt-Muster. Gerade dieses Muster in schwarz und weiß fand ich als Kind ganz schrecklich, aus Zucker gefällt es mir heute deutlich besser.

Das Schleifenband hab ich übrigens mit meiner neuen Sugarcraft-Gun gemacht. Von dem Ding bin ich echt begeistert. Am Anfang hatte ich etwas Probleme, die richtige Fondant-Konsistenz hinzubekommen, damit man sich nicht die halbe Hand kaputt quetscht um lächerliche 2 cm rauszubekommen. Aber mit ein bisschen Übung geht das wunderbar. Man knetet übrigens einfach etwas Palmin soft unter den Fondant, dann wird er geschmeidiger und formbarer.






Ich hoffe, ihr habt nicht das Gefühl, hier in einer Werbeveranstaltung für den verlinkten Shop gelandet zu sein, aber ich freu mich noch so über meine ganzen tollen Weihnachtsgeschenke und bin immer wieder begeistert, was es so für nützlichen oder auch unnützen Kram gibt. Ich brauche dringend ein paar neue Regale! 

Unter dem Fondant verbirgt sich übrigens ein weißer Schokoladenkuchen gefüllt mit Lemon-Curd-Buttercreme. Ich hab mir sagen lassen, dass er gut geschmeckt hat. 
Es ist übrigens gar nicht so einfach, einen Überraschungskuchen für jemanden zu backen, den man nicht kennt, und nicht weiß, was Demjenigen gefallen könnte. Das hab ich mir am Anfang nicht so schwierig vorgestellt, ist aber dann doch eine Herausforderung geworden. Hoffentlich hab ich einigermaßen ins Schwarze (oder Pinke) getroffen...

So, das war meine erste Amtshandlung in diesem Jahr. Ich hoffe, dass noch viele schöne Sachen folgen werden.

Liebe Grüße,
Sarah



Sonntag, 23. Dezember 2012

Aus meiner Weihnachtsbäckerei



In diesem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, zu Weihnachten nur Selbstgemachtes/Selbstgebackenes zu verschenken. Dieser ganze Rummel und Konsumrausch geht mir gehörig auf die Nerven, und ich sehe es nicht ein, schlecht gelaunt durch überfüllte Fußgängerzonen zu hetzen, um irgendwas zu kaufen, was niemand braucht. Nicht mit mir!

Seit Wochen steh ich also mal mehr, mal weniger in der Küche und werkel so vor mich hin. Dabei bin ich irgendwie kaum noch zum posten gekommen.....  Heute möchte ich euch dafür mal zeigen, was da so entstanden ist.

Ich hab ja seit kurzem mein neues Wilton-Tülleenset und bin immer noch ganz begeistert. Mit Royal-Icinng zu arbeiten macht echt Spaß, und diese Weihnachtskekse sind total einfach zu machen und zu dekorieren. Den Keksteig hab ich schon vor einer Weile vorbereitet und einfach eingefroren, insofern gehen die Dinger auch wirklich fix.

Hat irgendjemand einen runden Keksausstecher? Ich nicht, ich wollte einen kaufen, hab aber nirgendwo einen gefunden. Also hab ich improvisiert. Ausgestochen hab ich die Kreise mit so einem Metallring, de man zum Anrichten nimmt (also für Risotto oder sowas), ich weiß nicht genau wie die Dinger heißen, aber ich hab zwei davon!  Das geht exzellent! Nur zu empfehlen.


Die Keksränder sind übrigens so exakt, weil ich sie direkt nach dem Backen nochmal mit dem gleichen Ausstecher nachgestochen habe. Dafür müssen die Kekse aber wirklich direkt aus dem Ofen kommen und noch etwas weich sein, sonst funktioniert das nicht! Ist echt einfach, aber der Effekt ist toll.

Nach dem Abkühlen hab ich dann mit festem grünen Royal-Icing zunächst die Umrisse gemacht.


Das Stechpalmenmotiv ist schön einfach und gelingt auch Grobmotorikern wie mir sehr gut!






Sind alle Outlines bei allen Keksen fertig kann man den Rest des grünen Icings einfach mit ein bisschen Wasser oder Zitronensaft verflüssigen, aber vorsichtig! Nicht zu viel auf einmal nehmen! Ab in den Spritzbeutel damit, und am besten mit einer kleinen Tülle an der Innenseite der Ränder entlangfahren, so kann man auch alle Ecken leicht ausfüllen. Jetzt sollten die Kekse so 1-2 Stunden trocknen, damit man hinterher die Beeren aufspritzen kann und nicht alles ineinanderläuft.





Ich hab erste in bisschen Übung gebraucht, damit keine "Spitzen" abstehen und die Beeren schön rund werden, aber wenn man den Dreh raushat ist es nicht schwierig. Das wars auch schon, wirklich simpel und ich finde, die sind echt süß geworden. 






Zum Verschenken hab ich die Kekse einzeln in Folie verpackt, Namensschild dran und Schleifchen drum.



Und hier das Rezept für die Kekse:

200g Butter
200g Puderzucker
1 Ei
400g Mehl
wer mag, noch ein bisschen gemahlenen Kardamom für ein bisschen Extra-Weihnachtsfeeling

Einfach alles zu einem Teig verkneten und entweder für eine Stunde in den Kühlschrank legen, oder aber, so wie ich einfrieren und bei Bedarf wieder rausholen. Ich hab den Teig morgens aus dem Gefrierfach genommen, ihn in den Kühlschrank gelegt und nachmittags verarbeitet. Hat Super funktioniert. 

Der Teig wird ca. 1 cm dick ausgerollt und kann dann ausgestochen werden. Ich habe dafür übrigens jetzt einen richtigen Silikon-Ausrollstab und nicht mehr mein altes Nudelholz. Und was soll ich sagen? Dazwischen liegen Welten. Ernsthaft, diese Ding funktioniert so gut, damit roll ich alles aus, von Fondant, über Nudelteig bis Hefeteig. Funktioniert echt klasse.

Die Kekse werden dann bei 180° ca. 6-7 Minuten gebacken, kommt auf die Dicke an. Sie sollten möglichst nicht unbedingt anfangen braun zu werden. Ist einfach hübscher, also lieber ein Auge draufhaben beim Backen.

Ich muss dabei noch anmerken, dass die Dinger nicht gerade eine kulinarische Offenbarung sind, aber zum dekorieren wunderbar!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Traumhaus zum Selberbacken



An diesem Wochenende hab ich zum ersten Mal ein Lebkuchenhaus gebacken, nur so zum Spaß, denn was macht man damit eigentlich. Essen? Nö, zu schade! Also einfach nur zum Hinstellen und Angucken. Warum auch nicht? selbstgebackene Deko, die dabei auch noch so gut riecht und nicht schlecht wird, ist gar nicht so übel. 
Vor kurzem hab ich auch noch ein riesiges Päckchen voll mit neuem Back- und Dekowerkzeug bekommen und so hatte  ich die Gelegenheit einige meiner neuesten Errungenschaften auszuprobieren. 

Das karierte Dach hab ich mit meiner neuen Sugarcraft-Gun gemacht, bzw. damit viele, viele dünne Fondantstränge gepresst und nach und nach vorsichtig festgedrückt. Das geht wirklich total einfach, ich war ziemlich positiv überrascht!

Die übrige Deko hab ich dann aus Royal-Icing gemacht, und zwar mit meinem niegelnagelneuen Wilton-Tüllen-Set. Ich hab mich immer gefragt, ob man sowas wirklich braucht, aber jetzt weiß ich es! Ja, auf jeden Fall! Es gibt sooo viele verschiedene Tüllen..... Wahnsinn. Hier mal ein paar Impressionen, was man damit alles so machen kann (und ich hab erst einen Bruchteil ausprobiert!)







Es hat echt Spaß gemacht, dieses kleine Häuschen zu backen/bauen, und da es ja nicht schlecht, sondern einfach nur trocken wird, werd ich wohl noch lange was davon haben.





Mittwoch, 5. Dezember 2012

"PAMK" reloaded


So, heute gibt es den dritten und damit auch letzten Post von mir zur Weihnachtsrunde von "Post aus meiner Küche".  Sowohl meine Sachen, als auch das Päckchen von Hanna, meiner Tauschpartnerin, hab ich ja schon vorgestellt.
Ich hatte ja aber das unverschämte Glück, noch ein zusätzliches Päckchen zu bekommen, und zwar von Jessi, die so ein "Extrapäckchen" auf ihrem Blog verlost hat. Das ist wirklich toll, gleich zwei phantastische Päckchen innerhalb kürzester Zeit zu bekommen. Nochmal vielen Dank an euch beide, Hanna und Jessi!


 Leider haben die tollen Lebkuchenfiguren beim Transport ein bisschen gelitten und sind zerbrochen. Mir ist allerdings auch fast das Herz stehengeblieben, als ich gesehen habe, wie der Paketbote das kleine Päckchen hin und her und von oben nach unten gedreht hat, um seinen blöden Strichcode zu finden!
Ein bisschen mehr Feingefühl könnte man da doch erwarten!






Ich finds ech witzig, dass sowohl Jessi, als auch ich verzierte Lebkuchen und Baumkuchenecken verschickt, und das ganze auch noch mit roter Filzdeko verziert haben.  Wir sind wohl sowas wie (Back-)Zwillinge..


Mit in dem Päckchen waren:
  • Baumkuchenspitzen
  • Lebkuchenkugeln
  • Klassische Lebkuchen
  • Lebkuchen vom Dorfe
  • Spekulatiuskullern mit Cranberrys
  • Macis-Stangen
  • Anisplätzchen



Wirklich alles sehr, sehr lecker! Mein absoluter Favorit sind übrigens die Macis-Stangen und die Lebkuchenkugeln (letztere sieht man auf dem Foto ganz oben, nachdem ich meine Zähne reingehackt habe!).
Jessi stellt die Rezepte alle nach und nach auf ihrem Blog vor, also unbedingt nachschauen und nachbacken!




Sonntag, 2. Dezember 2012

Hier ist mein Päckchen für "PAMK"

Heute zeige ich Euch mal die Sachen, die sich, quer durch ganz Deutschland, auf den Weg nach München zu meiner Tauschpartnerin Hanna gemacht haben.

Mit dabei:
  • zwei kleine Lebkuchenmänner (die Jungs da oben)
  • Vanille-Rentiere
  • Bratapfelfudge-Törtchen
  • Baumkuchenecken
  • Weihnachtsmandeln
  • Heiße-Schokolade-Mischung
Zu den beiden Lebkuchenkameraden ist eigentlich wenig zu sagen. Das Rezept für den Teig werde ich heute mal nicht posten, das reiche ich nach, wenn ich mein nächstes großes Projekt abgeschlossen habe. Dafür brauche ich nämlich noch einiges von dem Teig ;-) Nach dem Backen ein bisschen Royal-Icing drauf, ab in ein durchsichtiges Tütchen, Schleife drum, fertig. 

Die Vanille-Rentiere bestehen aus einem ziemlich einfach zu verarbeitenden Mürbeteig, den ich schon als Kind mit meiner Mutter oft gebacken habe. Die Kekse sind nicht so süß und lassen sich leicht ausstechen. Böse Zungen könnten behaupten, sie seien ein bisschen langweilig. Ja, das weiß ich auch, aber ich mag sie trotzdem! Kindheitserinnerungen halt!

Für ca. 40 Stück:
  • 300 g Mehl
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 5 EL Schmand
  • 175 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Hagelzucker zum bestreuen
Mehl, Vanille, Zucker, Schmand und Butter zu einem schönen glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie packen und eine Stunde lang kalt stellen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 3-4 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Eigelb mit Milch verrühren und die Plätzchen damit bestreichen, Hagelzucker draufstreuen und bei 200° in 10 Minuten goldgelb backen. Fertig.




Die Bratapfelfudge-Törtchen sind eigentlich nur ein Produkt meiner unglaublichen Improvisationsfähigkeit (ich glaube, jetzt werde ich größenwahnsinnig!). Spaß beiseite, eigentlich sollten das keine Törtchen werden, sondern leckere, kleine, weihnachtliche Fudgewürfelchen, ähnlich wie meine Bananen-Fudges.




Im Grunde hab ich auch alles genauso gemacht wie in dem anderen Rezept, nur dass ich statt Bananen geriebenen Boskop und statt Walnüssen Mandeln genommen habe. Zusätzlich hab ich noch ein bisschen Zimt und Vanille in die Fudge-Masse  gegeben. Leider, leider, ist das Zeug aber nicht fest genug geworden um es schön in Stücke zu schneiden. Es war eher eine ziemlich zähe und klebrige Angelegenheit, geschmacklich aber sehr, sehr lecker.




Ich hab mir dann überlegt, die Masse einfach als Füllung für kleine Törtchen zu verwenden. Also fix einen Mürbeiteig kneten, Rezept hier, kleine Kreise ausstechen und alles zusammen in einer Muffin-Form backen.


Hanna hat mir geschrieben, dass sie nicht gleich alle Sachen probieren konnte, da sie alle vier mitgeschickten Törtchen auf einmal gegessen hat, weil sie die so lecker fand. Ich muss auch sagen, die sind echt klasse geworden, auch wenn Eigenlob stinkt! Die werde ich wieder machen.


 Ich wollte schon immer mal Baumkuchen machen, leider fand ich das Ergebnis dann aber etwas langweilig. Trotzdem sind die Fotos ganz hübsch geworden, und deshalb will ich die Euch auch nicht vorenthalten. Nochmal Backen würde ich die aber wohl nicht. Zu viel Aufwand für zu wenig Geschmack.




Am Rande aber mal ein kleiner Tipp: Ich habe leider nicht so ein Pralinengitter, auf dem man Schokolade abtropfen lassen kann. Aber ich habe einen Wok mit so einem aufsetzbaren Gitter. Das habe ich dann einfach auf meinen Topf (steht auf einem anderen Topf, Stichwort "Wasserbad") gelegt und konnte so immer schön flüssige Schokolade drüberlaufen lassen. Hat super geklappt, und die überschüssige Schokolade wurde gleich wieder aufgefangen.








 Von den Weihnachtsmandeln hab ich leider irgendwie kein Detailfoto gemacht. Im Grunde sind es selbstgemachte gebrannte Mandeln, die ich dann noch mit weißer Schokolade, gewürzt mit Lebkuchengwürz, überzogen habe.






Das mit der heißen Schokolade war auch irgendwie ärgerlich. Nicht die Mischung an sich, die finde ich klasse! 

so sollte es aussehen

das ist draus geworden
Man reibt einfach eine Tafel Zartbitterschokolade auf einer Reibe in feine Späne und vermischt die dann mit ca. 5 EL Kakao, 3 EL Zucker, etwas Zimt, Chilipulver und Kardamon. Heraus kommt eine Mischung, die man einfach in heißer Milch auflöst, und so eine schön gewürzte heiße Schokolade hat. Alles wunderbar, nur an der Verpackung hat es gehapert. Ich wollte einzelne Portionsbeutelchen machen, nach dem Prototyp hat mich allerdings meine Nähmaschine im Stich gelassen. Außer Fadensalat ging gar nicht mehr. Gut, wenn man immer ein paar kleine Weck-Gläschen im Haus hat. Ein bisschen Weihnachtsgebamsel dranknoten und fertig.

So, das war mein kleines Päckchen und ich hoffe, Hanna hat sich darüber gefreut. Es ist zwar nicht alles so geworden, wie es sollte, aber insgesamt hab ich das Meiste retten können. So sehr das auch immer Spaß macht, sich etwas zu überlegen, zu backen/kochen und so weiter, am Ende bin ich doch froh, wenn ich das Päckchen bei der Post losgeworden bin..... trotzdem bin ich aber natürlich wieder bei der nächsten Runde "Post aus meiner Küche" dabei



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