Samstag, 5. April 2014

Fernsehen........ ich komme!!!!

Ich hab Euch ja am Mittwoch noch eine Überraschung versprochen:

 Tortenschlacht

Tadaaaaaahhhh!!!!!!!! Da ist sie!

Ich bin Kandidatin in der neuen Staffel der Tortenschlacht auf VOX. Die erste Folge, in der ich backen werde läuft am 12.04.2014 um 17.00 Uhr auf VOX. Daher bin ich in letzter Zeit auch so wenig zum Bloggen gekommen, die Dreharbeiten waren nämlich ziemlich zeitaufwändig.

Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis und hoffe sehr, dass das Team meine unflätigen Ausdrücke und Flüche rausgeschnitten hat! Ist ja Nachmittagsprogramm :-)

Falls ihr also nichts Besseres zu tun haben solltet an einem wunderschönen sonnigen Samstagnachmittag, als auf dem Sofa zu sitzen und Fernzusehen, dann schaltet doch mal ein!

Nach der Ausstrahlung darf ich dann auch etwas mehr drüber erzählen.... Backstage sozusagen!

Liebe Grüße,
Sarah


Mittwoch, 2. April 2014

Austern-Zitrustorte ...... Iiiieeehhh..... das klingt ekelig!

Hallo zusammen!
Jaaaaa mich gibt es noch, es tut mir wirklich leid, dass hier in den letzten 6 Wochen so wenig los war. Das soll sich aber ab sofort wieder ändern. Ich war in den letzten Wochen nämlich alles andere als untätig und habe gebacken, was das Zeug hält.... dazu erfahrt ihr aber Ende der Woche noch mehr ;-)

Heute möchte ich Euch einen Kuchen zeigen, den ich für eine ganz liebe Freundin gebacken habe, die ihre Doktorarbeit in Kunstgeschichte fertiggestellt und mit "summa cum laude" auch wahnsinnig gut bestanden hat! Herzlichen Glückwunsch nochmal dazu, Inke!
Das Thema lautete: »Geflügel, Austern und Zitronen – Lebensmittel und ihre Bedeutung in der Kultur der Niederlande des 17. Jahrhunderts«   .... wenn das mal nicht nach einer Torte schreit!



Ok, das Geflügel hab ich unter den Tisch fallen lassen (natürlich nur im übertragenen Sinne), der besondere Schwierigkeitsgrad lag nämlich auch darin, die Torte mit der Post durch halb Niedersachsen zu schicken, darum habe ich versucht, den Kuchen möglichst schlicht und flach zu halten. Bis auf eine kleine Farbmacke hat es auch wunderbar funktioniert!

Der Kuchen ist mal wieder eine Sachertorte, die ich mit dunkler Schokoladenganache eingestrichen und mit Fondant überzogen habe. Die hellgrün/gelbe Farbgrundierung habe ich mit meinem Airbrush ziemlich fix aufgesprüht, man kann den Fondant natürlich auch einfach einfärben. 


Die Zitronen- und Limettenscheiben hab ich schon am Vorabend vorbereitet, das ist ziemlich einfach. Man braucht 2 runde Ausstecher mit ca. 1 cm Durchmesser-Differenz und kleine Backpapierquadrate, die etwas größer sind als der größere Ausstecher. Außerdem etwas grünen und etwas gelben, sowie weißen Fondant. Wenn man vorher noch etwas CMC unterknetet, geht es noch einfacher, muss aber nicht sein. 

Zuerst den farbigen Fondant auf einem Backpapierquadrat dünn ausrollen, am besten zuvor etwas Palmin-Soft aufstreichen, dann haftet der Fondant besser. Dann mit dem großen Ausstecher einen Kreis ausstechen und mit dem kleinen Ausstecher in dem Kreis nochmal ausstechen und das Innere vorsichtig entfernen, so dass nur noch ein dünner Rand überbleibt. 
Jetzt noch den weißen Fondant ausrollen und mit dem kleineren der beiden Ausstecher ausstechen. Vorsichtig den weißen Kreis in den farbigen Ring legen und mit den Fingern so bearbeiten, dass beide Farben aufeinandertreffen. Fertig ist eine Zitrusscheibe, die durch das Palmin auf dem Backpapier klebt. Die einzelnen Scheiben kann man wunderbar übereinanderlegen, da ja jeweils eine Schicht Backpapier dazwischen ist, und sie so in einem Gefrierbeutel oder einer Plastikdose aufheben, bis man sie braucht. Will man die dann auf den Kuchen aufbringen muss man bloß etwas Zuckerkleber, Wasser oder Palmin auf den Fondant auftragen, die Zitrusscheibe samt Backpapier auf die Torte kleben, vorsichtig festdrücken und das Papier abziehen. 

Sobald die Scheiben auf dem Kuchen kleben, fehlt ja aber noch das "Innenleben". Dafür kann man sich wunderbar aus einer kleinen Kartoffel einen Stempel in Form eines kleinen Dreieckes schnitzen, am besten auch noch ein paar Rillen und Kerben reinmachen, dann wirkt das Ergebnis realistischer. Die einzelnen Segmente kann man dann mit der vorbereiteten Kartoffel und etwas Gelfarbe, die man mit weißer Lebensmittelfarbe vermischt hat, aufstempeln. Das muss nicht wahnsinnig exakt sein.


Obendrauf sollten ja noch zwei Austern kommen (zumindest glaube ich, dass Austern in etwa so aussehen, hab extra in einem französischen Kochbuch nachgeschlagen!). Ich habe sie aus Blütenpaste gemacht und die Struktur mit einem Skalpell eingeritzt und mit zusammengeknüllter Alufolie eingeprägt. Über Nacht auf etwas Alufolie trocknen lassen und am nächsten Tag mit braun und schwarz ansprayen. Fertig.






Ich bin wirklich sehr froh, dass der Kuchen heile mit der Post angekommen ist, obwohl der Typ am Postschalter so aussah, als ob er aus Prinzip erstmal jedes neue Paket kräftig durchschüttelt. Hat er aber wohl doch nicht :-)

Das wars erstmal für heute, Ende der Woche gibt es dann noch eine große Neuigkeit von mir!

Bis dahin, liebe Grüße,
Sarah


Mittwoch, 19. Februar 2014

Cars-Kuchen Teil 2: diesmal "Hook"

Wie schon in meinem letzten Post angedeutet, sind ja die Autos aus dem Film "Cars" scheinbar sehr begehrt unter den Kleinsten. Mein aktueller Kuchen für den kleinen Mio, der morgen drei Jahre alt wird, war der Abschleppwagen "Hook" aus dem Film. Im Grunde ist das ein sehr dankbares Motiv für einen Kuchen, der Lack ist etwas schäbig, die Stoßstange verbeult und die Karosserie kann auch etwas krumm und schief sein. Etwaige Macken fallen also kaum auf ;-)



Nach meinem letzten Kuchen habe ich mehrere Anfragen bekommen, wie genau man denn so einen Kuchen macht, so ganz detailliert konnte ich darauf aber schlecht eingehen. So einen Kuchen schüttelt man leider nicht einfach so aus dem Ärmel.... es gibt kein Rezept, wo ich sagen kann: erst macht man das, dann das..... Ich habe das Motivtortenbacken selbst ja nie irgendwo gelernt, sondern mir alles nach und nach aus dem Internet und aus Büchern selbst angeeignet. Natürlich hab ich dabei auch nicht sofort mit 3D-Torten angefangen sondern erstmal mit Fondant-Cupcakes. Nach und nach erlernt man dann immer mehr Techniken und Fertigkeiten, so dass man sich auch an aufwändigere Projekte wagen kann. Ganz wichtig dabei ist es aber auf jeden Fall die Basics, wie z.B. den Umgang mit Ganache oder Fondant zu beherrschen, sonst kann das ganze Projekt schnell frustrierend werden.

Für diesen Kuchen hatte ich nur einen Schwarz-weiß-Ausdruck eines Bildes am Kühlschrank hängen, alles weitere hab ich mir selbst überlegt und selbst zusammengetüftelt. Und genau das ist es auch, was mir dabei am meisten Spaß macht: Sich zu überlegen, wie das Endprodukt aussehen soll, und sich dann damit auseinanderzusetzen, wie man das Ziel erreicht!


Untergrund sind drei Schokoladen-Böden, den ich mit Schokoladenganache zusammengesetzt habe. Überzogen habe ich den Kuchen dann mit einer Mischung aus selbstgemachtem Gelatine- und Marshmallowfondant, den verarbeite ich am liebsten.


Als Untergrund habe ich mir ein kleines Podest aus Kappa-Platten gebastelt, für die Achsen kann man wunderbar kleinere Restabschnitte verwenden.



So sieht dann der Rohbau vor dem Airbrushen aus! Die Fenster und Türen hab ich mit Küchenkrepp abgedeckt, damit sie keine Farbe abbekommen,

Das Gestänge auf der Ladefläche ist übrigens nicht essbar, sondern besteht aus zugeschnittener Kappa-Platte, die ich mit Fondant überzogen habe. Dort kommt später das Abschleppseil samt Haken dran.






Nach dem Brushen und noch ohne alle Details, die den Kuchen erst so richtig interessant machen. Das Seil ist übrigens auch nicht essbar, sondern eine Kordel aus dem Bastelladen. Der Haken besteht aus Blütenpaste.












Das wars mal wieder. Mit dem  Ergebnis bin ich diesmal wirklich sehr zufrieden! Die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld und meine Socken sind zur Abwechslung von unten braun-orange statt rot wie beim letzten Mal, aber gelohnt hat es sich.


Liebe Grüße,

Sarah

Sonntag, 2. Februar 2014

Der Kuchen zum Film, den ich nie gesehen habe Teil 2 - Heute: "Cars"

Ich bin mit den aktuellen Trends in Sachen Trickfilmen, Comics und so ja nicht wirklich vertraut... aber wenn es um den Geburtstagskuchen eines Sechsjährigen geht, muss man sich natürlich etwas in die Materie einarbeiten!  Ähnlich ging es mir ja auch schon beim "Bob der Baumeister"-Kuchen und dem "Minion"-Cake.

Ich wusste zwar, dass es da wohl irgendsoeinen Disney (?) -Film mit Autos gibt, das wars dann aber auch schon. Zum Glück kann man aber ja alles wunderbar googeln und an Bildern im Netz mangelt es ja nun wirklich nicht. Endlich hatte ich jetzt mal die Gelegenheit mein brandneues Airbrush-Gerät auszuprobieren.

Erstmal hab ich zwei Bleche ganz simplen Kuchen gebacken und eine große Schüssel Swiss-Meringue-Buttercreme angerührt. Meine Arbeitkollegin hatte sich für ihren Sohn eine fruchtige Füllung gewünscht und aus leichtem Zeitmangel und des eher dürftigen Angebotes an frischem Obst in dieser Jahreszeit hab ich mich für fertige Rote Grütze entschieden.

So in etwa kann man schon ahnen, was rauskommen soll.... könnte aber auch ein Schuh oder ein Boot oder so werden :-)

Nachdem ich den Rohbau mit Buttercreme und Fondant überzogen hatte, ging es dann ans Sprayen. Was für eine Sauerei, kann ich Euch sagen. Es war schon etwas dunkel in der Küche, und erst ist mir gar nicht so aufgefallen, dass sich der Farbnebel ziemlich verteilt hat.... Als ich dann aber gesehen hab, dass meine Socken ziemlich rot von unten waren (und das auch nach mehrmaligem Wischen des Fußbodens), konnte ich mir das ganze Ausmaß ausmalen.... Beim nächsten Mal ziehe ich mit dem Kuchen um auf die Terrasse!
Egal, fürs erste Mal war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Wer weiß, wie schwierig es ist, weißen Fondant rot einzufärben, kann sich vorstellen, wie froh ich war, dass das so viel einfacher und schneller geht!

Ich habe als Untergrund eine Kappa-Platte mit Fondant überzogen und mit Lebensmittelfarbe eine Straße und Gras draufgemalt. Früher habe ich auf die Unterlage viel weniger Wert gelegt, aber inzwischen finde ich, dass ein perfekt passender Untergrund deutlich mehr hermacht als ein Brett oder Teller. Kappa-Platten eignen sich da wunderbar um schnell eine individuelle Tortenplatte zu basteln!





Ich finde ja, das Ergebnis ist irgendwie nicht ganz so schnittig wie das Original und erinnert mich eher ein bisschen an einen alten Käfer, aber ich glaube, man kann trotzdem einigermaßen erkennen,  was das sein sollte.

Sehr schön finde ich das obige Foto, denn am allerliebsten ist es mir ja immer, dass meine Kuchen auch angeschnitten werden und schmecken!





Ich hoffe, Euch gefällt mein neuester Kuchen. Vielleicht hab ich ja mal die Chance einen Kuchen zu backen, der auf einem Film basiert, den ich auch gesehen habe.....
Wie wärs? Ein "Django Unchained"- oder "Pulp Fiction"-Kuchen :-D

Schöne Grüße,
Sarah




Sonntag, 19. Januar 2014

Motorradtorte

2014 ging tortentechnisch schonmal super los, gleich am 02. Januar hab ich mit der ersten Torte des Jahres losgelegt. Gedacht war sie für den Geburtstag eines großen Motorradfans und leider erreichte mich die Anfrage erst in letzte Sekunde.... ein Kuchen in Motorradform o.Ä. war also für mich nicht mehr zu schaffen. Als kleine Notlösung hab ich mir überlegt einfach ein Motorrad auf den Kuchen zu malen. Super Idee, wenn man malen kann und nicht wie ich, in der Schule Kunst schon nach der 10. Klasse abgewählt hat. Ich habe versucht das Motorrad nach einem Foto abzumalen und ich denke, so einigermaßen hat es auch geklappt. Wirklich fahrtüchtig wäre das in echt aber bestimmt nicht :-)


Torten für Männer zu backen finde ich irgendwie immer etwas schwierig, ich hab immer das Gefühl, da muss das Testosteron quasi raustropfen und jeder Schnickschnack muss weg... ist natürlich quatsch. Wenn ich mal meine vorherigen Torten so Revue passieren lasse, waren die meisten für Männer gedacht....! Und eigentlich waren alle immer begeistert!


Den Rand wollte ich ein bisschen rustikaler gestalten, das Muster sollte so ein bisschen an eine Startflagge erinnern. Ich habe dazu, aus einem ganz billigen Plastikbadeschwamm aus der Drogerie, ein quadratisches Stück rausgeschnitten (natürlich war der nicht gebraucht, bäh!) und habe das in eine Mischung aus schwarzer und weißer Lebensmittefarbe, verdünnt mit etwas Vodka, getaucht und wie einen Stempel verwendet. Ging super schnell und hat gut funktioniert.
Als Untergrund für die Torte benutze ich in letzter Zeit eigentlich nur noch selbst zugeschnittene Cakeboards, die ich aus einer ca. 1 cm dicken Kappa-Platte zuschneide. Das ist superpraktisch, da ich so jeden Durchmesser oder jede Form individuell erstellen kann. Außerdem hält so eine Platte wirklich ewig und kostet nur 10 € oder so (Hab ich vom Künstlerbedarfladen Boesner).

Unter dem Fondant steckt übrigen wieder mein Lieblingsschokoladenkuchen.

Das wars für heute, die nächsten Projekte stehen schon in der Pipeline!

Bis dahin, liebe Grüße,

Sarah

Sonntag, 5. Januar 2014

Frohes neues Jahr

Hallo zusammen, ich hoffe, ihr seid gut in das neue Jahr gerutscht, habt kräftig gut Vorsätze geschmiedet und, und, und...!
Endlich ist Weihnachten vorbei, ich kann diese ganzen Tannenbäume, Weihnachtsmänner, Lichterketten und den ganzen Kram nicht mehr sehen. Bevor ich das Kapitel aber ganz zuklappe, möchte ich Euch heute noch einen leicht weihnachtlich angehauchten Kuchen zeigen, den ich als kleines Mitbringsel für meinen Chef und seine Frau gebacken habe, da sie unsere Weihnachtsfeier ausgerichtet haben. 




Das weihnachtlichste daran war im Grunde nur die goldene Farbe, die ich benutzt habe. Hirsche gibt`s ja das ganze Jahr über ;-) Ich hab mir die Cutter in Hamburg auf der Tortenshow gekauft und eigentlich wollte ich damit hauchdünn ausgerollte Blütenpaste ausstehen. Das hat aber nicht so funktioniert, wie ich wollte, da sich die Paste nicht von den Ausstechern lösen ließ. Also hab ich sie quasi als Stempel benutzt und die Umrissen in den, mit Fondant überzogenen Kuchen gedrückt. Angemalt hab ich die Hirsche dann mit einer Mischung aus brauner und weißer Lebensmittelfarbe, die Geweihe mit Goldfarbe. 



Ich habe seit kurzem ein Airbrush-Gerät und musste das natürlich erstmal ausprobieren. Leider kann man das auf den Fotos etwas schwer erkennen, der ganze Kuchen ist aber noch mit einer Schicht aus Gold ganz leicht überzogen. Da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten, fürs erste bin ich aber einigermaßen zufrieden.



Jetzt nochmal was anderes:

Vor einigen Wochen habe ich von der lieben Mareike vom Zuckerschnee-Blog diesen Blogaward verliehen bekommen. Ich freue mich immer wieder darüber, dass vielen von Euch da draußen gefällt, was ich hier so mache, denn jedes Feedback, egal ob über einen netten Kommentar unter einem Post, eine Mail, einem Kommentar bei Facebook oder eben einem Blog-Award motiviert mich dazu, immer weiter zu machen! Vielen lieben Dank also dafür, dass ihr hier seit schon fast 1 1/2 Jahren die Stellung haltet!


Hier kommen die Antworten zu den 11 Fragen, die Mareike mir gestellt hat:

Seit wann gibt es deinen Blog? 
Meinen ersten Blogpost hab ich am 03.06.2012 geschrieben,das ist also schon ganz schön lange her.... seitdem hab ich aber doch noch einiges dazugelernt :-)
 
Was ist dein Lieblingsrezept? Und gibt es hierzu einen Blogeintrag? 
Aber natürlich! Mein Lieblingsschokoladenkuchen, der unglaublich schokoladig und saftig ist, findet sich hier. Den habe ich schon etliche Male gebacken!
 
Wie bist du zum Bloggen gekommen? 
Ich habe vor gut zwei Jahren damit begonnen, mich für Motivtorten zu interessieren, nachdem ich im Buchladen das Buch "Planet Cake" von Paris Cutler entdeckt habe, seither bin ich quasi nicht mehr zu stoppen. Natürlich habe ich viel im Internet zu dem Thema nachgelesen und bin so auch dazu gekommen regelmäßig diverse Blogs zu verfolgen. Nach meinen ersten Back- und Dekorierversuchen hab ich mir dann gedacht: "Ok, das kannst Du auch!" Das Bloggen ist eine tolle Möglichkeit, das was man zu Hause in aller Stille fabriziert einem großen Publikum zeigen zu können, auf der anderen Seite ist es natürlich eine nie versiegende Inspirationsquelle!
 
Bist du schon mal auf offener Straße erkannt worden? 
Außer von meiner Familie und Freunden? Nö!
 
Was war bisher die schönste Erfahrung in deiner Zeit als Blogger? 
Durchs Bloggen kann man ja viele, viele Leute kennenlernen, die die gleiche Passion haben, wie man selbst... das ist wirklich toll, selbst, wenn man sich noch nie persönlich getroffen hat! Im letzten Jahr hatte ich aber das Glück, zwei tolle Bloggerinnen persönlich auf der Tortenshow in Hamburg kennenlernen zu dürfen, nämlich Jessi von "Coli`s Kitchen" und An von "Tortenpoesie". Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut!
 
Auf welchem Blog würdest du gerne mal einen Gastartikel schreiben und warum? 
Einen Wunsch-Blog gibt es bei mir nicht... aber ich bin gerade dabei einen Gastbeitrag für eine liebe Bloggerfreundin vorzubereiten.
 
Welche Ziele setzt du dir für das nächste Jahr?
Da gibt es zwei! Einmal hoffe ich, dass ich wieder häufiger zum Bloggen komme, und außerdem hab ich mir wieder einiges für die nächste Tortenshow in HH vorgenommen ;-)
 
Welcher war deiner Meinung nach der schönste Blogpost 2013? - Dieser kann von dir selber oder jemand anderem sein. 
Vielleicht nicht der schönste Post, aber einer, der mir in Erinnerung geblieben ist und viel Wahres enthält stammt von "Anna im Backwahn" und handelt von ihren Erlebnissen auf der Cake-Cologne im letzten Jahr. Ich weiß selbst, wie das ist, wenn man beobachten muss, wie Leute das eigene Ausstellungsstück fast zerstören, weil sie ein besonders nahes Foto machen wolllen oder einfach mal anfassen um zu testen, ob das auch wirklich alles "echt" ist.... Da sackt einem das Herz in die Hose, wirklich! Ich kann Dich gut verstehen, Anna!
 
Einen Tag ohne Internet, was würdest du tun? 
Das, was ich sonst auch die meiste Zeit tue! Backen, lesen oder Musik hören. Ich bin nicht wirklich ein Internet-Junkie.
 
Wie geht dein Umfeld (Familie, Freunde, Freund) damit um, dass du bloggst? 
Die finden das gut und machen immer kräftig Werbung für meine Seite.
 
Du kannst nicht ohne...?
 ... meinen Mann, natürlich :-)

Ich dürfte den Blog-Award jetzt an 10 andere tolle Blogs weitergeben, die wiederum meine 11 Fragen beantworten können, sofern sie mitmachen möchten. Ich nominiere jetzt aber an diese Stelle mal nur 3 Blogs, denn viele, viele andere hab ich in vergangenen Posts schon ausgesucht. Meine 3 Nominierten sind also:

Fräulein Wirbelwind

Kleine Bäckerin

Yummy Design/ Muffin Mafia

Wenn ihr Lust habt, beantwortet doch bitte folgende Fragen:

- Wie lange gibt es Deinen Blog schon?
- Hast Du schonmal einen gesponserten Blogpost gechrieben, und wenn ja, warum?
- Was magst Du am Bloggen am wenigsten? (Schreiben, Bilder bearbeiten, etc.?)
- Hast Du auch immer das Gefühl, Du müsstest häufiger was posten?
- Zeigst Du uns ein Bild eines fiesen Backunfalls?
- Wann hast Du Deine letzte Fertigbackmischung gekauft?
- Welche Musik hörst Du am liebsten beim Backen?
- Wieviel Zeit verbringst Du im Monat mit Bloggen?
- Weiße oder dunkle Schokolade?
- Dein absoluter Lieblingskuchen?
- Worin möchtest Du noch besser werden?

Donnerstag, 19. Dezember 2013

"Oriental Stringwork" ... was ist das eigentlich?

So gerne ich Torten mit einer tollen Fondantdeko, Blüten oder Airbrush mag..... ich bin immer wieder begeistert, was man aus simplem Eiweiß mit Puderzucker bzw. "Royal Icing" alles machen kann, und wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Ich glaube, jeder hat schonmal irgendwas mit Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker verziert und Royal Icing ist im Grunde ja nur die Fortgeschrittenen-Version davon. Dafür kann man es damit aber auch gehörig krachen lassen und bekommt mit ein paar Trick und Übung fantastische Ergebnisse raus. Es gibt so viele Unterschiedliche Stile und Techniken. Von "English Overpiping" über "Australian Stringwork" bis hin zu tollen Blüten aus Royal Icing gibt es ganz viel Tolles. Für all diese Sachen braucht man aber vor Allem eins: eine ruhige Hand!

Ich hab mich kürzlich zum Hochzeitstag meiner Schwieger-Großeltern mal an eine Torte mit Oriental Stringwork rangewagt. Wenn ich beschreiben müsste, was das eigentlich ist, würde ich mal sagen, dass Ornamente und Bordüren aus unterschiedlichen Strängen Icing zusammengesetzt werden. Dabei werden die Bögen aber nicht direkt auf den Untergrund gespritzt, sondern in etwas Entfernung zum Fondant quasi aufgehängt. Charakteristisch für die Technik ist außerdem, dass die Torte dabei buchstäblich auf den Kopf gestellt wird. Um den Effekt von Kreisen zu erzeugen muss man gegen die Schwerkraft anarbeiten und auchmal kopfüber pipen. Klingt komisch, ist aber gar nicht so schwierig.

Ich zeige Euch heute das Ergebnis meines ersten Versuchs, und auch wenn alle Profis unter Euch sicherlich die Hände überm Kopf zusammenschlagen werden, mit meinen teilweise etwas kruckeligen Bögen bin ich fürs erste ganz zufrieden. Mit wenig Aufwand kann man wirklich tolle Effekte erzielen.
Ich habe einen Kuchen (es war eine Sachertorte) mit lila-grauem Fondant eingedeckt und mit silberner Lebensmittelfarbe grundiert. Der Untergrund muss wirklich trocken sein, sonst hält das Royal Icing nicht.
Ich habe eine Seite mit tollen Tutorials gefunden, die Ihr Euch unbedingt ansehen müsst!


Ich hatte keine wirkliche Vorlage, sondern habe einfach ein bisschen improvisiert. Wenn ich ganz ehrlich bin finde ich es wirklich am schwersten, gleichmäßige, exakte Punkte zu pipen, wie man am Punktemuster auf dem obigen Foto sieht. So richtig klappt das noch nicht ;-)

Beim Transport des Kuchens muss man dann auch besonders vorsichtig sein, die feinen Bordüren brechen nämlich schon bei der kleinsten Berührung ganz leicht ab.

Ich wünsche Euch schonmal ein wunderschönes Weihnachtsfest und tolle erholsame Feiertage mit ganz viel Süßkram!

Liebe Grüße und Frohe Weihnachten,
Sarah
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...