Montag, 15. Juli 2013

Super-Mario-Cakepops


Zuallererst möchte ich mich an dieser Stelle erstmal bei allen bedanken, die hier auf meine Seite finden, den ein oder anderen Post lesen, einen Kommentar hinterlassen oder vielleicht sogar eines der Rezepte nachbacken. Ich hab vor einigen Tagen den 50.000en Klick auf meinem Blog gehabt (und es waren nur ca. 25.000 von mir selbst...) und von der Zahl bin ich ziemlich überwältigt. Als ich vor gut einem Jahr hiermit begonnen habe, war ich schon über die ersten 20 Klicks total überrascht und hab mich gewundert, dass so viele Leute interessiert, was ich zu hause im kleinen Kämmerlein zusammenknete! An dieser Stelle möchte ich dafür, wie gesagt, bei jedem Einzelnen herzlich bedanken.... das macht echt Spaß, besonders, wenn man so viele tolle Resonanz bekommt. Danke! Da mach ich doch gerne weiter....

Heute möchte ich Euch gerne die Cakepops zeigen, die ich letzte Woche für eine Bekannte gemacht habe. Der Beschenkte scheint wohl ein ziemlicher Super-Mario-Freak zu sein. Ich persönlich war früher eher immer so der Sega/Sonic the Hedgehog-Typ.... falls sich irgendjemand daran erinnert!?!
Aber natürlich kennt den roten Klempner und seinen grünen Bruder jeder, und so fehlt es auch nicht an diversen Vorlagen im Internet.

Ich habe so unglaublich viele tolle Fotos gemacht, wie schon lange nicht mehr...hunderte...ach, tausende.....beim Rüberkopieren auf den Laptop hab ich dabei allerdings alle, bis auf 6 Stück, aus ziemlicher Doofheit gelöscht! Das war der krönende Abschluss eines Tages, an dem zuerst die Fahrradkette abspringt, der Küchenabfluss verstopft ist und dann die Spülmaschine den Geist aufgibt.... Solche Tage gibt es!
Aber egal, die übrigen will ich Euch nicht vorenthalten. 

Ich habe das erste Mal richtige Cakepops-Stiele aus Pappe benutzt, denn die hab ich kurz vorher bei KD-Torten in Hamburg gekauft (toller Laden übrigens). Sonst hab ich immer ordinäre Schaschlik-Spieße aus Holz verwendet und war damit immer sehr zufrieden. Die kleinen Pappstielchen hatten jetzt auch ordentlich Mühe, die Cakepops zu halten, die am Ende doch größer wurden, als ich zunächst dachte, und damit natürlich auch ziemlich schwer. Für die Verzierungen hab ich doch ne Menge Fondant benötigt.
Gehalten hats dann aber doch (zum Glück). Links auf dem Foto sind die Pops im Urzustand, noch nur aus Brownie-Masse und noch ohne Schokoladenüberzug. Über die Schokolade habe ich dann die Figuren aus Fondant modelliert.


Falls sich jetzt jemand denkt, er möchte das gerne nachmachen, sollte man sich von vornherein klar sein, dass das eine schweinemäßige, aufwändige Arbeit ist! Aber Spaß macht es natürlich trotzdem total ;-)
Wer kennt das nicht!















Die Blume und die Pilze sind im Vergleich noch ziemlich einfach zu machen. Ziemlich kniffelig war aber der Stern, bzw. den Fondant möglichst gleichmäßig darüberzubekommen. Mein persönlicher Favorit ist aber der Schildkrötenpanzer (auch schön simpel!)










Das wars leider schon mit meinen Bildern... mehr gibts nicht, leider!



Liebe Grüße,

Sarah


Montag, 1. Juli 2013

Ein (kitschiger) Kuchen zur Hochzeit

Vor kurzem waren wir zu einer Hochzeit eingeladen, und ich fand es irgendwie etwas langweilig und unpersönlich einfach nur so einen Umschlag zu überreichen, darum hab ich auf die Schnelle noch ein kleines Törtchen gebacken, auf das ich den besagten Umschlag legen konnte.
Wie nennt man eigentlich eine Motivtorte für eine Hochzeit? .... eine Hochzeitstorte ist es ja nicht..... Weiß ich auch nicht!



Ich finde, für eine Hochzeit kann man nochmal eine Extraschippe Kitsch drauflegen, sonst mag ichs ja auch lieber klarer und schlichter! Aber Herzen, eine große Portion Gold und Schleifentüdel passen hier (wie ich finde) ganz gut. Die Herzen bestehen übrigens aus meinem Liegblingsschokoladenkuchen. In Form gebracht und überzogen sind sie dann mit dunkler Schokoladenganache und natürlich Fondant. Leider hab ich diesmal (mangels Zeitdruck bei der Fertigstellung) keine Making-of-Fotos Fotos :-(


Ich habe leider nur ein Dark-Gold als flüssige Goldfarbe, der Farbton erinnert allerdings eher an Bronze als an Gold, daher hab ich mit ein wenig gelber Lebensmittelfarbe und noch etwas Perlmutt-Farbpigmenten nachgeholfen um einen Gelbgoldton zu erreichen. Mit dem Ergebnis bin ich so semi-zufrieden.... Für das goldene Herz habe ich den weißen Fondant einfach golden übergepinselt.





Für die Ringe hab ich etwas Blütenpaste dünn ausgerollt, zwei Streifen ausgeschnitten und zu Ringen zusammengesetzt. Die Nahtstelle fällt später nicht mehr auf, wenn man sie unter dem Schleifenband versteckt. Es macht Sinn, die Ringe möglichst früh zu machen, damit sie Zeit zum Trocknen haben. Nachdem sie fest geworden sind, kann man sie mit der Goldfarbe bepinseln und vollständig zu ende trocknen lassen.




Da ich mit der ganzen Goldfarbe ziemlich rumgeaast habe und damit der ein oder andere Farbkleks auf dem Cakeboard gelandet ist, hab ich noch ein paar zusätzliche Dekoelemente geschickt mit eingeflochten (*Eigenlob*). Für das Band mit den beiden Namen hab ich ebenfalls Blütenpaste ausgerollt, einen Streifen abgeschnitten (das geht am besten mit einem Pizzaschneider) und mit so einem kleinen Kopierrädchen  an den Rändern geprägt. Das bekommt man im Nähladen und kann damit tolle Nähte in den Fondant prägen. Alternativ tuts auch ein Zahnstocher und viel Geduld....


Die Namen hab ich mit meinem Brigitte-   Keksprägeset eingestempelt,  das war wirklich sehr praktisch!
Das große Band und die Schleife bestehen ebenfalls aus Blütenpaste und verdecken geschickt die (nicht sehr ansehnlichen) Übergänge zwischen beiden Herzen.
                                                                                          
Falls jemand das Ornament auf dem weißen Herzen bekannt vorkommt: den gleichen Stempel hab ich schonmal benutzt. (s. li. Bild)
Leider hab ich die Vertiefungen ausgemalt bevor der Fondant angetrocknet war, das zusätzliche Gelb, das ich in die Farbe gemischt hatte ist etwas "ausgelaufen". Ich denke, das wäre nicht passiert, wenn ich etwas mehr Geduld gehabt hätte.
Nachdem ich mit mit diesem Kuchen schonmal thematisch eingestimmt habe, kommt als nächstes (gaaaanz großes) Projekt die nächste Hochzeitstorte auf mich zu! Die Planungsphase ist fast abgeschlossen, jetzt gehts langsam ans Backen!

Ach ja, fast vergessen! Wenn ihr möchtet, folgt mir bei Facebook. Rechts in der Sidebar findet ihr einen riesigen Button auf den ihr nur klicken müsst, ganz einfach ;-) Würde mich sehr freuen!

Schöne Grüße,
Sarah

Freitag, 21. Juni 2013

Basketball-Cake-Pops

Hier bin ich wieder....! Nach drei Wochen, in denen ich meinen Blog sträflich vernachlässigt habe, melde ich mich pünktlich zum Sommeranfang zurück. Nein, ich war nicht im Urlaub, nein ich hab nicht im Lotto gewonnen oder bin nach Südamerika ausgewandert!
Wie natürlich jeder weiß, sind am letzten Sonntag die Playoffs der Basketball Bundesliga (zu früh) zu ende gegangen .... und wie ich hier ja schon einmal geschrieben habe, hab ich neben dem Backen und Bloggen auch noch ein (ziemlich zeitaufwändiges) anderes Hobby... nämlich Basketball gucken. Seit ein paar Jahren habe ich eine Dauerkarte für die EWE Baskets Oldenburg und nach einer spitzenmäßigen Saison sind wir mal eben locker erst in die Playoffs, und dann ins Finale eingezogen. Leider hat zum Schluss ein kleines Quäntchen Glück gefehlt um Deutscher Meister zu werden, aber egal!
Wie auch immer, ich bin in den letzten Wochen einige tausend Kilometer durch ganz Deutschland gefahren um mir die Auswärtsspiele anzugucken und so ziemlich selten zum Backen, geschweige denn zum Bloggen gekommen. 


Für die vorletzte Fahrt nach Bamberg wollte ich aber gerne was Süßes mitnehmen, was man unterwegs gut essen kann ... da gehen Cake-Pops natürlich super! Aber auch der Bezug zum Basketball sollte nicht fehlen, also gab es Basketball-Cake-Pops und welche mit blau-gelben Zuckerstreuseln (in den Vereinsfarben).

Für die Basketbälle hab ich einen kleinen Rest Fondant mit gelber, brauner und ein wenig roter Lebensmittelfarbe eingefärbt, bis das basketballtypische orange-braun entsteht. 
 
Die Struktur hab ich mit einem sauberen, unbenutzen Spülschwamm eingeprägt, sieht täuschend echt aus. Als Ausstecher hab ich eine Spritztülle benutzt, und damit man auch wirklich erkennen soll, was das sein soll, fehlen natürlich nur noch die Streifen auf dem Ball. Die hab ich nach dem Trocknen des Fondants mit einem schwarzen Lebensmittelfarbstift aufgemalt.
 Natürlich kann man auf gleich Art und Weise auch Golf-, Tennis-, Fuß- oder sonstige Bälle anfertigen. Billard-Kugeln sind bestimmt auch witzig!
Die Cake-Pops selbst hab ich aus eingefrorenen Schokoladenkuchen-Resten, Frischkäse und geschmolzener Zartbitterschokolade gemacht. Wie das funktioniert hab ich hier ja schonmal geschrieben. Überzogen sind sie mit Zarbitterkuvertüre, bevor die fest wird muss man schnell sein und entweder die Basketbälle drauflegen oder die Zuckerstreusel aufstreuen.


 








In Ermangelung von gelben und blauen Streuseln hab ich mir die übrigens selbst mit einem kleinen bisschen Lebensmittelfarbe gefärbt. Einfach ein paar möglichst helle Streusel (meine waren lindgrün und flieder) in ein kleines Gläschen füllen, Farbe dazu und umrühren. Man benötigt wirklich nur sehr wenig Farbe, da die Streusel sonst zu feucht werden und aneinanderkleben. Sollte das passieren, kann man einfach ein bisschen Puderzucker drüberstreuen und umrühren. Der Zucker saugt die Flüssigkeit auf.



Ich bin ja immer wieder begeistert von Cake-Pops, insbesondere, weil sie so eine super Resteverwertung sind! Immer, wenn ich irgendwelche Rührkuchenreste übrig habe, friere ich die ein, um irgendwann Cakepops daraus zu machen! Echt praktisch! Die Dinger haben auf der Auswärtsfahrt übrigens reißenden Absatz gefunden, aber leider haben wir das Spiel dann doch noch knapp verloren. 

Hier nochmal ein Foto in Aktion, weils so schön war! Die Verrückte, auf die der Pfeil zeigt, bin übrigens ich ;-)



Habt Ihr auch irgendwelche (schrägen) Hobbys, abgesehen vom Backen, die Euch manchmal voll in Beschlag nehmen?? Würde mich ja wirklich mal interessieren!

Schönen Sommeranfang noch,
Sarah



Donnerstag, 30. Mai 2013

Mango-Kardamom-Cupcakes


An einem ziemlich düsteren regnerischen Tag hab ich vor kurzem in meiner Mittagspause (nach einem sehr furchtbaren anstrengenden Vormittag) ein vernünftiges Mittagessen ausfallen lassen und mich stattdessen für eine riesige Portion Frozen Yoghurt entschieden. Ich hab das vorher noch nie gegessen, aber da vor nicht langer Zeit ein FY-Laden in unserer Innenstadt aufgemacht hat, der von außen ganz nett aussah, bin ich rein um mir diesen Sch****-Tag wenigstens etwas zu versüßen. 
Ich hab mich für 3 Toppings entschieden: frische Himbeeren, crunchige Pistaziensauce und Mangotopping. Leider hab ichs nicht geschafft  ein Foto zu machen, zu schnell war der ganze Eimer verschwunden und es war seeehr lecker! 
Warum erzähl ich das hier alles? Ich mag diese Mango-Fruchtsauce, die man als Bio-Produkt in vielen Drogerieketten und Bioläden bekommt (und die offensichtlich auch auf meinem Frozen Yoghurt war) total gerne. Die schmeckt definitiv nach Sommer.



Also: rein (und rauf) damit in (auf) die Cupcakes!

Für 9 Stück braucht man:
  • 120 g Honig
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Milch
  • 2 Bioeier
  • 1 TL gemahlenen Kardamom
  • 75 g neutrales Öl
  • 190 g geriebene Zucchini
  • 70 g geriebene Mandeln
  • 130g Mehl
  • 2 TL Backpulver
Den Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 180° vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
Die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz mit dem Handrührgerät/Kückenmaschine sehr schaumig schlagen. Honig, Öl und Milch dazugeben. Die trockenen Zutaten vorher in einer anderen Schüssel vermengen und dann vorsichtig unter die flüssigen Zutaten mischen. Wie immer gilt natürlich auch hier: nicht zu viel rühren! Ganz zum Schluss vorsichtig die geriebenen Zucchini unterheben (die machen den Teig besonders saftig!)
Ab in den Ofen und für 25 Minuten fertigbacken.

Für das Frosting habe ich aus ca. 100g Mascarpone und 200 ml der besagten Mangosauce zusammen mit 25-30g Speisestärke einen Pudding gekocht. Ich würde noch mit ein bisschen Zitronensaft und etwas Puderzucker geschmacklich nachhelfen. Der Pudding muss auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor man ihn mit 50-75g zimmerwarmer Butter zu einer Buttercreme aufschlagen kann.

Wie das genau funktioniert, habe ich hier schonmal beschrieben, und auch, wie man geronnene Buttercreme wieder rettet. Genau das gleiche ist mir diesmal nämlich auch passiert.... ich wollte noch einen Schuss Sauce nachkippen und schon hat sich der ganze Krempel wieder in seine Bestandteile zersetzt. Mit dem Trick über dem Wasserbad konnte ich allerdings alles wieder retten.....



Bis ich auf die glorreiche Idee kam, den Spritzbeutel, den ich vorher mit der Buttercreme gefüllt hatte, nur kurz ins Eisfach zu legen, weil ich dachte, dass die Creme noch etwas zu warm sei. Pustekuchen! Der ganze Mist hat sich schon wieder getrennt, zwar nicht so doll (und geschmacklich ist es eh egal), aber eine kleine optische Einbuße ist es schon. Aus mangelnder Zeit hab ich die Creme dann aber trotzdem einfach so auf den Cupcakes verteilt, etwas Mangosauce drüber, ein paar Pistazien drüberstreuen und fertig sind lecker-exotisch-fruchtige Cupcakes.
Wer sehr pingelig ist, kann auf den Fotos erkennen, dass die Creme ein bisschen krisselig aussieht, aber das Topping und die Pistazien lenken ja ab :-)





Gerade die Kombination mit dem Kardamom und der Mango finde ich besonders lecker, wer dieses intensive Gewürz nicht so mag, kann es natürlich aber auch weglassen. Allen anderen würde ich wärmstens empfehlen mal Zartbitterschokolade mit Kardamom zu probieren (meine Lieblingssort, gibt`s im Bio-Laden).



Wenn schon der Sommer auf sich warten lässt, geht doch nichts über ein paar sommerliche Törtchen und das ein oder andere riesige Eis in der verregneten Mittagspause!




Schöne Grüße,
Sarah

Dienstag, 14. Mai 2013

Black Bottom Cupcakes

Manchmal kann man sich einfach nicht entscheiden! Schokoladencupcakes oder Käsekuchen? Oder beides?

Will man sich nicht entscheiden, kann man diesem Dilemma Abhilfe schaffen... mit den Black Bottom Cupcakes geht nämlich beides gleichzeitig, oder man isst erst die schokoladige Hülle, oder erst die cremige käsige Füllung, oder immer abwechselnd, oder zusammen ... wie auch immer!
Dieses Rezept stammt mal wieder aus der Lecker Bakery I. Beim erneuten Durchblättern finde ich irgendwie immer wieder was Neues zum Ausprobieren... das grenzt an Zauberei! Ich habe allerdings das Vanillearoma gegen echte Vanille getauscht und etwas Zitronenschale dazugegeben, ich mag diese künstlichen Aromen so gar nicht!

Für 12 Stück braucht man:
  • 200g Doppelrahmfrischkäse
  • 260gZucker
  • 1 Eigelb
  • das Mark einer Vanilleschote
  • etwas geriebene Zitronenschale
  • 200g Mehl
  • 30g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml neutrales Öl
  • 1/4 l Wasser
  • 1 TL Weißweinessig
Den Ofen bitte auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen und schonmal ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Den Frischkäse in einer Schüssel mit 60g des Zuckers, dem Eigelb, der Vanille und der Zitronenschale verquirlen und noch kurz an die Seite stellen. 
Der Schokoladenteig wird auf die klassische Muffin-Art-und-Weise zubereitet, sprich: erst die trockenen Zutaten verrühren, separat die flüssigen und dann alles zusammen nur ganz kurz verquirlen.
Den Schokoladenteig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und dann mit einem Teelöffel in jede Mitte etwas von der Frischkäsefüllung setzen. 

Ich gebe zu, so wie auf dem Foto in der Lecker Bakery sehen meine Cupcakes nicht aus, aber da müssen die auch was getrickst haben (irgendwie so special-effects-mäßig... ich glaube nicht, dass es möglich ist, einen so exakten Klecks der Füllung in die Mitte zu setzen!)








Das Muffinblech schiebt man für 25-30 Minuten in den Ofen und kann sich, wenn sie fertig sind auf ganz, ganz köstliche, kleine, gefüllte, saftige, schokoladige, vanillige Schoko/Käsekuchen-Cupcakes freuen.
Die Dinger schmecken direkt aus dem Ofen exzellent, aber auch wenn sie abgekühlt sind. Selbst am nächsten oder übernächsten Tag noch (wenn sie denn so lange halten!)





Die kleinen Teile eignen sich übrigens auch perfekt zum Mitnehmen für ein sonniges Frühlingspicknick, der nächste Feiertag steht ja schließlich schon wieder vor der Tür. Da diese Cupcakes ganz auf ein Creme-Topping verzichten können, und trotzdem sehr saftig sind, kann man sie super einpacken und irgendwohin mitnehmen!

In diesem Sinne ein paar sonnige Grüße,

Sarah

Dienstag, 7. Mai 2013

Meine neue Lieblingsfarbe ... braun!

Nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten ja immer wieder betont und unter Beweis gestellt habe, dass ich rosa und pink sehr gerne mag, hab ich jetzt eine neue Farbe für mich entdeckt! Braun!

In jeder kleinen Blüte ist ein bisschen braun drin

Meine ersten Lebensmittefarben hab ich mir vor über einem Jahr bestellt. Zuerst nur schwarz und pink für diese Schleifencupcakes, nachdem ich Blut/Fondant geleckt hatte, auch noch diverse weitere Farben. Bloß braun wollte ich nie haben: "zu langweilig", "sieht aus wie falsche Schokolade", "brauch ich nicht", "nehm ich halt Kakaopulver". Vor kurzem hab ich dann so diverses Tortengedöns bestellt und einfach mal durch Zufall ein kleines Töpfchen Braun mit in den Einkaufswagen gelegt.

Mit in meinem Päckchen waren auch einige Styropor-Tortendummies, weil ich Lust hatte, einfach mal ein bisschen mit Fondant und Blütenpaste rumzuprobieren und ich im Moment kein richtiges Törtchen gebrauchen kann (ich weiß nicht mehr, wer das alles essen soll, was ich so fabriziere!)

Ich knete da also so drauf los und bin nicht zufrieden mit dem üblichen rosa-grau-irgendwas-Mix, also hab ich alle Rosa-Schattierungen mit ein bisschen braun abgetönt, und siehe da! Wunderschöne Altrosa-Töne, selbst das grau, sieht mit einem Ticken braun viel natürlicher aus. Jeder Farbton wirkt irgendwie runder und weniger grell!

Ich habe bei diesem Dummy eigentlich nur rumprobiert: Farben mischen, Blüten drehen und endlich einen Weg finden, sowas wie Spitze aus Fondant zu imitieren. 

Im Schreibwarenladen hab ich hübsche Silikonstempel gefunden, mit denen man tolle Abdrücke in Blütenpaste prägen kann. Die Blütepaste habe ich rundherum mit einem Skalpell ausgeschnitten und das Muster mit einer Mischung aus Vodka, silberner und brauner Lebensmittelfarbe und wenig rosanem Glanzpuder nachgemalt. Mir gefällt der Effekt sehr gut.


Das so entstandene Törtchen steht jetzt im Regal neben meinem Schreibtisch, und ich kann mich immer wieder drüber freuen, bis ich irgendwann den ganzen Fondant wieder abknibbele, weil ich was Neues ausprobieren will! 



Es gibt so viele tolle Farbpaletten, die Braun beinhalten. Richtig tolle Ideen findet man übrigens bei Design Seeds (falls es irgendjemanden geben sollte, der diese Spitzenseite noch nicht kennt)!
Hier nur ein paar Ideen, für fantastische Farzusammenstellungen:


Und überall ist braun dabei :-)











Falls übrigens jemand noch Tipps und Tricks für mich hat, wie ich noch tollere Spitzeneffekte hinbekomme, immer her damit. Ich hab es leider bisher nicht geschafft, ein Stück (bezahlbare) hübsche Spitze zu kaufen, um sie als Stempel zu benutzen! Wäre klasse!

Schöne Frühlingsgrüße,

Sarah

Donnerstag, 18. April 2013

rosarote Minitartes

Jeder der sich schon mal ein bisschen auf meinem Blog umgesehen hat, sollte bemerkt haben, dass ich rosa irgendwie ganz gerne mag. Was eigentlich komisch ist, denn eigentlich bin ich so im Alltag nicht sonderlich rosa/mädchenhaft. Na gut, meine Zahnbürste ist pink, meine Turnschuhe haben pinke Streifen und ich hab gleich eine ganze Wand in pink gestrichen, aber sonst..???

Was ich auf jeden Fall immer wieder gerne mag ist rosa Gebäck! Seien es rosa Macarons, eine Himbeer-Biscuit-Rolle oder hübsche rosa Cake-Pops! Mag ich alles sehr...




Und hier kommt der nächste rosa Geniestreich, zugegebenermaßen nicht von mir, sondern aus der letzten "Lecker-Bakery". Ich meine die "Leichten Mädchen"/Himbeer-Rote-Bete-Tartelettes aus dem Cafe Schmidt in HH.

Für 12 Stück braucht man:
(ein paar Gewichtsangaben/Zutaten hab ich geringfügig verändert)
Für den Teig:
  • 60g Butter
  • 40g Zucker
  • 150 g Mehl
  • abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1Ei
Aus allen Zutaten (Vanilleschote natürlich vorher auskratzen) einen glatten Teig verkneten, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für ein Stündchen in den Kühlschrank legen. So nach ca. 50 Minuten kann man den Ofen schon mal anschmeißen: 180° bei Ober- und Unterhitze sollten es sein. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3 mm dick auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
Dann geht`s los: Man nehme ein Muffinblech und eine möglichst ostfriesische Teetasse. Das ist besonders wichtig, denn besonders die ostfriesische Teetassen haben eine super Größe und bestehen aus schön dünnem Porzellan! Perfekt um Kreise aus dem inzwischen dünn ausgerollten Teig zu stechen. 
Das kann ich hier oben im Norden natürlich einfach so in den Raum schmeißen, aber ich wette niederbayrische Weizenbiergläser eignen sich genausogut zum Ausstechen :-)

Nein, das soll keine Schleichwerbung sein!
Ich finde es nicht so schön, die Tartelettes auf dem umgedrehten Muffinblech zu backen, wie es in der "Lecker Bakery" beschrieben wird. Die Form wird mir dann irgendwie zu uneben. Ich lege die Teigkreise lieber in die Mulden, steche mit einer Gabel ein paarmal drauf ein und backe sie für ca. 12-15 Minuten bis sie goldbraun sind. Auch blindgebacken habe ich sie nicht und sie sind ganz wunderbar geworden!

Rausnehmen und abkühlen lassen, in der Zwischenzeit gehts zur Füllung!
Für die Füllung braucht man:
  • 150g aufgetaute Himbeeren
  • 100 ml Rote-Beete-Saft
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 120 g Zucker
  • 125 g kalte Butter
  • 2EL Speisestärke
  • 3EL kaltes Wasser
  • gehackte Pistazien zum dekorieren 
Die Himbeeren durch ein Sieb streichen und mitdem Rote-Bete- und Zitronensaft mit dem Zucker zusammen aufkochen. In einem kleinen Schälchen die Stärke mit dem Wasser glatt rühren und tröpfchenweise in den Kochenden Saft einrühren, damit er nicht klumpt. Solange kochen, bis die Flüssigkeit angedickt ist, dann von der Platte nehmen und stückchenweise die kalte Butter einrühren.


Die Füllung gießt man jetzt in die fertigen Teigschälchen und streut die Pistazien rüber. Jetzt kommt der unangenehme Teil an der ganzen Geschichte! Man muss zwei Stunden vor dem Kühlschrank ausharren und warten, bis die Füllung festgeworden ist...... das macht keinen Spaß! Ist die Zeit aber um, hat sich das Warten gelohnt, und man bekommt ganz fantastische, kleine, feine, rosa-fruchtige Törtchen!
Wenn das mal keine Belohnung ist!



Falls noch irgendjemand Bedenken wegen der Roten-Bete haben sollte (was ich kaum nachvollziehen kann, da ich die Dinger sehr mag!): Man schmeckt den Saft fast nicht raus, er ist aber wichtig für die unglaubliche Farbe der Füllung!


 Die kleinen Törtchen sind genau das richtige für den Frühling, der jetzt endlich kommt! Und man schmeckt das Paket Butter fast nicht raus :-)

Liebe Grüße,
Sarah


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