Dienstag, 22. Oktober 2013

Making of .... Jutebeutel

Wie versprochen, erzähl ich jetzt ein bisschen was zur Entstehung meines Jutebeutel-Kuchens.
Ich hatte mich ja für die Kategorie "Freestyle" beworben, thematisch gab es dort keinerlei Vorgaben, allerdings musste das Schaustück wirklich zu mindestens 75% aus Kuchen bestehen und durfte keinerlei nicht-essbare Teile enthalten, also z.B. auch keine internen Stützen. Da muss man sich dann natürlich erstmal überlegen, was technisch so geht. Insbesondere sollte man so vorrausschauend planen, dass man beim Transport des Kuchens über 150 km im Kofferraum keinen Herzinfarkt bekommt, weil die Statik vielleicht etwas instabil sein könnte.
Ich hatte ja zum Glück meinen Geistesblitz, dass es ein Jutebeutel mit Gemüse werden sollte, statisch sollten da also keine Probleme auftauchen, und genauso hat es sich dann auch bewahrheitet!

Ich wollte, dass der Kuchen so aussieht, als ob man gerade erst vom Einkaufen nach Hause kommt und den prall gefüllten Beutel auf den Tisch stellt. Ich hab lange hin und her überlegt, was denn dann oben rausblitzen soll. Obst, Gemüse, Milchkartons, Baguette.... es gibt ja so viele Möglichkeiten. Im Endeffekt habe ich mich dann für Gemüse entschieden, weil es so viele tolle unterschiedliche Gemüsesorten gibt, die man wunderbar nachmachen kann. Und außerdem hatte ich  noch nie irgendwo richtig "lebensechtes" Gemüse aus Zucker gesehen, Obst hingegen schon häufiger.



Das tolle daran war, dass ich die Gemüsedeko schon Wochen vorher vorbereiten konnte. Hergestellt habe ich sie aus Modellierfondant, das ist normaler Fondant in den man CMC einknetet, und der dadurch deutlich fester aushärtet und filigraner verarbeitet werden kann. Das Grün an den Tomaten und die Artischocke sind aus Blütenpaste, dazu später mehr!

Angefangen hab ich mit den Tomaten, die sind wirklich relativ einfach herzustellen. Man rollt Kugeln aus rotem Fondant in der gewünschten Größe, uns steckt sie auf einen Zahnstocher.
 Mit dem Ende eines feinen Pinsels habe ich dann noch 5 leichte Kerben, vom Zahnstocher aus beginnend in die Tomaten gedrückt, damit sie etwas lebensechter wirken. Mein Tipp: Kauft euch Tomaten und schaut sie euch ganz genau an, es ist viel einfacher, nach einem richtigen Modell zu arbeiten, als aus dem Kopf. Außerdem ist Gemüse gesund!
Kopfüber können die Tomaten so erstmal trocknen, dazu habe ich die Zahnstocher in einen Tortendummie aus Styropor gesteckt.
Sind sie ganz ausgehärtet (bin mir nicht sicher, sie lange das dauert, da ich immer mal weitergearbeitet habe, wenn ich Zeit hatte), habe ich sie mit Chili-Red von Sugarflair abgepudert. Die Farbe wird so viel intensiver und schöner, als wenn man "nur" roten Fondant nimmt. (links mit Farbpuder, rechts ohne) Die Kerben habe ich noch etwas dunkler schattiert, indem ich etwas "Chili-Red" mit "Milk-Chocolate" gemischt habe, und die Linien mit einem feinen Pinsel nachgefahren habe.



Für das Grün obendrauf (wie heißt das eigentlich), habe ich etwas Blütenpaste grün eingefärbt. Ich habe bisher immer die von Squires Kitchen verwendet, das mache ich aber nicht nochmal! Das Sche***-Zeug wird selbst Tage nach dem Trocknen immer wieder total weich und fällt in sich zusammen. Was soll das? Wie soll man denn daraus Blüten machen, wenn die Blütenblätter immer wieder weich werden?? Von Jessi habe ich den Tipp bekommen, dass sie immer die BP von Satin-Ice für ihre tollen Blüten verwendet, die werde ich mir als nächstes bestellen, das ist sicher!


Für diese kleinen sternförmigen Dinger habe ich einen kleinen Blütenblattausstecher genommen und damit die sehr dünn ausgerollt Blütenpaste ausgestochen. Mit einem Skalpell kann man dann die eigentliche Form ausschneiden. Mit einem Balltool noch etwas die Kanten ausdünnen! Mit einem Zahnstocher habe ich dann auf einer Schaumgummi-Unterlage noch etwas Struktur hineingeprägt, fertig! Mit etwas Zuckerkleber (ich mische Wasser mit CMC), kann das fertige grüne Ding dann auf die durchgetrocknete Tomate geklebt werden. Um ein bisschen Bewegung reinzukriegen habe ich mit einem Zahstocher die feinen Enden teilweise noch etwas umgebogen. Jetzt kann man die Tomaten erstmal wieder für Tage oder Wochen zur Seite stellen und sich dem nächsten Gemüse widmen. Den Stielansatz habe ich erst ganz zum Schluss beim fertigstellen des Kuchens aufgeklebt, ich habs nämlich schlicht und einfach vorher vergessen :-)

Auf gehts zum Maiskolben. Um eins vorweg zu sagen, das Ding hat mich vier Stunden gekostet! Aber es hat auch fast was meditatives immer wieder kleine Kügelchen zu rollen, flachzudrücken, abzuschneiden und aufzukleben. Immer und immer und immer wieder....



Ich habe drei verschiedene Gelbtöne verwendet, der größte Teil der Körner ist aber aus dem dunkelsten gelb, erst nach oben hin bin ich etwas heller und auch kleiner geworden.
Als Untergrund habe ich einfach eine Rolle aus Modellierfondant mit ca. 3 cm Durchmesser auf einen Zahnstocher gesteckt und einige Tage durchtrocknen lassen. Der Zahnstocher ist später zum Anfassen enorm praktisch, wer jemals einen Maiskolben abgenagt hat, wird wissen was ich meine!

Ich habe mich zunächst Reihe für Reihe bis fast unter den Rand der Rolle mit ca. gleichgroßen Körnern vorgearbeitet. Aufgeklebt habe ich sie auch wieder mit Zuckerkleber. Nach oben hin zur Spitze werden die einzelnen Körnchen etwas kleiner, bis sie ganz oben noch winziger werden. Aus etwas gelbem Fondant habe ich ein kleines Hütchen auf die Rolle geklebt um so die Spitze des Kolbens zu formen.


Jetzt habe ich etwas helleren MF benutzt, indem ich einfach etwas mehr weißen Fondant druntergeknetet habe, für den noch helleren Ton natürlich noch etwas mehr.

Das ist wirklich eine ziemliche Fummelarbeit, aber vom Ergebnis war ich begeistert. Zum Glück musste ich ja nur einen Teil eines Maiskolbens machen, da ja nur die Spitze oben aus dem Beutel schauen sollte... sonst wäre ich vermutlich wahnsinnig geworden.


Zu den Möhren gibt es nicht viel zu sagen. Kleine Rollen aus orangenem MF formen, auf Zahnstocher 
stecken und mit einem anderen Zahnstocher feine Rillen rundherum reinziehen. Oben hinein habe ich eine kleine Vertiefung gedrückt, in die man dann ein kleines Röllchen grüne Blütenpaste kleben kann. Zur Seite stellen und trocknen lassen. Den letzten Schliff kann man nach dem Trocknen wieder mit etwas Puderfarbe verpassen, ich habe die kompletten Möhren mit orangenem Puder bestäubt und für die feinen eingeprägten Rillen etwas braune Puderfarbe mit Alkohol gemischt und mit einem ganz feinen Pinsel nachgefahren, ein bisschen braun am Grünansatz und fertig.

 Die Kartoffeln sind auch keine Zauberei, aber auch hier gilt: eine echte Kartoffel als Vorlage nehmen! Erstmal wollte ich ein paar Kartoffeln zur Probe machen, um zu sehen, ob mir das Ergebnis hinterher auch wirklich gefällt. Ich habe also erst eine kleine Menge Modellierfondant braun-gräulich eingefärbt und drei kleine Kartoffeln daraus geformt und auf einen Zahnstocher gesteckt. Die Kartoffeln dürfen nicht gleichmäßig und rund bzw. oval werden, denn so sehen echte Kartoffeln nicht aus! Lieber mal hier ne Delle reindrücken und da mit einem Zahnstocher ein kleines Loch reinpieksen... Das wirkt deutlich echter!
 
Nach einigen Tagen habe ich dann braune Puderfarbe mit etwas Alkohol gemischt und mit der Spitze eines feinen Pinsels ganz kleine Pünktchen draufgetupft, die haben echte Kartoffeln auch, das war mir bisher bloß nie wirklich aufgefallen! Nachdem die Punkte getrocknet waren habe ich die Kartoffeln mit brauner Puderfarbe überpudert, dabei muss man nicht sonderlich sorgfältig vorgehen, sondern kann z.B einige Dellen mit der dunkleren Farbe stärker hervorheben. Sieht wirklich täuschend echt aus, besonders, wenn der Fondant einen anderen Farbton hat, als die Puderfarbe! Meine Probekartoffeln waren also schonmal super, bei der nächsten Ladung habe ich dann leider nicht mehr den gleichen Farbton getroffen, wie bei den ersten dreien, sie sind etwas dunkler geworden. Aber egal, die zweite Fuhre lag dann auf dem fertigen Kuchen unter meinen drei "Lieblingskartoffeln". 
Als ich bei der Tortenshow dann meine zuständige Jurorin Silvia Zenz nach Feedback gefragt habe, war das Erste was sie sagte, dass ihr die Kartoffeln besonders gefallen hätten ;-) Das freut einen natürlich besonders.

Als ich die Artischocke gemacht habe, hab ich`s leider verschwitzt, viele Fotos zwischendurch zu machen. Aber ich versuche trotzdem mal zu erklären, wie ich die gemacht habe:
Hier ist es besonders ratsam, sich eine echte Artischocke als Vorlage anzuschauen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber aus dem Stegreif habe ich nicht gewusst, wie so ein Ding im Detail aussieht (Ich kauf sonst immer nur die eingelegten!)

Zuallererst habe ich mir eine Grundform aus Fondant gemacht und einige Tage trocknen lassen. Das ist diese unförmige weiße Ding, das da auf meinem chaotischen Küchentisch liegt. Parallel macht man sich am besten schon ein paar Blätter. Dafür habe ich dünn ausgerollte Blütenpaste in grün mit kleinen Kreisaustechern ausgestochen und mit dem Skalpell in Form geschnitten. Schaut euch unbedingt eine echte Artischocke dazu an, ich kann das hier nur schwer erklären... die Struktur habe ich wieder mit einem Zahnstocher eingeprägt. Da die Blütenpaste von Squires Kitchen bei mir ja leider scheinbar nicht fest genug wird, habe ich die einzelnen Blätter auch einige Tage trocknen lassen. Dafür habe ich mir aus Alufolie und Eierkartons eine kleine Form gebastelt. In jede Mulde kann man ein Blatt legen, das so in etwas gebogener Form trocknen kann!

Wenn sowohl die Grundform, als auch die Blätter getrocknet sind, kann man sie zusammensetzen. Ich habe auch hier wieder mit in Wasser aufgelöstem CMC gearbeitet. Zum Fixieren zwischendurch sind Gummibänder toll. Mit Stückchen von Küchenrolle kann man die (schon wieder weich gewordenen) Blätter etwas abstützen. Auch hier kommt natürlich erst richtig Leben rein, wenn man die Blätter mit in Alkohol aufgelöster Puderfarbe anmalt.




Fehlt noch der Knoblauch! Und ich kann jetzt schon behaupten, dass mir da ein ganz toller Special-Effect quasi so zugeflogen ist... aus Versehen!
Aus weißem Modellierfondant habe ich mir eine knoblauchknollenähnliche Form gebastelt, in die ich tiefe Rillen gezogen habe, z.B. geht das auch mal wieder gut mit einem Zahnstocher! Diese Furchen hab ich mit grauer, in Alkohol gelöster Puderfarbe nachgezogen und trocknen lassen. Dann rollt man ein Stück weiße Blütenpaste ganz, ganz dünn aus und legt sie wie eine zweite Haut über die Knolle. In der Mitte kann ma die Paste etwas hochtüdeln, damit das wie der Stiel aussieht. Und jetzt kommt der Clou:

Zuerst mit einem Zahnstocher rundherum senkrechte feine Rille eindrücken und dann alles dick mit Puderfarbe in hellgrau und flieder einpudern. Das sieht jetzt wirklich blöd aus, aber das wird noch. Nimmt man jetzt nämlich ein Stück Küchenrolle, taucht es in Vodka und reibt vorsichtig über die einzelnen Zehen der Knolle, löst sich die meiste Puderfarbe wieder und nur die feinen Rillen und tieferen Furchen sind durch das Puder noch betont. Sieht aus wie echt!



Das eigentliche Innenleben des Beutels besteht aus sehr langweiligem Kuchen, mit dessen Rezept ich niemanden langweilen oder abschrecken möchte. Geschmacklich ist das keine Offenbarung, zum Schnitzen ist er aber toll. Gebacken habe ich insgesamt 3 Kuchen mit jeweils 26 cm Durchmesser. Zusammengesetzt habe ich sie mit weiße Schokoladenganache. Das war mir sicherer, als mit Buttercreme zu arbeiten, Ganache ist deutlich stabiler.

Worüber ich mir anfangs wenig Gedanken gemacht hatte, war das Schnitzen an sich. Ich fand das dann doch schwieriger, als ich mir das so vorgestellt hatte. Von wegen, ich schnitz einfach alles weg, was nicht nach Beutel aussieht! So einfach ist das nicht ;-)
Man muss schon etwas mutig sein und darf nicht zu wenig wegschneiden. Konturen, Beulen und Falten müssen auch unter einer dicken Ganacheschicht und Fondant noch sichtbar sein.

 Am besten nimmt man dazu ein kleines Messer mit Sägeschliff und schneidet immer nur wenig auf einmal weg und keine dicken Brocken. Meine Lieblingsmusik dazu war übrigens "Rage against the machine", ein toller Soundtrack um die ganze Küche total einzusauen!
Die ganzen Krümel und Brösel, die dabei angefallen sind, habe ich übrigens eingefroren, und werde sie demnächst mal zu einer Masse an Cakepops verarbeiten, ist ja viel zu schade, das alles wegzuschmeißen!
Ich finde, jetzt sieht der Kuchen aus wie ein Gesicht mit einer dicken Nase :-D

Ich habe insgesamt zwei Schichten Ganache aufgetragen. Das Foto zeigt den Kuchen, bevor ich mit einem heißen Messer nochmal rübergegangen bin, um die letzten Unebenheiten zu glätten. Ist die Ganache dann fest, kann man den Fondant draufmachen. Ich habe, ähnlich wie bei einem Originalbeutel, jeweils eine Platte von vorne, als auch von hinten aufgebracht und die Nähte mit einem Skalpell vorsichtig zusammengefügt.
Auf die vordere Platte hatte ich vorher noch meinen Schriftzug übertragen. Dafür habe ich den Deckel eines ordinären durchsichtigen Schnellhefters genommen und ihn auf die spiegelverkehrte Schrift meiner Vorlage gelegt. Die Konturen habe ich mit einem Lebensmittelstift einfach auf dem durchsichtigen Plastik nachgefahren. Die so abgepauste Schrift kann man dann ganz einfach auf die gewünschte Stelle auf dem Fondant abdrücken. Schon hat man die gewünschten Konturen. Ausgemalt habe ich die Kontueren später mit einer Mischung aus Bronze und schwarzer Pastenfarbe, die ich mit Alkohol verdünnt habe.

 Bei meinem ersten Versuch des Eindeckens, hat alles wunderbar funktioniert, als ich dann aber noch etwas Struktur und Tiefe mit Puderfarbe aufbringen wollte, sah das absolut grauenhaft aus! Ich hätte den Fondant erstmal trocknen lassen sollen, alles war total fleckig! Zum Glück gibt es davon keine Fotos. Also alles runtergepult und nochmal. Der zweite Versuch hat dann irgendwann auch geklappt, ich habe oben noch einen Rand und die Träger angebracht und den Kuchen dann erstmal trocknen lassen! Nee, vorher hab ich natürlich noch die Nähte eingeprägt, mit meinem Kopierrädchen aus dem Nähladen.

Am nächsten Tag hab ich dann das fertige Gemüse mit Royal-Icing in die Öffnung des Beutels drapiert und mit etwas weißer Farbe und einem Schwamm noch die Beulen des Beutels etwas betont.

Zu guter letzt gibt es jetzt noch ein paar Close-Up-Fotos, und dann soll es das auch gewesen sein! Ich freue mich immernoch wie ein Schneekönig über die Auszeichnung und bin aber auch gleichzeitig froh, dass das vorbei ist. Ich war vor der Tortenshow mindestens so aufgeregt wie vor meiner Abiturprüfung.







Eins ist aber sicher! Bei der nächsten Tortenshow bin ich wieder dabei! :-D
Sarah

Montag, 14. Oktober 2013

Tortenshow 2013 in Hamburg

Tja, was soll ich lange drumrumreden......

***ICH HAB GOLD GEHOLT BEI DER TORTENSHOW IN HAMBURG .... AAAAAHHHHHHH!!!!!!!!! JUCHUHU!!!!!!!!!!!!!!!! ICH FREU MICH SO!!!!!!!!!!!!!!!!!****




Ja, ähem, *räusper,räusper*... ich war ja letztes Wochenende in Hamburg bei der Tortenshow, und nachdem ich im Vorjahr schon die tollen Beiträge der Teilnehme bewundert hatte, hab ich mir mal so gedacht.... das wär doch was! Kann man ja mal mitmachen!

Ich hab mich für die Kategorie Freestyle entschieden, da mir zum Thema Unterwasserwelt nicht so richtig was einfallen wollte, und ich von meiner letzten Hochzeitstorte immer noch genug hatte..... also... bisschen Kuchen schnitzen... Warum nicht?

Ziemlich schnell kam mir Anfang des Jahres die (Schnaps)Idee, was ich machen wollte. Ein Jutebeutel sollte es sein, mit Gemüse drin. Warum auch nicht? So was hatte ich vorher noch nirgendwo gesehen (als Kuchen natürlich), also bin ich meiner ersten Eingebung gefolgt. 





Ich hätte nicht im Ernst dran geglaubt, dass die Jury der Tortenshow mich so toll bewerten, immerhin hab ich vorher noch nie an einem Tortenwettbewerb teilgenommen. Als ich am Sonntagmorgen dann aber etwas übernächtigt in die Handwerkskammer gestolpert bin, hats mich ziemlich umgehauen!

Ein Plakette liegt auf meinem Kuchen, wie toll.... und was heißt das? Auf einigen anderen Kuchen liegen auch welche, die meisten sind irgendwie rosa/grau oder rosa/braun... da find ich rosa/gelb (wie auf meinem Kuchen) ja irgendwie schöner ;-) Naja, mal sehen was das zu bedeuten hat...


Ich hatte es etwas eilig, da ich zu einem Vortrag wollte und habs erstmal so hingenommen... Vor dem Raum in dem die Vorträge stattfinden sollten habe ich dann grandioserweise Jessi von Coli`s Kitchen und An von Tortenpoesie getroffen, die mich freundlicherweise aufgeklärt haben, dass ich eine goldene Plakette bekommen habe. Ach so, gelb bedeutet Gold, das ist ja krass :-) Damit hab ich ehrlich nicht gerechnet und freue mich immernoch wahnsinnig darüber!

In den nächsten Tagen werde ich noch einen ausführlichen Entstehungsbericht zur Torte posten! Heute solls aber erstmal mit ein paar Eindrücken von der Tortenshow losgehen.


Die Torte rechts im Bild ist von einer extremst talentierten Bloggerin, die ihr bestimmt eh alle kennt... letztes Jahr hat sie so ziemlich alle Preise abgeräumt ;-) An von "Tortenpoesie".
Und auch die Jules-Verne-Torte ist wieder phantastisch geworden!



Ein weiteres Highlight ist die Quallentorte von Jessi von "Coli`s Kitchen". Besonders die Farbkombination finde ich einfach klasse. 
Jessi hat natürlich diesmal, und auch bei der letzten Tortenmesse in Köln verdientermaßen ziemlich abgesahnt ;-)
Und ganz besonders habe ich mich gefreut, sie endlich einmal, genau wie An auch, persönlich kennenlernen zu dürfen!









Jetzt noch einige tolle Torten, von denen ich leider nicht weiß, wer sie gezaubert hat, die aber auch wirklich toll geworden sind!



Kathrin Adler


Vogelkäfighochzeitstorte von Vanessa Mellin







Tina Herzog



Tina Herzog

Valentina Terzieva

Das soll es für heute erstmal gewesen sein. Ein ausführlicher Post über meine Torte folgt demnächst und ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die mir schon auf Facebook und natürlich im echten Leben gratuliert haben... Ich bin wirklich immernoch ganz gerührt !!!!
Vielen lieben Dank!!

Sarah

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Minion-Cake

Obwohl ich im Moment mit meinem Kuchen für die Tortenshow in Hamburg nächste Woche und allem Möglichen sonst ziemlich ausgelastet bin, hab ich in der Vorwoche, im Auftrag einer Kollegin, eben so zwischendurch einen Geburtstagskuchen  gebacken. 
Sie hatte sich einen Minion-Kuchen gewünscht ... aha... ok... was ist das?



Naja, gesehen hab ich diese komischen gelben Dinger schonmal irgendwo, aber wirklich einordnen konnte ich die Teile nicht. Scheinbar gibt es inzwischen aber schon den zweiten (wohl ziemlich erfolgreichen) Film, der aber vollkommen an mir vorbeigegangen ist!
Googelt man nur ein bisschen nach entsprechenden Kuchen findet man tonnenweise Bilder und Inspirationen... ich hab mich dann für so ein einäugiges Männchen entschieden (vielleicht mit Aussicht auf weniger Detailarbeit?)


Die Grundform an sich ist schön simpel und ähnelt einem Großen Schokokuss. Für den Körper habe ich zwei Schokokuchen mit 16 cm Durchmesser gebacken, diese jeweils in 3 Böden geschnitten und mit dunkler Schokoladenganache zusammengesetzt. Den Kopfteil kuppelförmig zurechtschnitzen und alles mit Schokoladenganache überziehen.
Soviel zum Grundgerüst, jetzt kommt das volle Dekoprogramm.
Da ich etwas unter Zeitdruck stand und die Lichtverhältnisse auch nicht optimal waren (es war spääät!) hab ich leider nicht alles fotografieren können. Falls aber irgendjemand den Kuchen nachmachen möchte... Schaut Euch einfach die Details an... Da ist zwar einiges an Fummelarbeit dabei, aber wirklich schwer ist das nicht.




Den Körper habe ich mit gelben und blauem Fondant überzogen. Alles andere ist Fondant in den ich CMC eingeknetet habe, so lassen sich Details viel einfacher ausschneiden und formen, da der Fondant etwas fester wird und seine Form behält. Wer wissen möchte, was CMC eigentlich ist, der kann das mal hier nachlesen.
Die schwarzen Details habe ich aus grau gefärbtem Fondant gemacht und erst zum Schluss  mit einer Mischung aus schwarzer Lebensmittelfarbe und Wodka angemalt. Will man nämlich wirklich tiefschwarzen Fondant selbst einfärben, endet das oft/meist in einer matschigen Katastrophe, da man sehr viel Farbe benötigt. Also entweder fertig eingefärbten schwarzen Fondant kaufen oder hinterher anmalen.



Der kleine Kerl ist wirklich süß geworden, man neigt fast dazu ihm immer über den Kopf streicheln zu wollen ;-)

Wie ich diese Woche gehört habe, hat sich eine ganze Fußballmannschaft erbarmt, ihn aufzuessen. Wär ja auch zu schade, einen Kuchen nur anzugucken!

Liebe Grüße,
Sarah

Dienstag, 24. September 2013

... die übrigen beiden Etagen der Hochzeitstorte ..

Heute kommen endlich die restlichen Rezepte für die Hochzeitstorte... 
So langsam muss ich die Hochzeitsposts abschließen, da ich noch einige andere Projekte in der Pipeline habe. 




 
Ich glaube, ich kenne niemanden, der keinen Zitronenkuchen mag. Egal ob fruchtige Torte oder der Oldschool-Sandkuchen mit Zitronenguss, mag jeder, oder? 
Die mittlere Etage bestand also aus Zitronenböden gefüllt mit Lemon-Curd-Buttercreme. 
Wie ich im letzten Post ja schon geschrieben hatte, habe ich für die Hochzeitstorte eine große Schüssel Swisss-Meringue-Buttercreme vorbereitet und eingefroren. Die Creme war schön leicht und fluffig und ließ sich ohne Probleme mit den weiteren Aromen verfeinern. 

Im mittleren Teil eben mit besagtem Lemon-Curd. Das hatte ich ja im vergangenen Jahr schon einmal für meine erste Hochzeitstorte gemacht und war damals sehr zufrieden. Das Rezept (aus meinem Magnolia Bakery Buch) gibt es hier. 

Für einen Kuchen mit 22 cm braucht man: 

  • 240 g Butter
  • 480 g Zucker
  • 4 Eier
  • 660 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 180 ml Milch
  • 60 ml Zitronensaft
  • 2 TL Zitronenschale
Den Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 180° vorheizen und die 22cm-Kuchenform von Innen mit Backpapier auslegen.
In einer großen Schüssel die Butter schaumig schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen, bis alles schön cremig ist, dann ein Ei nach dem anderen zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und der Zitronenschale in einer zweiten Schüssel vermischen und abwechselnd mit der Milch und dem Zitronensaft in die Ei-Butter-Zucker-Masse geben. Nicht zu lange durchrühren, nur bis sich alles schön vermischt hat. Ich habe den kompletten Teig auf einmal in der Form gebacken und dann ca. für 1 1/4 - 1 1/2Stunden gebacken, man kann aber auch drei Böden nacheinander Backen. Dafür bäckt man jeweils nur ein Drittel des Teiges auf einmal. Das dauert pro Lage dann ca. 20-25 Minuten (dafür bin ich aber zu faul ;-))
Nach einer Stunde schonmal die Stäbchenprobe machen, sicher ist sicher. Ist der Kuchen schön goldbraun und durchgebacken am besten in der Springform auskühlen lassen.



Ich habe während des Zusammensetzens leider nicht abgewogen, wieviel Creme ich für die mittlere Etage benötigt habe, das hab ich eigentlich nur nach Gefühl gemacht. Man nimmt also die Menge an SMB, von der man glaubt, sie könnte reichen um 2 Tortenböden damit einzustreichen und fügt dann nach und nach Lemoncurd hinzu. Nicht zu viel auf einmal, die beiden Cremes müssen sich zu einer homogenen Masse verbinden. Dazu ist es besonders wichtig, dass sowohl die SMB als auch der Lemoncurd die gleiche Temperatur haben, sonst flockt alles aus. 





 Außen habe ich die Torte wieder mit weißer Schokoladen-Ganache eingestrichen, das passt super zu der zitronigen Füllung und schimmert nicht durch den Fondant durch. Außerdem ist Ganache gerade bei heißem Wetter, das wir im August ja hatten, stabiler als Buttercreme unter Fondant. 









Für das oberste Stockwerk hatte ich schon kurz vorher aus frischen, saftigen Aprikosen Marmelade eingekocht, die ich mit ein bisschen Amaretto abgeschmeckt hatte. Ich habe damals gleich 1 kg Früchte eingekocht, so hatte ich noch genug für diverse Frühstücksbrötchen ;-) Zum Marmeladekochen nehme ich übrigens am liebsten den 2:1 Gelierzucker, da wird das Ergebnis schön fruchtig ohne zu süß zu sein. Ich habe die Aprikosen zwar klein geschnitten, aber nicht püriert, da ich ein paar Fruchtstücke in der Marmelade ziemlich gerne mag! 

Für den Boden wollte ich eine Kombination aus Mohn und Orange, was ich persönlich sehr gerne mag, zu hause aber sonst so gar nicht gut ankommt... Also hatte ich hier die Gelegenheit. 

Für einen Kuchen mit 18 cm Durchmesser braucht man: 

  •  225 g Butter
  • 225 g Zucker
  • 4 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 knappes Päckchen Backpulver
  • 2 TL geriebene Orangenschale
  • 100 g Mohn
De Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 160° vorheizen und eine 18 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und ein Ei nach dem anderen hinzugeben. Mehl mit dem Backpulver, der Orangenschale und dem Mohn mischen und nach und nach unterrühren. Der Teig ist relativ fest, geht aber im Ofen trotzdem fluffig auf. Kann man den Teig kaum verrühren einfach einen kleinen Schuss Milch oder O-Saft zugeben. In die Form füllen und ca. 1 - 1 1/4 Stunden backen.

Für die Füllung dann einfach die SMB mit der Marmelade verrühren,bis eine cremige Füllung entsteht und den (natürlich abgekühlten, aufgeschnittenen) Mohnkuchen damit füllen. Auch diese Etage hab ich mit weißer Schokoladen-Ganache eingestrichen und mit Fondant überzogen.

Übrigens bin ich nach dieser Torte zu dem Schluss gekommen, dass ich bei solch großen Projekten lieber auf gekauften Fondant zurückgreifen werde. Erstens ist es eine Schweinearbeit selbst soviel Fondant zuzubereiten und zweitens habe ich das Gefühl, dass gekaufter Fondant, gerade wenn man ihn sehr groß ausrollen muss, deutlich flexibler und formstabiler bleibt als selbstgemachter! 

Wenn man im Hochzeitstortenstress ist, ist das letzte was man gebrauchen kann, eine Fondantdecke, die einem ständig einreißt! Ich glaube, jeder, der das schonmal versucht hat kann da mitfühlen.

Hier nochmal ein hübsches Foto, wie die Torte hätte sein können, wäre mir die oberste Etage bei 38° nicht unter den Fingern geschmolzen wäre...

Vielen lieben Dank nochmal an Dunja und Liam, dass ich Eure Torte backen durfte, irgendwie macht das ja doch so ein kleines bisschen Spaß....




Montag, 9. September 2013

Wie backt man riesige Schokotorten + wo ich gelernt habe Swiss-Meringue-Buttercreme zu machen

So, erstmal muss ich mich entschuldigen, dass ich hier sooo lange nicht mehr geschrieben habe. Ich hatte aber auch einen triftigen Grund: 3 Wochen Urlaub! Nach der Hochzeitstorte hatte ich den auch bitter nötig, aber jetzt bin ich wieder im Lande und wollte ja endlich die Rezepte der Torte posten.


Wenn man so ein großes Projekt plant muss man sich ja über einige Dinge klar werden:
1. wie viele Leute kommen,
2. wie soll die Torte aussehen,
und 3. welche Geschmachksrichtungen möchte man anbieten, so dass für alle was dabei ist.

In meinem Fall waren das für die Hochzeitstorte die Kombis: Schokolade/Himbeer, Zitrone und Mohn/Aprikose. Eigentlich sollte die oberste Etage ja mit gesalzener Karamell-Buttercreme gefüllt werden, aber leider hat mir der Hochsommer ja einen Strich durch die Rechnung gemacht :-(

Heute fange ich mal ganz unten an.
Die unterste Etage hatte also einen Schokoboden, den ich mit einer Himbeerbuttercreme gefüllt habe. Ich habe dafür nicht den Schoko-Kuchen genommen, den ich sonst immer verwende, sondern einen etwas leichteren. Der andere ist doch ziemlich mächtig (aber extremst lecker). Das Rezept habe ich aus dem fantastischen Buch "the contemporary cake decorating bible" von Lindy Smith und ich bin davon wirklich begeistert. In dem Buch gibt es eine Umrechnungstabelle, wenn man andere Durchmesser backen möchte, aber auch abgesehen davon kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, es gibt es übrigens inzwischen auch in deutscher Sprache.

Ich habe den Kuchen in einer 26er Form gebacken und mit den Mengen an Zutaten stößt man leider schon fast an die Grenzen, was so in einer normalen Küche möglich ist. Ich habe herausgefunden, dass ich mit meinem Handrührer maximal 8 Eiweiße auf einmal steif schlagen kann...das wars dann. Das wird vom Volumen her so viel, dass meine größte Schüsseln nicht ausreicht. Also muss man das in Etappen machen, aber man wird ja erfinderisch!


Für einen Schokoladenkuchen mit 26er Durchmesser braucht man:
  • 550 g Zartbitterschokolade
  • 450 g Butter
  • 250 g Zucker (ich habe die Zuckermenge zum Originalrezept etwas reduziert)
  • 16 Eier
  • 115 g Puderzucker
  • 450 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
DieSchokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter währenddessen aufschlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen, so lange weiterschlagen, bis die Butter weißlich und fluffig wird. Jetzt die 16 Eier vorsichtig trennen und ein Eigelb nach dem anderen in die Butter-Zucker-Mischung rühren, die abgekühlte Schokolade zugeben und kurz beiseite stellen.
Ich habe die Eiweiße dann in 2 Etappen steif geschlagen, wer aber so eine große Monster-Schüssel hat, dass 16 Stück auf einmal reinpassen kann das auch in einem Rutsch machen, währenddessen den Puderzucker einrieseln lassen. In eine dritte Schüssel das Mehl und das Backpulver sieben. 
Jetzt rührt man vorsichtig abwechselnd immer ein bisschen steifes Eiweiß und etwas Mehl in die Zucker-Ei-Mischung, bis alle Zutaten vermischt sind. 
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und nach der Hubbelfrei-Methode präparierten Springform (wie das geht, steht hier) füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 2 Stunden backen. Bei so großen Kuchen würde ich nach ca. 1 1/2 Stunden schonmal eine Stäbchenprobe machen und dann immer mal wieder nachschauen, wie weit der Kuchen ist. Es kann auch länger als 2 Stunden dauern, das kommt natürlich auch auf den Herd an.
Ist der Kuchen fertig, kann man ihn aus dem Ofen nehmen und ihn in der Form erkalten lassen. Besonders schön wird die Oberfläche, wenn man einen glatten Teller auf den noch heißen Kuchen legt und diesen etwas beschwert. Das vermeidet einen unschönen Hubbel.





Für die verschiedenen Füllungen habe ich es mir ziemlich einfach gemacht. Ich habe eine große Schüssel Swiss-Meringue-Buttercreme vorbereitet und eingefroren. Als ich die Torten zusammengesetzt habe, musste ich die (zuvor natürlich aufgetaute) Buttercreme einfach nur mit den verschiedenen Geschmachszutaten verrühren und fertig. Ich hatte vorher noch nie Swiss-Meringue-Buttercreme gemacht, aber ich war wirklich begeistert. 



Ich habe ja schon in vergangenen Posts von Craftsy geschwärmt. Wer die Seite noch nicht kennt, kann sich das als eine Online-Volkshochschule vorstellen, in der man verschiedene Kurse (u.a. eben auch viele Cake-Decorating-Classes) buchen und sich die Unterrichtseinheiten immer wieder ansehen kann. Zusätzlich bekommt man die dazugehörigen Rezepte oder Schnittmuster/Vorlagen und kann online im Forum Fragen an die "Lehrer" stellen. Ich finde das eine feine Sache, weil ich vieles besser verstehen kann, wenn jemand es mir vormacht, als wenn ich nur darüber lese. 
Lange Rede, kurzer Sinn... es gibt einen Craftsy-Kurs über Buttercreme, der nichts kostet, man muss sich dafür nur registrieren. Wer daran Interesse hat, dem kann ich das aber voll und ganz empfehlen! Die Seite gibt es nur auf Englisch, aber ich hoffe, davon lässt sich niemand abschrecken. (Im Übrigen bekomme ich kein Geld von denen für meine kleine Werbeeinblendung hier)

Die Swiss-Meringue-Buttercreme ist wirklich schön fluffig und wunderbar abwandelbar. Für den Schokoladen-Kuchen hab ich passierte Himbeeren mit Stärke zu einer Art Pudding aufgekocht und die Masse dann abgekühlt unter die Buttercreme gemischt. Das hat toll geschmeckt und war trotzdem stabil genug um das ganze Gewicht zu halten.

Nach dem Zusammensetzten hab ich die Torte dann mit weißer Schokoladen-Ganache eingestrichen. Warum weiß?? Das schimmert einfach nicht durch den weißen Fondant durch. Sicher ist sicher.



Leider hab ich kein Anschnittfoto der untersten Etage, aber eins kann ich persönlich versichern: Die war echt lecker! :-)

Puh, nachdem ich für diesen Post eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, muss ich mich nach meiner langen Blogabstinenz erstmal wieder eingewöhnen. Und parallel gibt es ja auch schon wieder so waaahnsinnig viel zu tun! In 4 Wochen findet die Tortenshow in Hamburg statt und ich stehe auf der Teilnehmerliste...... Bin jetzt schon nervös....

Ist von Euch auch jemand dabei????
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