Mittwoch, 31. Oktober 2012

selbstgemachte Himbeerbonbons

Ich wollte schon sooo lange mal wieder selber Bonbons machen. Wie ich drauf gekommen bin, weiß ich allerdings auch nicht mehr. Ich kann mich dran erinnern, dass ich als Kind häufiger mal versucht habe Karamell-Bonbons selber zu machen, aber irgendwie sind die nie richtig fest geworden und zum Schluss musste man das ganze klebrige Zeug einfach so aus der Schale kratzen und aufschlecken. 


Jahre (... oder doch besser Jahrzehnte...) später und um einiges an Küchenerfahrung reicher, würde ich so was natürlich nie, nie wieder ohne das passende Equipment angehen ;-) Wer jemals versucht hat, spontan in einer 160.000 Einwohnerstadt, ein Zuckerthermometer zu kaufen, der weiß, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Also hab ich mir lieber gleich ein Rezeptbuch inklusive passendem Thermometer bestellt.
Das Buch heißt "Bonbons und Karamell selbst gemacht" von Hege Marie Köster und enthält viele schöne Rezepte und Tipps um die teilweise etwas widerspenstige Zuckermasse in den Griff zu bekommen. 

Meine Lieblingsbonbons waren und sind noch immer: Himbeerbonbons 

Dafür gibt es in dem Buch leider kein Rezept, aber mit ein bisschen Improvisation klappts genauso gut

Man braucht:
  • 20 g Brausepulver mit Himbeergeschmack (z.B Ahoi-Brause)
  • 300 g Zucker
  • 1 EL Glucosesirup
  • 1/2 TL Zitronensäure
  • etwas geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • pinke Lebensmittelfarbe
Außerden braucht man: 1 Silikonmatte, 1 Zuckerthermometer, 2 Töpfe (einer etwas kleiner als der andere), eine Edelstahlpalette, 1 Paar Gummihandschuhe, 1 Paar dünne Baumwollhandschuhe (gibts in der Drogerie bei der Handcreme und so), Löffel, Zahnstocher, Schere.
So sollte der Arbeitsplatz dann aussehen: 

Man sollte sich wirklich zwingen, sich immer so gut vorzubereiten, das würde auch beim Backen sicherlich viel Frust vermeiden.....
Klappt bei mir aber nie! (Auf dem Foto hab ich natürlich auch mal wieder die Schere vergessen!)

Die Silikonmatte sollte man bevor es losgeht dünn mit Öl einreiben, dann klebt die Zuckermasse später nicht fest und lässt sich leicht verarbeiten. in dem kleineren Topf 75 ml Wasser mit dem Zucker und dem Glucosesirup zum Kochen bringen und dabei NICHT umrühren (sonst bilden sich Zuckerkristalle). In der Zwischenzeit schonmal den anderen Topf ca. zu Hälfte mit kaltem Wasser füllen und daneben stellen.
Wenn die Zuckermasse kocht kann man das Zuckerthermometer in den Topf stellen oder hängen.

Jetzt wird es Zeit mal langsam die Baumwollhandschuhe anzuziehen und sich damit in die Gummihandschuhe zu zwängen. Das ist wichtig, damit man die fertige Masse mit den Händen weiterverarbeiten kann, ohne sich richtig böse Verbrennungen einzuhandeln. Das Zeug ist nämlich teuflisch heiß! So wartet man jetzt also vor dem Topf, bis das Thermometer genau 152° anzeigt. So ca. bei 130° hats natürlich an der Tür geklingelt, also schnell Handschuhe aus, dem Zalando-Boten das Päckchen entreißen, Handschuhe wieder an und dann fix zurück zum Topf.

Ist die Zieltemperatur erreicht, schnell den Topf von der Platte nehmen und sofort kurz in den zur Hälfte mit Wasser gefüllten anderen Topf stellen, um die Zuckermasse etwas runterzukühlen. Dann gleich wieder raus mit dem Topf und die Masse auf die geölte Unterlage kippen. Ich hatte erst Angst, dass alles zu den Seiten runterläuft, das passiert aber nicht!

Der rote Fleck in der Mitte ist die Lebensmittelfarbe, die ich mit einem Zahnstocher daraufgegeben habe. Dann auch noch die Zitronensäure und das Brausepulver drüberstreuen. Das nächste Mal würde ich die Brause vorher fein mahlen, wenn man es nicht macht, bleibt die Oberfläche der Bonbons beim Lutschen etwas rau, stört aber erst wenn man ca. 20 nacheinander gegessen hat ;-)
Sind alle Zutaten auf der Masse faltet man sie mit der Palette immer wieder vom Rand in die Mitte. Ich hätte das auch gerne fotografiert, aber dafür fehlte mir eine dritte Hand! Das ganze macht man so lange, bis man die Masse mit den Händen (die natürlich immer noch in den zwei Handschuhen stecken) anfassen kann. Vorsicht! Heiß!

Die Zuckermasse wird beim Abkühlen immer fester, man muss also zügig arbeiten. Ich habe eine Hälfte zu einer Rolle geformt, sie in der Mitte zusammengenommen und um sich selbst gezwirbelt (das sieht später schöner aus). Die andere Hälfte der Masse sollte man gleichzeitig mit einer Ecke der Silikonmatte etwas zudecken, damit sie nicht auskühlt und fest wird. Dann mit dem Rest genauso verfahren. Ist man mit der Dicke des Strangs zufrieden, einfach mit der Schere Stückchen abschneiden. Geht total einfach und heraus kommen schöne, gleichmäßige, eckige Bonbons.

Die Bonbons sind total lecker und schön säuerlich. Am besten hebt man sie in einem luftdicht verschlossenen Schraubglas auf.

Auch eine super Idee zum Verschenken, wie ich finde. Einfach etwas nett verpacken, und fertig!



Kommentare:

  1. Oh, was für eine wundervolle Farbe!! Und ich liebe säuerliche Sachen :) Ich glaube, dass werde ich demnächst auch mal probieren!!

    Liebste Grüße, July
    http://julyssuesseversuchung.blogspot.de/

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    1. Hi July,
      ich kann die Bonbons nur wärmstens empfehlen! Und rosa geht ja sowieso immer! ;-) Unbedingt ausprobieren!
      Liebe Grüße,
      Sarah

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    2. Hallo.
      Kleine frage :-)
      Warum wird meine masse bröselig sobald ich die brause dazu gebe?
      Was mach ich falsch?

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    3. Hallo Du!
      Wenn ich das nue wüsste, in den Kommentaren unter diesem hab ich da auch schonmal drüber geschrieben, das passiert mir auch ab und zu. Meine Vermutung ist dass die Zuckermasse nicht mehr heiß genug ist, oder zuviel Luft mit der Brause untergeknetet wirde. Aber genau wissen tue ich das nicht, sorry!
      LG Sarah

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  2. Wow, ich bin noch nie auf die Idee gekommen Bonbons mal selber zu machen. ABer jetzt schon :).
    Tolle Sache! Muss ich unbedingt mal ausprobieren.
    Wo bekommt man den das Glucosesirup her?
    Liebe Grüße

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    1. Hi Gesine,
      meinen Glucosesirup (von Wilton) habe ich bei tolletorten.com bestellt. Den habe ich bisher immer nur zum Fondantmachen benutzt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bonbons auch mit hellem Zuckerrübensirup funktioneiren, den man im Supermarkt bekommt, das werde ich aber auf jeden Fall nochmal testen.
      Liebe Grüße,
      Sarah

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  3. Hallo Sarah,
    also zum Verschenken kann ich mir deine Himbeerbonbons gut vorstellen, ich bin leider nicht so ein Himbeerfan. Das muss ich mal ausprobieren, ich brauch ja auch nur noch die Baumwollhandschuhe zukaufen. Schön dass du uns verraten hast, wo man die bekommt (ich hätte es nicht gewusst).
    Liebe Grüße
    Uli
    (www.die-kuchenuli.blogspot.de)

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    1. Hi Uli,
      statt Himbeere kannst Du natürlich auch super Zitronenbrause nehmen und die Bonbons in gelb einfärben. Oder Colageschmack, oder oder oder.... :-)

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  4. Wow Sarah, die sehen echt toll aus und man glaubt sofort, dass die Bonbons mit Liebe gemacht sind. Ein tolles Rezept, was ich unbedingt mal ausprobieren muss!!! Danke dafür!

    LG, Jessi

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    1. Hey Jessi,
      Dankeschön. Mach das unbedingt :-)
      Liebe Grüße,
      Sarah

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  5. Hallo Sarah,
    ich hab das gerade mit Himbeere auprobiert, schmeckt erstaunlich lecker. Leider ist mir die ganze Masse bröselig geworden, wie Kuchenkrümel und mir ist noch nicht ganz klar, warum, hast du vielleicht eine Idee?
    LG Uli

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  6. Hi Uli,
    das ist ja ärgerlich. Vielleicht war die Zuckermasse nicht heiß genug? Hast Du ein Zuckerthermometer benutzt oder hast Du´s ohne gemacht? Es dauert nämlich relativ lange (ca. 15-20 Minuten) bis die 152° erreicht sind. Vielleicht lag es daran! Hast Du Glucose oder anderen Sirup verwendet? Das wollte ich ja auch noch mal austesten, ob z.B. auch Zuckerrübensirup funktioniert. Ich denke aber mal, die Temperatur hat nicht ausgereicht.

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  7. Hallo Sarah,
    ich hatte ein Zuckerthermometer und es hat 152°C angezeigtund ich hab auch Glukosesirup genommen und ich hab jetzt inzwischen 3 Versuche gestartet. Vom ersten hatte ich hier ja schon berichtet. Beim 2. Versuch habe ich statt Brausepulver (hatte grad keins mehr) Erdbeersirup genommen und keine Zitronensäure genommen. Das ging vorzüglich, schmeckte leider nur süß und nicht nach Erdbeere.
    Heute hab ich dann den dritten Versuch gestartet. Ich hatte inzwischne neues Ahoi Brausepulver gekauft. Leider ist die Masse wieder krümelig geworden.
    Ich kann es mir wirklich nicht erklären. Es funktioniert bei mir, so lange nichts pulverförmiges dareinkommt.
    Ich würde dir gerne mal über die Schulter gucken und sehen, was du anders machst als ich.
    LG Uli

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    1. Hi Uli,
      ich hab mal recherchiert und ne Menge im Netz nachgelesen, aber wirklich erklären kann ich mir das nicht. Hast Du das Brausepulver über die ganze Fläche der Bonbonmasse verteilt oder nur in die Mitte? Vielleicht hat es sich nicht richtig verteilt beim Übereinanderschlagen und ist deshalb krümelig geworden? Ich hatte das Brausepulver ja direkt aus der Tüte draufgekippt, hast Du es vorher fein gemahlen? Das wollte ich ja auch nochmal versuchen. Ich hab hier jedenfalls nochmal eine schöne ausführliche Anleitung zum Bonbonmachen gefunden, mit vielen Rezepten http://www.chefkoch.de/forum/2,36,245843/Bonbon-Lollies-und-andere-Suessigkeiten-selber-machen.html
      Das ärgert mich, dass ich keine Ahnung habe, warum das bei Dir nicht funktioniert. Oder ich hatte einfach nur Glück ;-)
      Liebe Grüße, Sarah

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    2. Hey,
      ist zwar jetzt schon einige Zeit her, aber ich hab das ganze heute auch mal in meiner AG ausprobiert.. Hat eigentlich ganz gut geklappt, bis auf dass es auch einmal sehr und einmal recht krümelig wurde..

      Das lag jeweils (wie bei dir ja eigentlich auch) am Brausepulver.. das was vorher neben die Matte ging und kein Brausepulver abbekam, war bestens gelungen.. Nur eben Aromalos süß ;)

      Ich denke, dass die Masse jeweils schon zu kalt war und das Brausepulver sich nicht mehr richtig mit der Zuckermasse verbinden konnte.. Mörsern könnte helfen.. Die Idee mit dem Sirup finde ich klasse! Da dann noch feine Zitronen oder auch Weinsäure dazu und das sollte klappen!
      Ansonsten vll die Brause auch etwas(!) mit Wasser versetzen.. Oder InstantGötterspeise und Zitronensäure nehmen (ist halt leider Gelatine drin).. Auch könnte Statt Zitronensäure vll Zitronensaftkonzentrat genommen werdeen.. ich werde auf jedenfall mal experimentieren!

      Danke für die tolle Anleitung auf jedenfall :)

      Tobi

      p.s. was mir noch eingefallen ist: Trockene Farbe (also keine Paste) ging übrigens auch schief ;) mit der Paste liefs super!

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    3. Hi Tobi,
      Danke für Deine tollen Ideen und Anregungen. Bonbonmachen ist wirklich eine Wissenschaft für sich! Ich hab das auch schonmal versucht, das Brausepulver fein zu mahlen, bevor ich es unterknete, hat aber leider nicht funktioniert und ist auch bröselig geworden. Ich könnte mir vorstellen, dass man vielleicht einfach zu viel Luft in die Masse bringt und es deshalb Krümel werden? Ich weiß es nicht! Aber das Auflösen in Wasser oder vielleicht neutralem Öl oder so könnte ich mir gut vorstellen.... Das werde ich als nächstes Mal testen.
      Das freut mich sehr, dass Dir meine Anleitung gefallen hat und Du kräftig am perfekten Bonbon feilst ;-)
      Liebe Grüße,
      Sarah

      PS: lass es mich wissen, wenn es Neuigkeiten und Tipps gibt!

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    4. Auch bei meinen Versuchen mit diesem Rezept hatte ich hinterher eher bröseligen Zuckerbruch, als Bonbons. (Geschmeckt hat der Zuckerbruch aber ausgezeichnet!) Meine Vermutung als Chemikerin:
      Die Brauspulver bzw. Zitronensäurekristalle dienen in der (vllt. nicht mehr angemessen heißen) Zuckermasse als "Kristallisationstarter". D.h. statt gleichmäßig durchzukristallisieren (gleichmäßig fest zu werden) kristallisiert der Zucker an jedem Startkorn los, was dann zu einer bröseligen Masse führt. Wenn man Sirup nimmt fallen die Startkörner weg und die Masse wird im ganzen fest.
      Zumindest war das die Erklärung, die mir in Erinnerung an das Umkristallisieren im AC-Praktikum in den Sinn kam (lang, lang ist es her).

      Bei meinem nächsten Bonbon-Versuch werde ich vllt. mal mit flüssiger Zitronensäure experimentieren. Mal sehen ob ich dann auch wohlgeformte Bonbons bekomme :)

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  8. Hallo Sarah,
    ist zwar schon ein ganzes Jahr her,als Du das Rezept ins Netz gestellt hast,wollte aber trotzdem noch was fragen.Vielleicht erhälst Du ja die Nachricht.
    Wo in Gottes Namen bekommst Du die Silikonmatte her??????
    Gruß Claus

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    1. Hallo Claus,
      das ist ein ganz normale Silikonbackmatte von Kaiser. Ich habe die für ca. 10€ mal bei Galeria Kaufhof gekauft. Die dürfte es aber vermutlich auch in jedem anderen Kaufhaus oder großen Supermarkt geben. Erst heute habe ich eine ähnlich Matte bei Hema gesehen.
      Ist also nicht so schwierig, eine zu bekommen.
      Schöne Grüße,
      Sarah

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  9. Auf der Suche nach selbstgemachten Bonbons kam ich nun auf deine Seite, nicht nur dass ich das Rezept unbedingt testen möchte auch möchte ich mal ein Kompliment da lassen. Ich musste ab und an schmunzeln und dein Beitrag liest sich sehr interessant :)
    Ich werde von meiner Erfahrung berichten und schaue öfter vorbei!
    Liebe Grüße Madeleine von Let's Cook

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    1. Hallo Madeleine,
      schön, dass Du meine Seite gefunden hast, und sie Dir auch gefällt. Das freut mich immer sehr! ICh bin sehr an Deinen Erfahrungen mit den Bonbons interessiert, wie Du ja vermutlich gelesen hast, läuft das bei der Bonbonherstellung aus irgendwelchen Gründen nicht immer ganz rund. Vielleicht können wir alle zusammen mal rauskriegen, warum das eigentlich so ist. Würde mich freuen :-)
      Liebe Grüße,
      Sarah

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  10. Wow, toller Eintrag!
    Ich hab nachdem ich heute einen rosazuckerfarbenen Traum voller Bonbons hatte, mega Lust selbst Bonbons zu machen.
    Und das muss ich demnächst unbedingt machen.
    Schön dass ich deine Seite gefunden habe, liest sich so frech und leicht.
    Jetzt nur noch schnell ein Zuckerthermometer her und los geht der Spaß.
    Liebe Grüße

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    1. Hi Tasa,
      das freut mich, dass ich Dir gleich Bock auf diese Bonbons machen konnte :-)
      Kann ich nur empfehlen... und ein Zuckerthermometer sowieso!
      Liebe Grüße und viel Spaß,
      Sarah

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  11. Hallo,
    sehen ja sehr gut aus die bonbons! Also ich experimentiere auch gerade mit zucker
    herum und finde es interresant das du die zitronesäure da einfach draufstreust.

    denn:

    1: wenn man zucker einfach ohne alles aufkocht (mit wasser) und dann ausgiesst
    dann wird er sehr schnell auskristallisieren, zb. wenn mann da brausepulver draustreut.

    2: fügt man säure hinzu wird der zucker in zweifachzucker umgewandelt. fügt man
    genug säure hinzu erhält man einen dickflüssigen sirup der nicht mehr aushärtet.

    das kann zitronensäure, essig, weinstein ect. sein

    3: um den zucker in formbarem zustand zu halten wir ein wenig säure hinzugefügt.
    der zweifachzucker verhindert die kristallisation.

    hat man zuviel säure drann bleiben die bonbons klebrig.
    bei zuwenig säure kristallisiert die masse dann villeicht trotzdem.

    ich hab das bis jetzt auch noch nicht richtig hinbekommen.
    hab aber jetzt ein genaues rezept und werde das mal ausprobieren.
    deine methode scheint ja auch zu funktionieren, probier ich auch mal aus.

    grüße

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    1. Hallo Du!
      Es ist mir wirklich peinlich, dass ich jetzt erst auf Deinen Kommentar antworte :-(
      Der ist mir leider irgendwie durchgerutscht....ich hab ihn auf dem Weg in den Urlaub auf dem Smartphone gelsen und gefreut, dass sich jemand so viel Mühe gibt, und mir Chemietrottel versucht zu erklären, wie das mit dem Zucker so funktioniert! Leider hab ich dann total vergessen, Dir zu antworten....sorry, nicht böse gemeint!
      Vielen Dank dafür, das ist wirklich interessant! Dieses theoretische Hintergrundwissen hilft mir auf jeden Fall zu verstehen, warum ich den ganzen Mist manchmal in die Ecke knallen möchte, weil die Bonbons mal wieder nix geworden sind :-D
      Wenn Du also das perfekte Rezept gefunden hast, lass mich doch bitte, bitte teilhaben!
      Ganz lieben Dank und schöne Grüße,
      Sarah

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  12. Hoffentlich bekommst du diese Nachricht! Ich hab das Rezept schon probiert aber die masse wurde wie bei vielen Bröselig.... daher hatte ich die Frage ob man nicht auch die bonbons mit zironen-aroma, also dieses aus dem Supermarkt was es auch mit Bittermandel giebt, aromatiesieren kann. Ich find das rezept total klasse und würde auch mal sehr gerne eigene bonbons herstellen...
    Vielen Dank für das tolle Rezept
    LG Titus

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    1. Hi Titus,
      klar kannst Du das Zitronenaroma nehnehmen, allerdings fehlt Dir dann die Säure im Bonbon. Das Zeug schmeckt nämlich nur zitronig und nicht sauer. Ich drück Dir die Daumen, dass es bei Dir klappt und nicht bröselt :-)

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  13. Hallo Sarah!

    Dein Foto von deinen Himbeerbonbons sieht klasse aus,
    ich hatte es vor Monaten zufällig im Netz entdeckt und sofort gespeichert!
    Heute war es dann so weit und ich habe meinen Freund verdonnert mit mir leckere und schöne Bonbons als Weihnachtsgeschenk für die Familie zu machen.
    Als erstes haben wir es ganz normal nach Rezept zubereitet,sogar eine Rotlichtlampe sollte helfen die Masse schön geschmeidig zu behalten.
    Doch nachdem wir alle Zutaten vermengt hatten und die Masse zu einer
    homogenen Bonbonmasse kneten wollten,wurde Sie in sekunden schnelle bröckelig und viel in stücke...:(
    Dann haben wir das ganze nochmal probiert mit Waldmeisterbrause weil wir den verdacht hatten irgend eine Zutat nicht genau abgewogen zu haben.
    Doch dann passierte es wieder.Eine bröckelige Masse, schon fast grobes Pulver.
    Also 3. Versuch ohne Brause dafür mit Zitronenpulver(für Pralinen) und Zitronenöl!
    Doch wieder wurde die Masse bröckelig obwohl sie noch warm war.
    Fazit ...Die Küche sah aus wie hulle und unsere Bonbongläser blieben leer :/ ...Leider wissen wir immer noch nicht wo der Fehler war...
    Lg Anne

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  14. Hallo Sarah,

    ich habe heute deine super leckeren Bonbons ausprobiert und sie sind super geworden. Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Ich hab auch gleich ein bisschen herumexperimentiert und drei verschiedene Sorten gemacht: Die erste Sorte waren Zitronenbrausebonbons genau nach deinem Rezept, nur eben mit Zitronenbrausepulver. Hat auch super funktioniert.
    Die zweite Sorte sollten Waldmeisterbrausebonbons werden. Ich wollte aber ein bisschen weniger Glucosesirup nehmen, weil der doch recht vorschmeckt. Und siehe da: Alles bröckelte... Der Versuch landete in der Tonne.
    Bei der dritten Sorte (Himbeer) hab ich dann wieder soviel Glucosesirup genommen wie bei der ersten Sorte und dafür ein bisschen mehr Zitronensäure rangetan. Die Masse ließ sich jetzt wieder gut verarbeiten, nur blieben die Bonbons sehr klebrig.
    Also meine Theorie ist daher: Wenn die Bonbonmasse bröckelt, einfach mehr Glucosesirup nehmen. Und wenn man zu viel Säure nimmt, wird es eine klebrige (aber leckere) Angelegenheit. Vielleicht hilft das ja einigen, bei denen die Masse auch so bröckelig wird.
    Ich wünsche allen noch Viel Erfolg beim Bonbon-Kochen.
    VlG, Anja

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  15. ich finde die idee mit den himbeer bonbons total cool und ich glaube ich werde das zu meinem gegurtstag machen .ich hab mir das rezept auf jedenfall ab geschrieben und freue mich riesig darauf es nachzubacken
    ich liebe nämlich himbeergeschmack also ist das genau das richtige für mich
    vielen dank für diese super coole Seite

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    1. Hi,
      schön, dass Dir meine Seite gefällt :-)
      Ich hoffe, Dir haben auch die Bonbons geschmeckt!!!!
      Liebe Grüße, Sarah

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    2. Hallo
      Habe heute versucht die Bonbons zu machen
      Leider löst sich bei der angegebenen menge Zucker nicht im Wasser auf
      Am Ende bleibt ein nicht gelöster zuckerklumpen im Topf zurück
      Was mache ich falsch?
      Habe es einmal bei niedrigtemperatut versucht und einmal bei hoher

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    3. Hallo Dirk,
      der Zucker soll sich im Wasser ja eigentlich auch nicht auflösen, denn man möchte ja keinen Zuckersirup (also Zucker gelöst in Wasser) haben. Ich stelle mir das mit meinen rudimentären Physik/Chemie-Kenntnissen so vor, dass der Zucker durch die (geringe) Wasserzugabe nicht so schnell karamellisiert, man möchte für die Bonbons ja keinen Karamellgeschmck, sondern eine neutral schmeckende Bonbonmasse. Wenn Du nur Zucker in einem Topf schmelzen lässt, bildet sich ja eigentlich auch kein Zuckerklumpen, sondern er schmilzt einfach. Ich kann Dir leider nicht sagen, was bei Dir passiert ist, vielleicht hättest Du die Masse länger erhitzen müssen?
      Schöne Grüße, Sarah

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  16. scheiß Rezept... ich habe es dreimal versucht......

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  17. Lieber/Liebe Anonym,
    Das Rezept funktioniert wunderbar. Da muss wohl was anderes schiefgegangen sein.

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  18. Hallo, versucht es doch einfach mal damit das Brausepulver mit dem Zucker, vor dem auflösen, zu vermischen. Die Säure ist dann schon in der Masse und muss nicht mehr in Pulverform auf die kühlende Masse verteilt werden.
    viel Glück ;o)

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  19. Nach den Postings hier habe ich die Brause vorher in Wasser aufgelöst und diese Flüssigkeit auf den heißen Zucker gegeben. Die Masse kristallisiert sofort und macht die Masse bröselig und unformbar. Die andere Masse habe ich zunächst runtergekühlt und dann mit der Brausemischung versucht durchzukneten. Auch die kristallisierte aus. Ich fürchte, das Rezept taugt so nicht viel.

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    1. Gibt man die aufgelöste Brause in die noch brodelnde Zuckermasse und rührt sie um, bevor man sie auf das Abkühlblech kippt, kristallisiert auch nichts und es gelingt. Habe es damit hinbekommen.

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