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Sonntag, 23. Dezember 2012

Aus meiner Weihnachtsbäckerei



In diesem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, zu Weihnachten nur Selbstgemachtes/Selbstgebackenes zu verschenken. Dieser ganze Rummel und Konsumrausch geht mir gehörig auf die Nerven, und ich sehe es nicht ein, schlecht gelaunt durch überfüllte Fußgängerzonen zu hetzen, um irgendwas zu kaufen, was niemand braucht. Nicht mit mir!

Seit Wochen steh ich also mal mehr, mal weniger in der Küche und werkel so vor mich hin. Dabei bin ich irgendwie kaum noch zum posten gekommen.....  Heute möchte ich euch dafür mal zeigen, was da so entstanden ist.

Ich hab ja seit kurzem mein neues Wilton-Tülleenset und bin immer noch ganz begeistert. Mit Royal-Icinng zu arbeiten macht echt Spaß, und diese Weihnachtskekse sind total einfach zu machen und zu dekorieren. Den Keksteig hab ich schon vor einer Weile vorbereitet und einfach eingefroren, insofern gehen die Dinger auch wirklich fix.

Hat irgendjemand einen runden Keksausstecher? Ich nicht, ich wollte einen kaufen, hab aber nirgendwo einen gefunden. Also hab ich improvisiert. Ausgestochen hab ich die Kreise mit so einem Metallring, de man zum Anrichten nimmt (also für Risotto oder sowas), ich weiß nicht genau wie die Dinger heißen, aber ich hab zwei davon!  Das geht exzellent! Nur zu empfehlen.


Die Keksränder sind übrigens so exakt, weil ich sie direkt nach dem Backen nochmal mit dem gleichen Ausstecher nachgestochen habe. Dafür müssen die Kekse aber wirklich direkt aus dem Ofen kommen und noch etwas weich sein, sonst funktioniert das nicht! Ist echt einfach, aber der Effekt ist toll.

Nach dem Abkühlen hab ich dann mit festem grünen Royal-Icing zunächst die Umrisse gemacht.


Das Stechpalmenmotiv ist schön einfach und gelingt auch Grobmotorikern wie mir sehr gut!






Sind alle Outlines bei allen Keksen fertig kann man den Rest des grünen Icings einfach mit ein bisschen Wasser oder Zitronensaft verflüssigen, aber vorsichtig! Nicht zu viel auf einmal nehmen! Ab in den Spritzbeutel damit, und am besten mit einer kleinen Tülle an der Innenseite der Ränder entlangfahren, so kann man auch alle Ecken leicht ausfüllen. Jetzt sollten die Kekse so 1-2 Stunden trocknen, damit man hinterher die Beeren aufspritzen kann und nicht alles ineinanderläuft.





Ich hab erste in bisschen Übung gebraucht, damit keine "Spitzen" abstehen und die Beeren schön rund werden, aber wenn man den Dreh raushat ist es nicht schwierig. Das wars auch schon, wirklich simpel und ich finde, die sind echt süß geworden. 






Zum Verschenken hab ich die Kekse einzeln in Folie verpackt, Namensschild dran und Schleifchen drum.



Und hier das Rezept für die Kekse:

200g Butter
200g Puderzucker
1 Ei
400g Mehl
wer mag, noch ein bisschen gemahlenen Kardamom für ein bisschen Extra-Weihnachtsfeeling

Einfach alles zu einem Teig verkneten und entweder für eine Stunde in den Kühlschrank legen, oder aber, so wie ich einfrieren und bei Bedarf wieder rausholen. Ich hab den Teig morgens aus dem Gefrierfach genommen, ihn in den Kühlschrank gelegt und nachmittags verarbeitet. Hat Super funktioniert. 

Der Teig wird ca. 1 cm dick ausgerollt und kann dann ausgestochen werden. Ich habe dafür übrigens jetzt einen richtigen Silikon-Ausrollstab und nicht mehr mein altes Nudelholz. Und was soll ich sagen? Dazwischen liegen Welten. Ernsthaft, diese Ding funktioniert so gut, damit roll ich alles aus, von Fondant, über Nudelteig bis Hefeteig. Funktioniert echt klasse.

Die Kekse werden dann bei 180° ca. 6-7 Minuten gebacken, kommt auf die Dicke an. Sie sollten möglichst nicht unbedingt anfangen braun zu werden. Ist einfach hübscher, also lieber ein Auge draufhaben beim Backen.

Ich muss dabei noch anmerken, dass die Dinger nicht gerade eine kulinarische Offenbarung sind, aber zum dekorieren wunderbar!

Samstag, 24. November 2012

Ein Klassiker, der immer geht! Butterkuchen


In letzter Zeit komme ich kaum noch dazu, hier was neues zu posten. Das liegt aber nicht daran, dass in meiner Küche derzeit nichts passiert....von wegen! Wie natürlich jeder weiß, geht nächste Woche die Verschickerei bei "Post aus meiner Küche" in die nächste Runde und da muss noch einiges getan werden um das Päckchen zu füllen. Natürlich ist das ja aber noch alles streng geheim, daher psssttttttttt.....!!!!!

Daher gibt es jetzt an dieser Stelle das Rezept für einen spitzenmäßigen Lieblingskuchen von mir. Mag irgendjemand keinen Butterkuchen??? Ich kenne niemanden, aber natürlich meine ich auch nicht diese traurigen, an den Ecken harten, blassen, rechteckigen Platten, die man so in der deutschen Durchschnittsbäckerei finden kann. Ich meine frischen, warmen, selbstgemachten Butterkuchen direkt aus dem Ofen, mmmmhhhh!

Für eine kleine Form mit 18 cm Durchmesser braucht man:

Für den Teig:
  • 125 g Mehl
  • 8 g frische Hefe
  • 20 g Zucker
  • 60 ml lauwarme Milch
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 50 g weiche Butter
Für den Belag:
  • 50 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlenen Vanille

Das Mehl gibt man in eine Schüssel und drückt eine Mulde hinein. In diese Mulde wird dann die Hefe gekrümelt und ein Löffelchen vom Zucker dazugegeben. Mit einem kleinen Schuss Milch verrühren, die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und am besten für 10 Minuten auf eine Heizung stellen (bei dem Sauwetter hab ich die auf jeden Fall an!). Nach 10 Minuten gibt man dann die übrigen Zutaten für den Teig zum Vorteig und verknetet alles, bis ein schön glatter, samtiger Hefeteigklumpen entstanden ist. Handtuch drüber und zurück auf die Heizung. Jetzt kann man sich eine Dreiviertelstunde mit was anderem beschäftigen, hat der Teig sein Volumen ungefähr verdoppelt ist er soweit, so richtig heftig auf die Arbeitsplatte geklatscht zu werden und ihn ordentlich durchzukneten. Ein Super-Agressionsabbau! Jetzt schon mal den Ofen auf 200° vorheizen.
Die Springform lege ich meistens mit Backpapier aus, da mir das aber zu aufwändig ist, einen exakten Kreis auszuschneiden, klemme ich einfach eine Lage Backpapier zwischen Rand und Boden, mache den Verschluss zu und schneide den Überstand außenrum ab. Den Rand fette ich dann schön mit Butter ein.
Den Teig kann man jetzt einfach so in die Springform reindrücken, er sollte möglichst überall die gleiche Dicke haben, damit er gleichmäßig aufgeht. Dann nimmt man einen Finger und piekt mehrere Mulden in den Teig hinein, dorthinein kommt dann flöckchenweise die übrige Butter. Den Zucker vermischt man mit Vanille und Zimt und kippt ihn gleichmäßig über den Teig und die Butter. Wenn man möchte, kann man jetzt auch noch ein paar Mandelstifte oder -hobel drübergeben, schmeckt aber auch ohne super!
Nach 20-25 Minuten im Ofen ist der Kuchen dann goldgelb und bereit sofort verschlungen zu werden. Der Teig ist so locker und luftig und hat so ein unglaubliches Butteraroma, dass man am liebsten gleich noch einen backen/essen möchte.



 

Sonntag, 4. November 2012

Ich bin dann mal kurz ... Bienenstich-Cupcakes backen!

Heute gibt es an dieser Stelle meinen kleinen bescheidenen Beitrag zur Geburtstagswoche von Maria`s Blog "Ich bin dann mal kurz in der Küche". Die Regeln sind einfach: Nachbacken was das Zeug hält! Kein Problem, aber gerne doch! Da such ich mir doch ein nettes Rezept von ihrem Blog raus und los!

Ich wollte schon lange mal Bienenstich backen, schließlich ist das ein absoluter Klassiker und gehört zu meinen Kindheitslieblingskuchenerinnerungen, genauso wie Marmorkuchen oder Butterkuchen. Natürlich habe ich mich dann für die Bienenstichcupcakes entschieden, die Maria hier auf ihrem Blog vorstellt. Ich habe allerdings die Füllung verändert, da ich nicht sooo gerne weiße Schokolade mag (und außerdem war auch gerade keine da).






Für 10 kleine Bienenstiche braucht man also: 

  
 Für den Hefeteig:
250 g Mehl
12 g frische Hefe
30 g Zucker
110 ml lauwarme Milch
jeweils eine Prise gemahlene Vanille und Salz
35 g Butter 
1 Eigelb

Obendrauf:
 jeweils 80 g Butter, Zucker und gehobelte Mandeln

Für die Creme:
4 Blatt weiße Gelatine
1 Ei
200 ml Milch
100 ml Sahne
100 g Puderzucker
35 g Speisestärke
gemahlene Vanille
1 Prise Salz

Für den Hefeteig vermischt man die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe in einer Schüssel und lässt den Vorteig zugedeckt ca. 10-15 Minuten gehen. Es ist November, und kalt, also ab damit auf die Heizung. Danach gibt man die übrigen Zutaten hinzu und verknetet alles zu einem schönen geschmeidigen Hefeteig. Diesen stellt man dann wieder in der Schüssel für ca. 30 Minuten auf die Heizung, bis er sein Volumen ca. verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit sconmal die Creme machen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und zur Seite stellen. Die Milch mit der Sahne, dem Puderzucker, Salz und Vanille in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen und die Speisestärke, die man vorher mit etwas kaltem Wasser angerührt hat, hinzugeben und dabei gut rühren, bis die Masse etwas andickt. Dann den Topf vom Herd ziehen, die ausgedrückte Gelatine hinzugeben und leicht abkühlen lassen. In der Jetzt das Ei trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Ist die Creme im Topf schon leicht abgekühlt, das Eigelb unterrühren und anschließend den Eischnee unterheben. Jetzt muss die Masse gut abkühlen.

Ist der Hefeteig fertig gegangen, in 10 gleichgroße Portionen zerteilen und jeweils in eine gefettete  Muffinmulde drücken. Nochmal 15 Minuten damit auf die Heizung.

Zucker mit Butter in einer kleinen Pfanne erwärmen und so lange kochen, bis heller Karamell entsteht, die Mandelblättchen unterrühren. Das Gemisch kommt dann auf die kleinen Hefeklöße im Muffinblech.

Jetzt Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben (170°) und nach 20-25 Minuten wieder rausholen. Die kleinen Hefekuchen müssen jetzt vollständig auskühlen und können dann mit er Creme gefüllt werden. Am besten schmecken sie, wie jedes Hefegebäck (außer Stollen) ganz frisch.

Danke Maria, für das schöne Rezept! Die kleinen Dinger sind wirklich lecker


 

Mittwoch, 31. Oktober 2012

selbstgemachte Himbeerbonbons

Ich wollte schon sooo lange mal wieder selber Bonbons machen. Wie ich drauf gekommen bin, weiß ich allerdings auch nicht mehr. Ich kann mich dran erinnern, dass ich als Kind häufiger mal versucht habe Karamell-Bonbons selber zu machen, aber irgendwie sind die nie richtig fest geworden und zum Schluss musste man das ganze klebrige Zeug einfach so aus der Schale kratzen und aufschlecken. 


Jahre (... oder doch besser Jahrzehnte...) später und um einiges an Küchenerfahrung reicher, würde ich so was natürlich nie, nie wieder ohne das passende Equipment angehen ;-) Wer jemals versucht hat, spontan in einer 160.000 Einwohnerstadt, ein Zuckerthermometer zu kaufen, der weiß, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Also hab ich mir lieber gleich ein Rezeptbuch inklusive passendem Thermometer bestellt.
Das Buch heißt "Bonbons und Karamell selbst gemacht" von Hege Marie Köster und enthält viele schöne Rezepte und Tipps um die teilweise etwas widerspenstige Zuckermasse in den Griff zu bekommen. 

Meine Lieblingsbonbons waren und sind noch immer: Himbeerbonbons 

Dafür gibt es in dem Buch leider kein Rezept, aber mit ein bisschen Improvisation klappts genauso gut

Man braucht:
  • 20 g Brausepulver mit Himbeergeschmack (z.B Ahoi-Brause)
  • 300 g Zucker
  • 1 EL Glucosesirup
  • 1/2 TL Zitronensäure
  • etwas geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • pinke Lebensmittelfarbe
Außerden braucht man: 1 Silikonmatte, 1 Zuckerthermometer, 2 Töpfe (einer etwas kleiner als der andere), eine Edelstahlpalette, 1 Paar Gummihandschuhe, 1 Paar dünne Baumwollhandschuhe (gibts in der Drogerie bei der Handcreme und so), Löffel, Zahnstocher, Schere.
So sollte der Arbeitsplatz dann aussehen: 

Man sollte sich wirklich zwingen, sich immer so gut vorzubereiten, das würde auch beim Backen sicherlich viel Frust vermeiden.....
Klappt bei mir aber nie! (Auf dem Foto hab ich natürlich auch mal wieder die Schere vergessen!)

Die Silikonmatte sollte man bevor es losgeht dünn mit Öl einreiben, dann klebt die Zuckermasse später nicht fest und lässt sich leicht verarbeiten. in dem kleineren Topf 75 ml Wasser mit dem Zucker und dem Glucosesirup zum Kochen bringen und dabei NICHT umrühren (sonst bilden sich Zuckerkristalle). In der Zwischenzeit schonmal den anderen Topf ca. zu Hälfte mit kaltem Wasser füllen und daneben stellen.
Wenn die Zuckermasse kocht kann man das Zuckerthermometer in den Topf stellen oder hängen.

Jetzt wird es Zeit mal langsam die Baumwollhandschuhe anzuziehen und sich damit in die Gummihandschuhe zu zwängen. Das ist wichtig, damit man die fertige Masse mit den Händen weiterverarbeiten kann, ohne sich richtig böse Verbrennungen einzuhandeln. Das Zeug ist nämlich teuflisch heiß! So wartet man jetzt also vor dem Topf, bis das Thermometer genau 152° anzeigt. So ca. bei 130° hats natürlich an der Tür geklingelt, also schnell Handschuhe aus, dem Zalando-Boten das Päckchen entreißen, Handschuhe wieder an und dann fix zurück zum Topf.

Ist die Zieltemperatur erreicht, schnell den Topf von der Platte nehmen und sofort kurz in den zur Hälfte mit Wasser gefüllten anderen Topf stellen, um die Zuckermasse etwas runterzukühlen. Dann gleich wieder raus mit dem Topf und die Masse auf die geölte Unterlage kippen. Ich hatte erst Angst, dass alles zu den Seiten runterläuft, das passiert aber nicht!

Der rote Fleck in der Mitte ist die Lebensmittelfarbe, die ich mit einem Zahnstocher daraufgegeben habe. Dann auch noch die Zitronensäure und das Brausepulver drüberstreuen. Das nächste Mal würde ich die Brause vorher fein mahlen, wenn man es nicht macht, bleibt die Oberfläche der Bonbons beim Lutschen etwas rau, stört aber erst wenn man ca. 20 nacheinander gegessen hat ;-)
Sind alle Zutaten auf der Masse faltet man sie mit der Palette immer wieder vom Rand in die Mitte. Ich hätte das auch gerne fotografiert, aber dafür fehlte mir eine dritte Hand! Das ganze macht man so lange, bis man die Masse mit den Händen (die natürlich immer noch in den zwei Handschuhen stecken) anfassen kann. Vorsicht! Heiß!

Die Zuckermasse wird beim Abkühlen immer fester, man muss also zügig arbeiten. Ich habe eine Hälfte zu einer Rolle geformt, sie in der Mitte zusammengenommen und um sich selbst gezwirbelt (das sieht später schöner aus). Die andere Hälfte der Masse sollte man gleichzeitig mit einer Ecke der Silikonmatte etwas zudecken, damit sie nicht auskühlt und fest wird. Dann mit dem Rest genauso verfahren. Ist man mit der Dicke des Strangs zufrieden, einfach mit der Schere Stückchen abschneiden. Geht total einfach und heraus kommen schöne, gleichmäßige, eckige Bonbons.

Die Bonbons sind total lecker und schön säuerlich. Am besten hebt man sie in einem luftdicht verschlossenen Schraubglas auf.

Auch eine super Idee zum Verschenken, wie ich finde. Einfach etwas nett verpacken, und fertig!



Freitag, 19. Oktober 2012

Hurra, ich bin Entdeckung der Woche!

Ich freue mich immer wieder außerordentlich darüber, wenn jemand meinen kleinen Blog entdeckt und demjenigen auch gefällt, was ich hier so tue. Es soll ja sogar Leute geben, die erzählen anderen Leuten davon, denen das dann auch gefällt, und die wiederum erzählen es wieder anderen Leuten....! Blablabla. 

Vor einiger Zeit bekam ich eine e-Mail von der Aurora-Kinderbackschule. Sie seien auf meinen Blog aufmerksam geworden und würden ihn gerne in der Rubrik "Entdeckung de Woche" vorstellen. Da hab ich mich natürlich sehr gefreut, ein bisschen war ich aber auch überrascht, denn Backen für Kinder (oder mit Kindern) ist ja eigentlich nicht so mein Metier. Ich bin beim Backen nicht geduldig oder nachsichtig, und wenn mal was nicht so klappt wie ich mir das vorstelle, ärgert mich das ziemlich.

Trotzdem kann ich mich noch gut daran erinnern, wie es bei mir mit dem Backen angefangen hat. Ich bekam zu Weihnachten (vielleicht mit 4 o. 5 Jahren?) so einen kleinen Elektroherd von meinen Eltern geschenkt, und immer, wenn meine Mutter was gebacken hat, habe ich eine kleine Portion Teig abbekommen und in meinem Herd fertiggebacken. Das hat natürlich nie funktioniert, weil das Teil überhaupt nicht richtig heiß wurde, aber die Sache an sich, das Kneten und Verzieren und so hat mir damals schon eine Menge Spaß gemacht.
Zu Weihnachten hab ich mit meiner Mutter dutzende verschiedene Sorten Weihnachtskekse gebacken, und das mache ich heute, in etwas abgespeckter Version immer noch.

So mit 6 oder 7 hab ich dann mein erstes eigenes Backbuch bekommen, welches ich hier unbedingt vorstellen möchte. Damit wurden Grundsteine gelegt!!!

Das Buch ist 1985 bei Ravensburger erschienen, und wie ich gerade festgestellt habe kann man es heute noch bestellen, unglaublich!

Ich habe damals sehr viele Sachen daraus nachgebacken, wie z. B. diese kleinen Schweinegesichter aus Quark-Öl-Teig. Sind auf Kindergeburtstagen super angekommen, Vielleicht sollte ich die mal wieder machen! 

Schon 1985 gab es hier das Grundwerk zum Modellieren von Marzipanfigürchen.


Mein absolutes Lieblingsrezept aber waren "Franks Tigertörtchen". Heute würde man Cupcakes sagen, aber damals in grauer Vorzeit als noch niemand ein Muffinblech zu Hause hatte, geschweige denn davon gehört hatte, habe ich nach Anleitung von Elisabeth Daldrup und Uta Schmitt meine eigenen Muffinförmchen aus einem Glas und Alufolie gebastelt!


Für 12 Tiger-Törtchen braucht man:

  •  120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 50 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 20 g Kakao
  • 2 EL Milch
 Für den Guss:
  • 200 g Puderzucker
  • 4-5 EL Zitronensaft
Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren, dann die übrigen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verrühren. Den Teig auf die selbstgebastelten Aluförmchen (oder heute lieber in die Muffinförmchen) verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175° für 30 Minuten backen. Nach dem Auskühlen Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und Tigerstreifen auf die Törtchen spritzen. Fertig.

Dieses Buch kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Ich werde es sicherlich nie weggeben...

Sonntag, 30. September 2012

Pink Ombre-Cake

Nachdem ich das Titelbild der 2. Lecker-Bakery gesehen hatte war mir klar, dass ich unbedingt auch mal einen Ombre-Cake backen will. Auch im Netz hatte ich so viele unglaublich schicke Bilder gesehen, dass ichs selbst mal probieren wollte.
Nur 4 Schichten wie auf dem besagten Titelbild waren mir aber zu wenig, die Farbabstufungen wollte ich noch ein bisschen fließender haben, also hab ich sechs Schichten gebacken.
Den Teig habe ich nach dem Magnolia-Bakery Rezept für den "Traditional Vanilla Birthday-Cake" aus diesem Buch gebacken 

Für einen Kuchen mit 6 Schichten und 18 cm Durchmesser braucht man:
 
  • 240 g weiche Butter
  • 480 g Zucker
  • 2 Bio-Eier
  • 660 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 240 ml Milch
  • Lebensmittelfarbe

Ich habe übrigens das Vanille-Aroma weggelassen, weil ich den künstlichen Geschmack nicht mag und ich diesmal keine gemahlene Vanille benutzen wolle, da mich die kleinen schwarzen Pünktchen diesmal optisch gestört hätten....
Ofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Achtung: Zuerst nur die halbe Menge Teig anrühren!!! Die Böden werden in 3 Etappen gebacken!!!
Die Butter mit dem Handrührer cremig aufschlagen und dann den Zucker einrieseln lassen.Die Eier nacheinander dazugeben und gut unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach, abwechselnd mit der Milch in den Teig rühren. Fertig.
Da ich nur eine Springform mit 18 cm Durchmesser besitze, habe ich noch einen Tortenring aus Metall auf die gleiche Größe zurechtgeschoben und auf den Boden einer 22 cm Form (belegt mit Backpapier) gestellt. Das hat tadellos funktioniert, ich hatte sogar das Gefühl, dass die Böden, die ich so gebacken habe fast noch gleichmäßiger aufgegangen sind, als die aus der "richtigen" Form. 
Ich habe zuerst nur die Hälfte des Teiges angerührt und dann gedrittelt. Das erste Drittel habe ich ungefärbt in die (mit Backpapier ausgelegte) Springform gefüllt. In den übrigen Teig habe ich einen Hauch pinke Lebensmittelfarbe von Sugarflair gegeben und davon die Hälfte in den Tortenring gefüllt. Ab in den Ofen für ca. 20-25 Minuten.
Damit ich eine schön gleichmäßige Farbabstufung erreiche, habe ich mir quasi einen kleinen "Spickzettel" gemacht. Einfach von jedem Teig ein kleines bisschen auf eine Küchenrolle schmieren und man sieht sofort, ob man genug Farbe drinhat oder noch nachlegen sollte. Der rosa Fleck unten sieht übrigen nur aus wie Kaugummi, aber der Quirl hat getropft :-)


Während die ersten beiden Böden backen schonmal den restlichen Teig anrühren und das verbliebene Teigdrittel nachfärben. Sind die ersten beiden Böden fertig, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit dem übrigen Teig genauso verfahren....

Da die Böden in der Mitte deutlich dicker waren als am Rand habe ich sie alle begradigt und auch den braunen Rand abgeschnitten. Die Optik geht bei so einem Kuchen natürlich über alles! Aus den Resten werde ich noch rosa Cake-Pops machen.

Dann habe ich sie mithilfe von pürierter Pflaumenmarmelade übereinandergeschichtet und hinterher nochmal mit einem Messer begradigt und den letzten Feinschliff verliehen.

Weiter zum Frosting:
  • 120 g weiche Butter
  • 700 g Puderzucker
  • 60 ml Milch
  • Lebensmittelfarbe

Aus den o.g. Zutaten eine Buttercreme herstellen, dann auf 4 Schälchen verteilen und nach Belieben einfärben. Ich habe ein Viertel farblos gelassen.

Ich wollte auch für das Frosting den Ombre-Effekt haben, und ich muss sagen, dass ging einfacher als gedacht. Einfach rundrum die unterschiedlichen Farben auftragen und mit einer Palette herum fahren, dabei muss man nur darauf achten, die Palette nicht hoch oder runter zu bewegen, damit sich die Farben nicht vermischen.

Den letzten Schliff habe ich der Buttercreme dann mit einem Messer verliehen, das ich zwischendurch immer wieder in warmes Wasser getaucht habe. Damit kann man gut noch kleinere Unebenheiten verbessern.


Die ganze Pracht des Kuchens sieht man aber natürlich erst, wenn er angeschnitten wird. Ein bisschen habe ich mich nur über die blöde Marmelade geärgert, die in die etwas größeren Poren des Teiges gelaufen ist. Aber im Grunde suche ich eigentlich immer nur etwas über das ich meckern kann!


Ich finde Ombre-Cakes wirklich schön, und dieser wird sicher nicht mein letzter gewesen sein. 
Ach ja, geschmeckt hat er übrigens auch ;-)





Freitag, 28. September 2012

The Complete Magnolia Bakery Cookbook

Heute möchte ich das nächste meiner Lieblingsbücher vorstellen.... also Backbücher... sonst lese ich auch sehr gerne skandinavische Krimis und vieles, vieles mehr.
So, also "The Complete Magnolia Bakery Cookbook":



Ich muss gestehen, dass ich "Sex and the City" immer absolut furchtbar fand und es auch nie im Fernsehen gesehen habe. Jahre später habe ich, mit meiner damaligen Mitbewohnerin (wir waren beide gerade krank), in einem wahnsinnigen DVD-Marathon so ziemlich alle Folgen gesehen. Warum erzähle ich das Alles? Klar, weil dies das erste Mal war, dass ich von der Magnolia-Bakery in New York gehört habe.

Vor ein paar Wochen habe ich beim Stöbern bei Amazon das Buch "The Complete Magnolia Bakery Cookbook" als Schnäppchen gesehen (die Seiten waren nicht ganz gerade geschnitten, aber wen stört das schon?)

Das Buch ist auf den ersten Blick wenig spektakulär aufgemacht. Es gibt nur relativ wenige Farbfotos, dazu noch ein paar Schwarz-weiß-Fotos, und sonst halt nur Rezepte...


Daran muss man sich wirklich erstmal wieder gewöhnen, ist man sonst nur tolle Hochglanz-Fotostrecken gewöhnt... Aber, mal ehrlich. Im Grunde kommt es nur auf die Rezepte an, und die sind toll und abwechslungsreich. Das Spektrum reicht hier von Muffins, verschiedenen Pies und Kuchen, über Cookies, Brownies, Cupcakes bis hin zu Eis. Besonders schön finde ich, dass es auch eine Menge Rezepte zu verschiedenen Icings, Frostings und Tortenböden gibt. 
Während ich dies hier schreibe, backe ich z.B. gerade einen Ombre-Cake nach dem Magnolia-Rezept für einen "Traditional Vanilla Birthday Cake".

Als erstes habe ich die "Magnolia`s Vanilla Cupcakes with Vanilla Icing" nachgebacken. LeckerLeckerLecker! 
Da mein Buch das amerikanische Original ist und somit auch amerikanische Gewichtsangaben und Temperaturen in Fahrenheit angibt, habe ich folgende Angaben übersetzt.


Für 12 Cupcakes braucht man:
  • 330 g Mehl
  • ca. 2 TL Backpulver
  • 120 g Butter
  • 240 g Zucker
  • 2 Eier
  • 120 ml Milch
  • Vanilleextrakt (ich nehme gemahlene Bio-Vanille)

 Für die Buttercreme:
  •  120 g weiche Butter
  • ca. 300-500 g Puderzucker
  • 60 ml Milch
  • Vanilleextrakt (ich nehme gemahlene Bio-Vanille)
Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen, Papierförmchen in die Muffinförmchen setzen. Für den Teig die Butter mit dem Handrührer schaumig schlagen, nach und nach den Zucker zugeben und bei mittlerer Geschwindigkeit weiterschlagen bis alles schön cremig ist. Dann nacheinander beide Eier dazugeben und zwischendurch ordentlich weitermixen. Das Mehl mit dem Backpuler und der Vanille vermischen und in drei Etappen unterrühren, dazwischen immer auch ein bisschen Milch dazugeben. Ist alles zu einem glatten Teig verarbeitet, ab in die Muffinförmchen. Jetzt das Blech für 20-25 Minuten in den Ofen schieben und rechtzeitig wieder rausholen. Auskühlen lassen!

Für die Buttercreme die Butter mit dem Handrührer aufschlagen und erstmal ungefähr 200g Puderzucker, die Milch und Vanille dazugeben (Wer mag, noch Lebensmittelfarbe). Alles schön cremig rühren, weiter Puderzucker einrieseln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag es nicht so gerne, wenn das Frosting so fest ist, also nehme ich lieber weniger Zucker, das ist aber Geschmacksache.

Zum Schluss die Creme auf den ausgekühlten Cupcakes verstreichen oder schön ordentlich mit dem Spritzbeutel verteilen. Für oder gegen Deko entscheiden... Fertig!


Wer ein Backbuch mit vielen amerikanischen Grundrezepten, wie z.B. Devil`s Food Cakes, Red Velvet Cakes oder Peanut Butter Cookies sucht, der ist mit diesem Buch wirklich gut beraten. Getestet und für gut befunden :-)

Samstag, 1. September 2012

Hier ist die Post aus meiner Küche


Hier gibt´s jetzt die Fotos und Rezepte der Dinge, die ich an meine Tauschpartnerin Lena geschickt habe.

 
Homemade Marshmallows (ohne Eiweiß)
250 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
18 g gemahlene Gelatine (2 Tütchen)
150 ml Wasser
etwas pinke Lebensmittelfarbe
2 EL Puderzucker
2 EL Speisestärke

2 EL Puderzucker mit 2 El Speisestärke vermischen und beiseite stellen. Dann eine Form (meine war ca. 30x20 cm groß) dünn mit Butter oder geschmacksneutralem Öl einfetten und mit mit einem Teil der Stärke-Zucker-Mischung bestäuben. Das Wasser erhitzen (nicht kochen) und die Gelatine darin auflösen, den Vanillezucker auch dazu und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Den Puderzucker in eine Schüssel geben (zum Sieben war ich zu faul, geht auch ohne) und dann die Wasser-Zucker-Gelatine-Mischung dazugeben. Mit dem Handrührer geduldig so ca. 7-8 Minuten schlagen, bis die Masse schön schaumig und fluffig geworden ist. Die Lebensmittelfarbe habe ich nach ca. 1-2 Minuten dazugegeben, man kann sie aber natürlich auch weglassen und bekommt dann schneeweiße Marshmallows. dann gleich aus der Schüssel in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und für eine Stunde in Ruhe lassen. Nach  Ablauf der Zeit ist die Masse immer noch klebrig, das ändert sich aber schlagartig, wenn man sie mit einem Löffel der Puder-Zucker-Mischung bestreut. Schon ist alles schön weich und marshmallowig (super Wort!). Jetzt kann man die Masse in kleine Würfel schneiden und in dem Rest der Stärke-Mischung wenden. Luftdicht verschließen und immer wieder naschen.

Ich hab noch ein Paar Holzspieße zum Rösten über dem Lagerfeuer mitgeschickt ;-)



Zitronen-Sirup für Zitronenlimonade
4 Bio-Zitronen
500 ml Wasser
10 g Zitronensäure
750 g Zucker

Die Zitronen heiß waschen und ganz dünn abschälen, Saft auspressen. Die Zitronenschale mit dem Wasser kurz aufkochen und ca. 30 Minuten darin ziehen lassen. Dann den Zitronensaft, die Zitronensäure und den Zucker dazugeben und so lange rühren bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Durch ein feines Sieb direkt in Flaschen oder Gläser füllen.

Gemischt mit Mineralwasser und etwas Eis gibt der Sirup schön-fruchtige Zitronenlimonade!


Mirabellen-Chutney
500 g Mirabellen
1 TL Senfkörner
1/2 Tl Pimentkörner
1/2 TL   Korianderkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Anis
1 Knoblauchzehe
1 getr. kleine Chilischote
100 ml Wasser o. Weißwein
75 g brauner Zucker
20 ml Weißweinessig
1Prise Currypulver

Die gewaschenen Mirabellen schneiden und am besten Vierteln. Alle Gewürze in einer Pfanne vorsichtig ohne Fett anrösten. In einem Mörser, zusammen mit der Chili-Schote, ganz fein mahlen. Dann das Wasser oder den Weißwein mit dem Essig und dem Zucker aufkochen und die Mirabellen und Gewürze hinzugeben. Den Knoblauch fein schneiden und auch mit in den Topf. Alles ca. 15 Minuten ohne Deckel kochen lassen und zum Schluss mit etwas Curry-Pulver abschmecken. Noch heiß in die Gläser füllen und verschließen.

Das Chutney ist recht scharf aber auch sehr fruchtig und passt gut zu Fisch oder Geflügel.


 Vanille-Heidelbeer-Kuchen
(Für 3 Weck-Gläser a 250 ml)
120 g Butter
120 g Zucker
170 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
1/2 TL gemahlene Vanille o. Mark von 1/2 Schote
1 Handvoll Heidelbeeren 

Den Ofen auf 160° vorheizen und 3 Weck-Gläser mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nacheinander die 2 Eier und die Vanille dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach drunterrühren. Die Heidelbeeren mit ca. 1 EL Mehl vermischen (so sinken sie beim Backen nicht auf den Boden). Zuerst einen Löffel Teig in die Gläser geben und dann ein paar Beeren drüberstreuen, wieder Teig drüber, dann Beeren. Wiederholen, bis alles alle ist und ab in den Ofen damit. Bei mir war der Kuchen nach ca. 45 Minuten schön braun und bei der Stäbchenprobe ist nichts mehr kleben geblieben. Kann natürlich wie immer bei allen Herden variieren, also lieber zwischendurch mal testen. Ist der Kuchen fertig, aus dem Ofen holen und noch heiß mit Gummiring, Deckel und  Klammern verschließen. 


Käseplätzchen
180 g Mehl
180 g kalte Butter
60 g geriebener Parmesan
60g geriebener Gouda
60 g Camembert (ohne Rinde)
1 Ei
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Muskat

Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Zuerst nur ca. 1 Drittel des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen und beliebige Plätzchen ausstechen. Ich habe meinen neuen Brigitte-Keksausstecher ausprobiert und wollte, dass man auf den ersten Blick schon weiß, was drin ist :-)



Die Kekse dann in den vorgeheizten Ofen (180°) schieben und in ca. 8-10 Minuten, kommt ganz auf die Größe der Kekse an, schön goldgelb fertigbacken.




Sonntag, 26. August 2012

Die Rezepte für die Hochzeitstorte Teil III





Weiter gehts mit Nummer drei.

Vanille-Kuchen mit Rhabarber-Buttercreme
Für eine Form mit 20 cm Durchmesser

  • 350 g Butter
  • 350 g Zucker
  • 520 g Mehl Typ 405 oder 550
  • 1 Pck. Backpulver
  • 6 Eier (ich nehme nur Bio-Eier)
  • ausgekratztes Mark von 1-1 1/2 Vanille-Schote(n)
Den Ofen auf 160° bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Wie immer habe ich im Tortenring gebacken, Anleitung hier.
Die Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührer so lange schlagen, bis die Masse schön fluffig und hell ist. Alternativ, bis man selbst einen Tennisarm hat und der Mixer durchgeschmort ist.... Ich hätte auch gerne eine tolle Küchenmaschine! Egal.
Vanillemark dazu und dann nach und nach, ein Ei nach dem anderen, abwechselnd mit einem Löffel Mehl-Backpulver-Gemisch zusammenrühren. Dann alles in die vorbereitete Form bzw. den Ring füllen und für 1 1/4 bis 1 1/2 Stunden in den Ofen damit.

Mit einem Schaschlik-Spieß mehrfach einstechen und fertigen Rhabarber-Sirup (ca. 150-200 ml) drüberträufeln. Ich habe den Bio-Sirup von Voelkel genommen, der ist sehr lecker.

Für die Rhabarber-Buttercreme

Buttercreme wie hier beschrieben zubereiten

Ca. 200 g selbstgemachte oder gute selbstgekaufte Rhabarbermarmelade nach und nach unterarbeiten.

Den Kuchen in drei Schichten teilen, mit Buttercreme füllen und mit weißer Schokoladen-Ganache einstreichen.

Auch echt lecker, schön fruchtig.

So, ein Teil fehlt noch!
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